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Hibiskus – Blütenmeer für die Seele

Hibiskus – Blütenmeer für die Seele

Als exotische Schönheit sorgt der Hibiskus für tropisches Flair und Urlaubsfeeling – drinnen wie draußen. Mit seinen prächtigen, duftenden Blüten zieht er nicht nur uns in den Bann, sondern auch Hummeln, Bienen und andere nützliche Insekten.
Autorin: Kathrin Knechtel

Wissenswertes rund um den Hibiskus

Aloha! Mit seinen exotischen Blüten bringt der Hibiskus tropisches Flair in Haus, Garten und auf die Terrasse. Ob als Zimmerpflanze auf der Fensterbank, farbenprächtiger Strauch im Beet oder blühender Blickfang im Kübel – der auch als Eibisch bekannte Hibiskus begeistert mit einer beeindruckenden Farbenvielfalt und langen Blütezeit.

Der Hibiskus gehört zur Familie der Malvengewächse (Malvaceae) und umfasst rund 200 Arten. Seine ursprüngliche Heimat liegt in Asien, heute ist er jedoch in vielen tropischen und subtropischen Regionen der Welt verbreitet.

Für die Pflanzung im Freien eignen sich in unseren Breiten vor allem winterharte Arten wie Gartenhibiskus, Staudenhibiskus oder Straucheibisch. Auch bei den Wuchsformen zeigt sich der Hibiskus vielseitig: Er wächst je nach Art krautig, als Halb- oder Zierstrauch und kann sogar die Form eines kleinen Baumes annehmen.

Hibiskus-Arten im Vergleich

 
MerkmalZimmerhibiskusGarteneibisch Roseneibisch
StandortInnenraum, Sommer draußenGartenGarten, Terrasse, Balkon
WinterhartNeinJaBedingt
BlütezeitApril–NovemberJuli–SeptemberJuli–September
Wuchshöhebis ca. 2 mbis ca. 2 mbis ca. 1,5 m
BesonderheitLange BlütezeitSehr robustRiesige Blüten bis 30 cm

Gefüllt oder ungefüllt?

Ob ein Hibiskus gefüllte oder ungefüllte Blüten trägt, hängt in erster Linie von der jeweiligen Sorte ab. Sowohl beim Zimmerhibiskus als auch beim Garteneibisch sind beide Blütenformen verbreitet, während beim Roseneibisch überwiegend ungefüllte Sorten zu finden sind.
  • Ungefüllte Hibiskus-Blüten sind besonders insektenfreundlich, da Bienen, Hummeln und Schmetterlinge Pollen und Nektar leicht erreichen können.
  • Gefüllte Sorten überzeugen vor allem durch ihre üppige Blütenpracht und dekorative Optik, bieten Bestäubern jedoch deutlich weniger Nahrung.
Farbenprächtige Hibiskuspflanzen entdecken

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Vom Zimmerhibiskus für die Fensterbank bis zum winterharten Gartenhibiskus – entdecken Sie die passende Sorte für Garten, Balkon oder Terrasse und genießen Sie eine beeindruckende Blütenpracht.
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Der richtige Standort für Hibiskus

Im Innen- & Terrassenbereich:
Zimmerhibiskus-Arten bevorzugen ganzjährig einen hellen Standort ohne pralle Mittagssonne. Für ein gesundes Wachstum ist eine Luftfeuchtigkeit von etwa 60 % ideal. Eine mit Wasser gefüllte Schale, regelmäßiges Besprühen oder ein Zimmerbrunnen können das Raumklima verbessern. Im Sommer darf der Zimmerhibiskus an einen geschützten Platz im Freien umziehen.

Im Außenbereich:
Der Gartenhibiskus gedeiht am besten an einem vollsonnigen und geschützten Standort. Er bevorzugt einen durchlässigen, nährstoffreichen und mäßig trockenen Boden. Ideal sind sandig-lehmige Böden, da Hibiskus empfindlich auf Staunässe reagiert.

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Unser Tipp: Pflanzen Sie Ihren Hibiskus möglichst im Frühjahr aus. So hat die Pflanze ausreichend Zeit, bis zum Winter ein kräftiges Wurzelsystem zu entwickeln. Das Pflanzloch sollte etwa doppelt so groß wie der Wurzelballen sein. Arbeiten Sie zudem etwas reifen Kompost in die Erde ein und schützen Sie den Wurzelbereich anschließend mit einer Mulchschicht.

Gute Pflege für den Hibiskus

  • Gießen: Während der Blütezeit haben Zimmer- und Roseneibisch einen hohen Wasserbedarf und sollten an heißen, trockenen Tagen regelmäßig gegossen werden. Der Garteneibisch benötigt meist nur bei längeren Trockenperioden zusätzlich Wasser.
  • Düngen: Für eine üppige Blüte benötigt Hibiskus regelmäßig Nährstoffe. Versorgen Sie die Pflanze direkt bei der Pflanzung im Frühjahr mit reifem Kompost oder einem organischem Langzeitdünger. Ein bereits gepflanzter Hibiskus oder Zimmerhibiskus freut sich von März bis September über wöchentliche Düngergaben.
  • Schneiden: Um die Pflanze in Form zu bringen und die Verzweigung anzuregen, können die vorjährigen Triebe des Gartenhibiskus im Frühjahr auf etwa fünf Blattknoten eingekürzt werden. Auch beim Roseneibisch wird im Frühjahr zur Schere gegriffen. Durch das Einkürzen vorjähriger Triebe wird das Malvengewächs ausgelichtet und geformt.

Gute Pflege für den Hibiskus

    • Gießen

      Während der Blütezeit haben Zimmer- und Roseneibisch einen hohen Wasserbedarf und sollten an heißen, trockenen Tagen regelmäßig gegossen werden. Der Garteneibisch benötigt meist nur bei längeren Trockenheit zusätzlich Wasser.

    • Düngen

      Für eine üppige Blüte benötigt Hibiskus regelmäßig Nährstoffe. Versorgen Sie die Pflanze im Frühjahr mit Kompost oder einem organischen Langzeitdünger und düngen Sie während der Wachstums- und Blütezeit von März bis September regelmäßig nach.

    • Schneiden

      Ein Rückschnitt im Frühjahr fördert die Verzweigung und unterstützt eine kompakte Wuchsform. Beim Garteneibisch werden die vorjährigen Triebe im Frühjahr auf etwa fünf Blattknoten eingekürzt. Auch der Roseneibisch kann zu Saisonbeginn zurückgeschnitten werden, um einen kräftigen Neuaustrieb anzuregen.

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    Hibiskus überwintern

      • Nicht winterharte Arten im Kübel

        • Winterquartier bei 16–18 °C
        • Vor dem Einräumen auf Schädlinge prüfen und abgestorbene Pflanzenteile entfernen
        • Im Winter nur mäßig gießen
        • Ab Frühjahr alle zwei Wochen düngen
        • Ab Mai wieder ins Freie

      • Winterharte Arten im Topf

        • Topf auf eine isolierenden Unterlage aus Holz oder Styropor vor eine geschütze Hauswand stellen
        • Wurzelballen mit Laub, Reisig oder Tannenzweigen schützen
        • Zusätzlich Vlies verwenden
        • Nur an frostfreien Tagen gießen

      • Garten-Eibisch:

        • Die meisten Sorten sind winterhart
        • Wurzelbereich mit Mulchschicht schützen
        • Bei starkem Frost zusätzlich Vlies verwenden

      Hibiskus sicher durch den Winter bringen

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