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Kleine Wunderpflanze Aloe – Arten & Pflege

Kleine Wunderpflanze Aloe – Arten & Pflege

Die Aloe, vor allem die Aloe vera, kann auf eine lange Tradition als Heilpflanzen zurückblicken. Dank ihrer Inhaltsstoffe gilt sie fast schon als Wunderpflanze. Doch auch als Zimmerpflanze oder Kübelpflanze weiß sie sich bestens zu präsentieren – diese Pflanze ist ein absoluter Allrounder.

Autorin: Cornelia Förster

Wissenswertes – Herkunft & Co.

Die Aloe stammt ursprünglich aus der Wüste. Kein Wunder, dass der Gattungsname deshalb aus dem Arabischen überliefert wurde. Übersetzt bedeutet "aloe" – "bitter". Im Deutschen wird die Aloe vera deshalb auch gern Bitterschopf genannt. Der Artname "vera" bedeutet "wahr" oder "echt". Von einer bitteren Wahrheit ist die Pflanze jedoch weit entfernt. Den ca. 250 Arten der Gattung werden heilende Kräfte zugeschrieben. Schon seit der Antike werden vorwiegend der Saft und das Gel aus den Blättern der Aloe vera für Heilzwecke genutzt. 

Sie ist sowohl zur inneren als auch äußeren Anwendung geeignet und kann wertvolle Dienste für Haut, Haare und den Körper leisten. Generell werden ihr eine reinigende, entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung zugesagt.

Ganz oben auf der Hitliste der Ersthelfermittel steht die Aloe bei Insektenstichen. Sie hilft darüber hinaus gegen Akne und beruhigt die Haut bei Neurodermitis. Auch lindert sie leichte Verbrennungen wie bei einem Sonnenbrand. Der Saft fördert den Heilungsprozess, unterstützt die Heilung von Schnittwunden und Abszessen. 

Wer sich auskennt, kann auch bei der innerlichen Anwendung vom Saft der Aloe profitieren. Wichtig zu wissen ist, welche Aloe heilkräftig ist, welche Pflanze giftig und in welcher Dosis die Heilpflanze eingenommen werden kann. 

Aloe vera entdecken

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Wissensexkurs: Nach 3–4 Jahren können Sie Ihre Aloe nutzen. Dann profitieren Sie von der vollen Wirksamkeit des Safts. Mit einem scharfen Messer werden die äußeren Blätter geerntet. 10 Blätter sollten je Pflanze stehen bleiben. Wird das gewaschene Blatt senkrecht in ein Glas gestellt, ist es nach ca. 2 Stunden ausgelaufen.  

Aloe Arten – die Vielfalt lässt grüßen

Die Aloe wie Aloe vera, Aloe arborescens oder Aloe aristata, gehören zu den beliebtesten Sukkulenten. Gern werden sie mit den Agaven verwechselt, die jedoch nur einen Dorn an der Blattspitze besitzen – statt wie die Aloe "Zähne" am ganzen Blatt.

Dank ihrer Arten-Vielfalt hat sie einiges zu bieten: Unterschiedliche Blattfarben, Blattformen und Blattstrukturen. So gibt es grüne, bläuliche, rötliche, gelbliche, gemusterte oder gestreifte Arten.

Auch die Wuchsform kann sich unterscheiden. Sie entzückt mit baumartigem, stammlosem, horstigem und auch bodendeckendem Wuchs. Wäre sie winterhart, könnte sie auch in unseren Breiten als Bodendecker eingesetzt werden.

Zu den Arten

Standort & Boden – bestens aufgehoben

Warm und vollsonnig – so soll der Standort einer Aloe sein. Da sie ursprünglich aus den Tropen bzw. Subtropen stammt, fühlt sie sich als Zimmerpflanze an einem hellen und sonnigen Südfenster am wohlsten. Im Sommer können viele Aloe-Arten Frischluft schnuppern. Ein langsames Umgewöhnen an den neuen Platz ist ratsam. Sowie es kühler wird – geht es zurück an einen passenden Fensterplatz. Perfekt geeignet ist auch ein Wintergarten.

Das Substrat darf humusarm sowie nährstoffreich sein und einen hohen mineralischen Anteil besitzen. Sandhaltige und wasserdurchlässige Erden sind besonders gut geeignet, da die Pflanzen es eher trocken mögen und Staunässe nicht vertragen.

Aloe Vera gekonnt in Szene gesetzt

 

Passenden Übertopf finden

Richtige Pflege der Aloe – prächtiges Gedeihen

Gießen Sie Ihre Aloe sparsam und am besten über einen Untersetzer, um Fäulnis zu vermeiden. Gut geeignet ist Regenwasser. Alle zwei Wochen freut sich Ihre Aloe über flüssigen Kakteendünger, der sie mit den relevanten Nährstoffen versorgt.

Nach ca. 2–4 Jahren ist das Umtopfen angesagt. Wie zuvor fühlt sich die typische Topf- und Kübelpflanze in sandiger Kakteen- oder Sukkulentenerde am wohlsten. Alternativ kann sie in Kübelpflanzenerde mit Sand oder Tongranulat gesetzt werden (Verhältnis 2:1). Nach dem Umtopfen ist die Aloe für eine Stütze aus z. B. Holzstäben dankbar. Sie verhindert ein Umkippen.

Kakteendünger klicken

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Tipp! Hat Ihre Aloe geblüht, können sie den Blütenstand nach der Blüte abschneiden. Durch den Rückschnitt wird der Ansatz neuer Blüten gefördert.

Ab durch die kalte Jahreszeit – im Warmen überwintern

Die meisten Aloe-Arten mögen es gerne kuschlig warm und ziehen deshalb frühzeitig ins Winterquartier. Ab 4 °C wird es den Sonnenanbetern zu kühl. 15 °C treffen eher das Wohlfühlklima am Südfenster oder im kaum beheizten Wintergarten.

Mit Wassergaben können Sie während der Wintermonate sparsam umgehen. Gießen steht alle 4–6 Wochen auf dem Plan. Ebenfalls wird beim Düngen eine Winterpause eingelegt, damit sich die Pflanzen erholen können. Anschließen entzücken Aloe-Pflanzen wieder mit schicken Blütentrieben.

Dank ähnlicher Ansprüche – Aloe kombinieren

 

Perfekte Nachbarn finden

FAQs: Häufige Fragen zur Aloe vera – wir antworten!

  • Welche Pflegemaßnahmen braucht die Aloe vera? Die Aloe vera ist eine pflegeleicht und robuste Pflanze. Ideal sind ein heller, sonniger Standort, gut durchlässige Erde sowie mäßiges Gießen.
 
  • Wie überwintert man die Aloe vera? Im Winter mag es die Aloe vera kühl und trocken und nur gelegentliche Wasserzugaben. 
 
  • Wie mache ich einen Ableger von der Aloe vera? Die Aloe vera bildet kleine Kindel, also Ableger, an der Mutterpflanze. Diese können Sie vorsichtig abtrennen, danach einige Tage trocknen lassen und anschließend mit ausreichend Kakteenerde in einen Topf pflanzen.
 
  • Ist die Aloe vera giftig? Einige Bestandteile der Aloe vera gelten als giftig, es kommt aber darauf an welchen Teil der Pflanze man betrachtet und für wen. Für Menschen ist der leicht gelbliche Teil unter der Blattrinde leicht giftig. Für Haustiere kann schon reines Knabbern an der Pflanze unangenehme Folgen wie Erbrechen, Durchfall oder Zittern bedeuten. 

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