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Kirschlorbeer im Garten: Pflegeleicht, vielseitig & immergrün

Kirschlorbeer im Garten: Pflegeleicht, vielseitig & immergrün

Der Kirschlorbeer, auch Lorbeerkirsche genannt, ist ein beliebtes immergrünes Gehölz in vielen Gärten. Ob als Solitärpflanze oder dichte Hecke – er überzeugt mit robustem, dichtem Grün, glänzendem Blattschmuckund unkomplizierter Pflege. Dank zahlreicher Arten und Sorten lässt sich für jeden Garten die passende Variante finden.
Autorin: Cornelia Förster

Kirschlorbeer im Porträt

Dank seiner hohen Schnittverträglichkeit zählt der Kirschlorbeer zu den beliebtesten Heckengehölzen. Auch Trockenphasen überstehen die immergrünen Pflanzen gut und zeigen sich dadurch besonders robust gegenüber den Herausforderungen des Klimawandels.

Während die Wildart aus Kleinasien stammt, verbreiten sich als sogenannte Neophyten auch stellenweise Sämlinge der Gartenpflanze. Diese sind auf Grund züchterischer Erfolge frosthärter als ihre wilden Verwandten und kommen auch in unseren Breiten durch den Winter. 

Die Lorbeerkirsche (bot. Prunus) gehört zur Familie der Kirschen und Pflaumen. Im Frühling entzücken die Pflanzen mit cremeweißen, kerzenförmigen und aufrecht stehenden Blütenständen. Im August entwickeln sich dann die Trauben. Die Früchte sind im rohen Zustand giftig. Im Garten erreichen die meisten Kirschlorbeer-Arten je nach Sorte maximal 6 m.

    Standort & Boden – Ein Platz zum Wohlfühlen für die Lorbeerkirsche

    Unkompliziert, robust und pflegeleicht – so lässt sich der Kirschlorbeer treffend beschreiben. Auch bei den Standort- und Bodenansprüchen zeigt er sich angenehm genügsam.

    Er wächst an sonnigen, halbschattigen wie auch schattigen Standorten. Tiefster Schatten unter hohen Bäumen gefällt ihm weniger.

    An den Boden stellt die Lorbeerkirsche nur geringe Ansprüche: Sie wächst sowohl in sandigen als auch in lehmigen Böden zuverlässig an. Lediglich Staunässe sollte – wie bei den meisten Pflanzen – unbedingt vermieden werden.

    Pflege 1x1 für Kirschlorbeer-Sorten

    Gießen: Nach dem Einpflanzen benötigen die Sträucher zunächst regelmäßige Wassergaben – der Boden sollte in den ersten Wochen gleichmäßig feucht gehalten werden. Später ist zusätzliches Gießen meist nur bei längeren Hitzeperioden oder anhaltender Trockenheit erforderlich. Auch im Winter sollten junge Pflanzen an frostfreien Tagen gegossen werden, um Frosttrocknis zu vermeiden.

    Düngen: Die Lorbeerkirsche ist an sich anspruchslos und benötigt kaum zusätzliche Nährstoffe. Düngergaben oder Pflanzenstärkungsmittel im Frühjahr (März–April) unterstützen jedoch das Wachstum und fördern die Pflanzengesundheit.

    Rückschnitt: Je nach Sorte wächst der Kirschlorbeer gern in die Höhe und Breite. Ein Schnitt erfolgt, sobald die gewünschte Form erreicht ist. Die Pflanzen sind äußerst schnittverträglich. Gut geeignet sind die Sommermonate bis Ende September. 1–2 Rückschnitte pro Jahr werden mit einer schönen Blüte im Frühjahr belohnt.

    Alles für die perfekte Kirschlorbeer-Pflege

    So gedeihen Ihre Pflanzen optimal

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    Verwendung der Lorbeerkirsche

    Der klassische Kirschlorbeer ist vielseitig einsetzbar. Je nach Sorte wirkt er sowohl als Solitärpflanze im Garten als auch in Gruppen oder als dichte Hecke. Besonders die Gattung Prunus laurocerasus und ihre Sorten haben sich auf Grund ihrer Blickdichte für Heckenpflanzungen bewährt. Sie bieten ein ganzjährig grünes Bild und können damit perfekt als Sichtschutz, Windschutz wie auch Lärmschutz genutzt werden. 

    Auch im Pflanzgefäß machen die schnittverträglichen Gehölze eine gute Figur. Ob einzeln oder in Reihe gepflanzt – sie verschönern Balkon und Terrasse und schaffen zugleich geschützte, gemütliche Rückzugsorte.

    Dank der glänzenden, immergrünen Blätter entsteht eine natürliche, lebendige Optik im Garten und Vorgarten. Als grüne Alternative zum Gartenzaun bieten die Gehölze zwar Insekten keine Nahrung – jedoch nutzen Vögel die Gartenpflanzen als Nistplatz. Die Beeren dienen als zusätzliche Nahrungsquelle für die Piepmätze.
    Kirschlorbeer finden

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    Dehner Tipp: Möchten Sie eine immergrüne Hecke pflanzen, stehen Ihnen auch weitere Pflanzen wie die Thuja oder heimische Eibe zur Verfügung. Darf es kunterbunt statt immergrün zugehen, eignen sich auch Blühhecken. Vögeln und Insekten können Sie mit sogenannten Vogelnährgehölzen Nahrung und Lebensraum bieten.

    Pflanzung der immergrünen Allrounder

    1. Pflanzzeitpunkt: Der ideale Zeitpunkt zum Pflanzen des Kirschlorbeers ist im Frühjahr ab April oder im Herbst bis Oktober. Werden die Pflanzen im Frühjahr gesetzt, haben sie noch ausreichend Zeit anzuwachsen und sich zu etablieren. Im Herbst konzentriert sich die Pflanze hauptsächlich auf die Bildung von Feinwurzeln und steckt keine Energie mehr in den Triebwuchs.
       
    2. Pflanztiefe: Die Lorbeerkirschen werden so tief in die Erde gepflanzt, wie sie vorab im Container standen. Das Pflanzloch ist doppelt so hoch und breit wie der Erdballen. Zu tief sollten die Pflanzen nicht gesetzt werden, da dies den Pflanzen Anwachsschwierigkeiten bereiten kann. Unterhalb des Ballens wird mit humusreicher Erde aufgefüllt. Das restliche Pflanzloch kann mit einem Mix aus der ausgegrabenen Erde und Humus gefüllt werden.
       
    3. Pflanzabstand: Möchten Sie eine Hecke pflanzen, richtet sich der Pflanzabstand zunächst nach der Höhe der gepflanzten Pflanzen und Ihrer Geduld. Der Grenzabstand zum Nachbargrundstück ist je nach Bundesland unterschiedlich und kann bei der Stadt bzw. dem jeweiligen Wohnort erfragt werden. 

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