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Olivenbäume im Topf: Pflege, Überwinterung & Co.

Olivenbäume im Topf: Pflege, Überwinterung & Co.

Olivenbäume für Balkon, Terrasse und Garten bringen mediterranes Flair direkt zu Ihnen nach Hause. Die immergrünen Gehölze wachsen langsam, strauch- oder baumförmig und eignen sich perfekt für Pflanzgefäße. Mit der richtigen Pflege können Olivenbäume viele Jahre alt werden und verwandeln jeden Außenbereich in ein Stück Italien oder Spanien.

Autorin: Cornelia Förster

Freie Wahl: Olivenstämmchen und -bäumchen

Der Olivenbaum gehört zu den beliebtesten Kübelpflanzen überhaupt. Kein Wunder, zählt er doch zu den ältesten Nutzpflanzen des Mittelmeerraums, Asiens und Afrikas. Die Früchte, das daraus gewonnene Olivenöl und das Holz der Bäume begeistern Liebhaber weltweit.

Als typische Kübelpflanzen finden Olivenstämmchen oder -bäumchen ihren Platz im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse. Dort versprühen sie während der frostfreien Saison ihren mediterranen Charme, bevor sie für den Winter an frostsichere Plätze umziehen. Mit silber-grünem Laub, imposantem Wuchs und ihrer charakteristischen Erscheinung ziehen sie alle Blicke auf sich. Mit zunehmendem Alter steigern sich Habitus, typische Borke und Gesamtbild, sodass der Olivenbaum einen hohen Zierwert bietet.

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Von majestätisch großen bis hin zu charmant kleinen Exemplaren

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Das macht die Schönheit aus:

    Der perfekte Standort für Oliven

    Olivenbäume zählen zu den Sonnenanbetern und bevorzugen einen hellen, warmen Standort auf Terrasse oder Balkon – auch die Südseite ist ideal. Das Substrat sollte humusreich und gut durchlässig sein.

    In Regionen mit mildem Weinbauklima können Olivenbäume auch direkt in den Garten gepflanzt werden. Praktisch ist jedoch die Pflanzung im Topf, damit die Pflanzen bei Temperaturen unter -5 °C problemlos ins Winterquartier gebracht werden können. Ein kalter, unbeheizter Wintergarten bietet sich als Überwinterungsplatz für die mediterranen Kübelpflanzen an.

    Pflegetipps für Oliven

    Olivenstämmchen und -bäumchen gehören zu den pflegeleichtesten Kübelpflanzen. Sie sind robust und anspruchslos.

    Olivenbäume im Kübel werden gleichmäßig feucht gehalten, das Substrat darf zwischen den Gießvorgängen ruhig leicht abtrocknen. Überschüssiges Wasser sollte nach der Bewässerung abgegossen werden, denn Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. Als Übertopf eignen sich Ton- oder Terrakottatöpfe besonders gut, da überschüssiges Wasser hier schneller verdunsten kann. Zusätzlich lässt sich Staunässe mit einer Drainageschicht im Topf reduzieren: etwa 10 cm des Topfbodens werden dafür mit Blähton gefüllt.

    Für das gesunde Wachstum jüngerer Pflanzen empfiehlt sich eine Düngung alle 4–5 Wochen, bei älteren Pflanzen wöchentlich bis alle 14 Tage. Optimal ist ein auf Kübelpflanzen abgestimmter Dünger, der vor allem im Frühjahr und Frühsommer eingesetzt wird. Im Herbst sollte nicht mehr gedüngt werden, damit sich das Gehölz auf die Winterruhe vorbereiten kann. Da Olivenbäume langsam wachsen, werden sie selten umgetopft; der beste Zeitpunkt dafür ist das Frühjahr.

    Maximale Nährstoffversorgung für kräftiges Wachstum und reiche Ernte

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    Bäumchen, Stämmchen und Bäume – perfekt in Form geschnitten

    Möchten Sie bei Ihrer Olive eine dichte und gleichmäßige Krone erzielen, steht ein jährlicher Rückschnitt an. Im Februar/März werden kümmerliche, dünne, nach innen wachsende Triebe und kranke oder vertrocknete Äste entfernt. Mittels dieses Formschnitts wird die Verzweigung gefördert. Erst recht, wenn Sie mehrere starke Zweige auf sogenannte "kurze Zapfen" schneiden. Insgesamt sind Olivenbäume sehr gut schnittverträglich und treiben sogar aus dem alten Holz erneut aus. Gut zu wissen: Prinzipiell können Sie beim Schnitt der Pflanzen kaum etwas falsch machen. Selbst die Ernte lässt sich durch die Schnittmaßnahmen nicht steigern. 

    Perfekte Kombis setzen in Szene

    Ob nun Solitär oder in Gesellschaft anderer Kübelpflanzen & Co., Olivenstämmchen und -bäumchen passen immer. Besonders gut geeignet für das Rahmenprogramm sind: Oleander, Zitruspflanzen, Dipladenien, aber auch Feigenbäumchen oder Sukkulenten. Mit den passenden Accessoires lässt sich das mediterrane Feeling wunderbar auf den eigenen Balkon oder die Terrasse zaubern.

    Stilvolle Partner

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    Mediterrane Obstpflanzen

    Perfekte Pflanzenkombinationen für Olivenbäume

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    Über den Winter gebracht

    Olivenbäume vertragen Hitze und Trockenheit gut, sind jedoch empfindlich gegenüber Frost. Temperaturen unter -5 °C führen meist zu Blattfall. Ausnahmen stellen ältere Pflanzen im Weinbauklima dar. Sie können mit Winterschutz draußen bleiben. Ein Winterschutz bestehend aus: Vlies, Kokosmatten, Reisig oder ganzen Schutzhauben hilft den Pflanzen den Winter zu überstehen.  

    Jüngere Exemplare und Kübelpflanzen sollten ab Oktober in ein helles, frostfreies Winterquartier umziehen (5–10 °C). Geeignet sind ein kühler Hausflur, ein isoliertes Gewächshaus oder ein unbeheizter Wintergarten. Steht kein heller Platz zur Verfügung, können die Pflanzen notfalls im Dunkeln überwintern: Alle Blätter fallen ab, aber im Frühjahr treiben sie wieder aus. Ist das Winterquartier zu warm (über 10 °C), leidet die Blüten- und Fruchtbildung und die Gefahr von Schädlingsbefall steigt.

    Auch während der Überwinterung benötigen Olivenbäume Wasser – aber nicht zu viel. Ab April/Mai können die Pflanzen wieder ins Freie: Ein geschützter Standort an der Hausmauer erleichtert die Gewöhnung an Sonne und Frischluft. Nach zwei bis drei Wochen kann die volle Sonne wieder genossen werden.

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