
Hibiskus – Blütenmeer für die Seele
Als exotische Schönheit sorgt der Hibiskus für tropisches Flair und Urlaubsfeeling – drinnen wie draußen. Mit seinen prächtigen, duftenden Blüten zieht er nicht nur uns in den Bann, sondern auch Hummeln, Bienen und andere nützliche Insekten.
Autorin: Kathrin Knechtel
Wissenswertes rund um den Hibiskus
Aloha! Hibiskus-Blüten wecken sofort Bilder von Hawaii, Sommer und Sonne. Ob gefüllt oder ungefüllt – sie leuchten in Gelb, Blau, Lila, Rosa oder Blutrot und ziehen alle Blicke auf sich. Kein Wunder, dass der Hibiskus, auch Eibisch genannt, so beliebt ist! Ursprünglich stammt er aus Asien.
Der Hibiskus gehört zur Familie der Malvengewächse (Malvaceae) und ist in allen tropischen und subtropischen Regionen verbreitet. Zur Pflanzengattung Hibiskus zählen ca. 200 Arten, ein- oder mehrjährig, die sowohl drinnen als auch draußen Freude bereiten. Je nach Art fühlt er sich im Übertopf auf der Fensterbank, im Pflanzgefäß auf der Terrasse oder direkt im Gartenboden wohl.
Für die Auspflanzung im Garten kommen in unseren Breiten nur winterharte Arten wie der Garten-, Stauden- oder Straucheibisch infrage. Die Wuchsformen sind vielfältig: krautig, als Halbstrauch, Strauch oder sogar als kleiner Baum.
Wohlfühlort Innen wie Außen
Im Innen- & Terrassenbereich:
Auch die als Zimmerpflanzen kultivierten Arten freuen sich über einen ganzjährig hellen Platz ohne pralle Mittagssonne. Ihr Zimmerhibiskus schätzt eine Luftfeuchtigkeit von 60 %. Eine wassergefüllte Schale im Zimmer, tägliches Sprühen oder ein Zimmerbrunnen können helfen. Im Sommer darf der Zimmerhibiskus an einen geschützten Ort im Freien ziehen.
Im Außenbereich:
Der Gartenhibiskus, auch Strauch-Eibisch genannt, fühlt sich an einem vollsonnigen, geschützten Standort wohl. Hier wird die Pflanze auf einen gut durchlässigen, mäßig trockenen Boden mit einer nährstoffreichen Erde gepflanzt. Besonders sandig-lehmige Böden kommen dem auf Staunässe empfindlich reagierendem Hibiskus zu Gute.
Nach Möglichkeit sollten Sie Ihren Hibiskus nur im Frühjahr in den Garten pflanzen. So hat die Pflanze genügend Zeit, bis zum ersten Winter gut einzuwurzeln. Achten Sie darauf, dass das Pflanzloch doppelt so groß wie der Wurzelballen ist und reichern Sie den Bodenaushub mit etwas nährendem, ausgereiftem oder abgelagertem Kompost an. Eine zusätzliche Mulchschicht schützt den Wurzelbereich.
Gute Pflege für den Eibisch
- Gießen: Besonders während der Blütezeit ist der Roseneibisch wie auch Zimmerhibiskus sehr durstig. Gießen Sie die Pflanze in dieser Zeit (an trockenen Tagen) deshalb täglich. Der Gartenhibiskus freut sich je nach Niederschlag und Temperatur einmal pro Woche über Wassernachschub.
- Düngen: Damit Ihr Hibiskus den Garten oder die Terrasse mit imposanten Blüten schmückt, benötigt er eine regelmäßige Nährstoffzufuhr. Versorgen Sie die Pflanze direkt bei der Pflanzung im Frühjahr mit reifem Kompost oder organischem Langzeitdünger. Ein bereits gepflanzter Hibiskus oder Zimmerhibiskus freut sich von März bis September über wöchentliche Düngergaben.
- Schneiden: Um die Pflanze in Form zu bringen und die Verzweigung anzuregen, können die vorjährigen Triebe des Gartenhibiskus im Frühjahr auf etwa fünf Blattknoten eingekürzt werden. Auch beim Roseneibisch wird im Frühjahr zur Schere gegriffen. Durch das Einkürzen vorjähriger Triebe wird das Malvengewächs ausgelichtet und geformt.
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Hibiskus überwintern
Nicht winterharte Arten im Kübel:
Diese Hibiskuspflanzen müssen im Herbst in ein helles Winterquartier mit Temperaturen von 16–18 °C umziehen. Kontrollieren Sie die Pflanze vor dem Einwintern auf Schädlinge und entfernen Sie abgestorbene und welke Pflanzenteile. Gießen Sie mäßig während der Wintermonate und düngen Sie ab dem Frühjahr alle zwei Wochen mit Flüssigdünger. Ab Mai kann der Hibiskus wieder ins Freie gestellt werden.
Winterharte Arten im Topf:
Stellen Sie den Topf ab dem Herbst nah an eine geschützte Hauswand auf eine isolierenden Unterlage aus Holz oder Styropor. Laub, Reisig oder Tannenzweige rund um den Wurzelballen sowie ein Vlies schützen zusätzlich vor Minusgraden. Gießen Sie nur an frostfreien Tagen.
Garten-Eibisch:
Die meisten Arten des Garten-Eibisches sind winterhart. Nichtsdestotrotz schützen eine Mulchschicht aus Laub und Reisig und ein Vlies vor zu starkem Zurückfrieren.
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