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Zimmerfarne: Grüne Hingucker mit Tropenflair

Zimmerfarne: Grüne Hingucker mit Tropenflair

Zimmerfarne bringen mit ihren filigranen Wedeln natürliche Frische in jeden Raum. Die grünen Blattschönheiten schaffen eine entspannte Atmosphäre, setzen dekorative Akzente und sorgen für tropisches Flair in den eigenen vier Wänden.
Autorin: Kathrin Knechtel

Wissenswertes zum Zimmerfarn

Farne zählen zu den ältesten Pflanzen der Erde und begeistern mit ihrer beeindruckenden Vielfalt. Wild wachsen sie in den Regenwäldern Ostafrikas, Asiens und Australiens sowie an Flussufern, auf bemoosten Steinen und Baumstämmen. Weltweit gibt es rund 12.000 Farnarten, die sich in Wuchsform, Größe und Blattstruktur unterscheiden.

Typisch für alle Farne: Anders als viele andere Zimmerpflanzen bilden sie keine Blüten, sondern beeindrucken mit ihren dekorativen Wedeln. Je nach Art können diese 0,2–1,5 m lang werden.

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Hinweis: Wie viele Farnarten sind auch einige Zimmerfarne bei Verzehr leicht giftig. In Haushalten mit Haustieren oder kleinen Kindern empfiehlt sich daher ein möglichst geschützter Standort.

Beliebte Zimmerfarn-Arten auf einen Blick

    • Aufrechter Schwertfarn

      Aufrechter Schwertfarn

      Nephrolepis exaltata
      Seine elegant überhängenden Wedel können bis zu 150 cm lang werden.

    • Nestfarn

      Nestfarn

      Asplenium nidum
      Mit seinen glänzenden, frischgrünen Wedeln erreicht er eine Höhe von bis zu 100 cm.

    • Krokodilfarn

      Krokodilfarn

      Microsorum crocodyllus
      Seine markante Blattstruktur erinnert an die Haut eines Krokodils.

    • Geweihfarn

      Geweihfarn

      Platycerium stemaria
      Mit seinen geweihartig verzweigten Wedeln zählt er zu den außergewöhnlichsten Farnarten.

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    Der richtige Standort für Zimmerfarne

    Zimmerfarne bevorzugen einen hellen bis halbschattigen Standort ohne direkte Sonne. Wie in ihrer natürlichen Umgebung unter dem Blätterdach der Bäume fühlen sie sich an geschützten Plätzen besonders wohl.

    Zimmerfarne reagieren empfindlich auf Zugluft und starke Temperaturschwankungen. Stellen Sie die Pflanze deshalb nicht in die Nähe offener Fenster oder Türen und sorgen Sie für eine konstante Zimmertemperatur von 16–22 °C.

    Da die meisten Farne aus tropischen Regionen stammen, schätzen sie eine hohe Luftfeuchtigkeit. Besprühen Sie die Wedel regelmäßig mit kalkarmem Wasser oder wählen Sie einen Platz im Badezimmer, wo das feuchtwarme Klima optimale Bedingungen bietet.

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    Tipp: Orchideen haben ähnliche Standortansprüche wie Farne. Aus diesem Grund ist die Schmetterlingsorchidee der ideale Sitznachbar für einen immergrünen Zimmerfarn wie beispielsweise den Schwertfarn. Stellen Sie beide auf einer nach Osten oder Westen ausgerichteten Fensterbank im Badezimmer oder in der Küche auf und genießen Sie die harmonische Kombination aus üppigem Grün und zarten Blüten.

    Tipps zur Pflege: So bleibt Ihr Farn gesund und üppig:

    Gießen – regelmäßig und durchdringend:
    Zimmerfarne mögen ein gleichmäßig feuchtes Substrat. Verwenden Sie lauwarmes, kalkarmes Wasser und vermeiden Sie Staunässe, indem überschüssiges Wasser aus dem Übertopf entfernt wird. Hin und wieder freut sich die Pflanze über ein Tauchbad, bei dem der Wurzelballen einige Minuten in Wasser gestellt wird.

    Umtopfen – größerer Topf oder frische Erde:
    Junge Farne sollten alle 1–2 Jahre in einen größeren Topf mit durchlässigem, humosem Substrat umgesetzt werden. Eine Mischung aus Humuserde, Tongranulat und Blähton verbessert die Drainage. Ältere Pflanzen, die nicht mehr stark wachsen, profitieren von frischer Erde im alten Topf. Alle 3–5 Jahre können Farne geteilt werden, um das Wachstum anzuregen.

    Düngen – nur bei Bedarf:
    Wird der Farn jährlich in frische, humusreiche Erde gesetzt, ist zusätzliche Düngung meist nicht nötig. Ansonsten können Sie von April bis Oktober alle zwei Wochen Flüssigdünger geben.

    Schnitt – regelmäßig und gezielt:
    Entfernen Sie braune oder trockene Blätter regelmäßig. Starkwüchsige Arten lassen sich durch Rückschnitt gut kontrollieren, ältere Pflanzen erhalten dadurch neue Kraft und viele frische Triebe.

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    Farne bilden an den Blattunterseiten Sporenkapseln aus, durch die sie sich selbst aussäen. In Form von feinem, dunklem Pulver machen sich die reifen Sporen auf dem Fensterbrett bemerkbar. Zum Wegwischen sollten Sie ein feuchtes Tuch benutzen, um die Sporen nicht unnötig aufzuwirbeln.
    Trendige Pflanztöpfe

    Trendige Pflanztöpfe

    Zimmerfarne sind allein schon ein schöner Blickfang, lassen sich aber mit passenden Übertöpfen oder Pflanzschalen besonders stilvoll in Szene setzen. Große, aufrecht wachsende Farne wirken in Töpfen auf Tisch oder Boden eindrucksvoll, während kleine oder hängende Pflanzen in Blumenampeln charmant zur Geltung kommen.
    Zu den Pflanzenampeln

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