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Amaryllis: Standort, Pflege & erneute Blüte

Amaryllis: Standort, Pflege & erneute Blüte

Grazil und fast über der Zwiebel schwebend strecken Amaryllis ihre prachtvollen Blüten in die Luft. Selbst im tristen Winterwetter bringen sie mit ihren leuchtenden Farben Freude ins Haus. Doch wo fühlen sich die Zwiebelblumen am wohlsten? Was brauchen sie für üppige Blüten – und wie gelingt das Übersommern?
Autorin: Cornelia Förster

Wissenswertes über die Amaryllis

Der Ritterstern und die Amaryllis sind eng verwandte Pflanzen, die sich stark ähneln. Botaniker unterscheiden sie anhand spezieller Merkmale, vor allem der Blüten. Umgangssprachlichaben sich jedoch die Begriffe „Hippeastrum“ oder einfach „Amaryllis“ durchgesetzt.

Ursprünglich stammt die Zwiebelpflanze aus den Subtropen. Heute hat sie mit rund 70 bis 600 Arten und Sorten in unseren Breiten ihren festen Platz als beliebte Zimmerpflanze gefunden.
Blütentraum

Blütentraum

Die herrlichen Blüten der Amaryllis präsentieren sich langgestielt und farbenfroh. Im Winter oder Frühjahr entwickelt jede Zwiebel 1–2 Blütenschäfte von bis zu 80 cm Höhe, an denen 3–4 große, waagerecht abstehende bis leicht hängende Trichterblüten erblühen. Die Farbpalette reicht von Schneeweiß über das klassiche Rot bis hin zu zahlreichen gemischten Farbtönen. Ob einfach oder gefüllt – die Amaryllis begeistert bei jedem Auftritt.

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Der perfekte Standort für das Hippeastrum

Vor allem in der Vorweihnachtszeit haben Amaryllis Hochkonjunktur – ihre großen Blüten machen sie zum Hingucker in jedem Raum. Am wohlsten fühlen sich die Zwiebelpflanzen an einem hellen Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung bei rund 20 °C. Temperaturen unter 18 °C können die Blüte sogar verlängern.

Regelmäßiges Gießen unterstützt das Wachstum. Dabei bevorzugen die Pflanzen eher trockene als zu feuchte Böden.
Blühphase: Die richtige Pflege für kräftige Blüten

Blühphase: Die richtige Pflege für kräftige Blüten

Während der Blühphase benötigt die Amaryllis nur mäßig Wasser – alle 2–3 Tage reicht aus. Überschüssiges Wasser nach etwa 30 Minuten abgießen, um Staunässe zu vermeiden. Zu viel Wasser führt zu instabilen Stängeln. 

Sobald Blütenschäfte und Blätter erscheinen, wird gedüngt. Die Nährstoffe fördern die Blüte und stärken zugleich die Zwiebel für die nächste Saison.

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Nach der Blüte: So sichern Sie die nächste Amaryllis-Blüte

Verwelkte Blüten sollten zügig entfernt werden, damit die Pflanze keine Energie in die Samenbildung steckt. Stängel und Blütenschäfte bleiben stehen, bis sie vollständig eingetrocknet sind – ein zu früher Rückschnitt kann die nächste Blüte verhindern.

Ab Mitte Mai kann die Amaryllis an einen hellen Platz im Freien gestellt werden. Während der Wachstumsphase wird weiterhin regelmäßig gegossen. Ab Juli wird die Wassergabe schrittweise reduziert, sodass die Pflanze ab August in die Ruhephase übergeht und einzieht. Bis Ende Oktober wird die Zwiebel trocken und kühl bei 8–15 °C gelagert. Altes Wurzelwerk entfernen, um Fäulnis vorzubeugen.

Im November wird die Zwiebel in frisches Substrat gesetzt und wieder regelmäßig gegossen. Ab diesem Zeitpunkt wird alle 14 Tage gedüngt, bis die Blüte erneut erscheint.

Verwendung der Zimmerpflanze

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    Möchten Sie den Anblick der Amaryllis in der Vase möglichst lange genießen, wechseln Sie am besten täglich das Wasser – so halten sie bis zu drei Wochen. Umwickeln Sie den frisch geschnitten Stiel mit einem Tesafilm, dann rollt er sich in der Vase nicht auf. Besonders gut zur Geltung kommen die weihnachtlichen Blumen übrigens in Kombi mit Nadelzweigen, Zapfen, Eukalyptus, Farnblättern und vielem mehr.

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