
Pampasgras – filigrane Wedel, die begeistern
Pampasgras zählt zu den beliebtesten Ziergräsern im Garten. Kaum eine andere Pflanze kann den hohen, federartigen Blütenrispen das Wasser reichen. Ob als Solitär im Einzelstand, im Hintergrund von Staudenbeeten oder als Leitpflanze in Kiesgärten – Pampasgras zieht immer bewundernde Blicke auf sich.
Autorin: Kathrin Knechtel
Welches Pampasgras darf es sein?
Egal welche Sorte – diese Gräser ziehen immer alle Blicke auf sich
Standort: Hier fühlt sich die Pflanze im Garten wohl
Die Staude ist ein wahrer Sonnenanbeter und fühlt sich an einem sonnigen Standort wohl. Schützt dieser die Halme der Pflanze auch bei stärkerem Wind vor dem Umknicken, steht einem prächtigen Wachstum nichts mehr im Wege.
Der ideale Boden ist nährstoffreich, tiefgründig, humos und gut durchlässig. Besonders sandige Böden kommen dem Pampasgras entgegen. Auf zu feuchte Untergründe und Staunässe reagiert die Pflanze empfindlich und neigt zu Fäulnis. Bei schweren Lehmböden sollte daher unbedingt eine Drainage angelegt werden. Zwar verträgt das Ziergras kurze Trockenperioden, ein vollständiges Austrocknen des Bodens sollte jedoch vermieden werden.
Highlight auf Terrasse & Balkon: Pampasgras im Kübel
Pampasgras macht nicht nur im Garten eine gute Figur, sondern setzt auch im Kübel auf Terrasse oder Balkon stilvolle Akzente. Da das Wurzelwerk der Staude rasch wächst, empfiehlt sich ein Pflanzgefäß mit einem Volumen von etwa 40–50 l. Eine mit Vlies abgedeckte Drainageschicht aus Kies oder Blähton verhindert Staunässe.
Pampasgras kann grundsätzlich ganzjährig in den Garten gepflanzt werden. Der ideale Pflanzzeitpunkt ist jedoch das Frühjahr nach den Eisheiligen. Zu dieser Zeit steht der Staude ausreichend Wärme zur Verfügung, um gut anzuwachsen. Gleichzeitig kann sich das Pampasgras bis zum nächsten Winter optimal an seinen neuen Standort im Garten gewöhnen.
Pflege Tipps: So wächst und gedeiht Ihre Pflanze
- Bewässerung: Gießen Sie Pampasgras sparsam, denn die Pflanzen vertragen Trockenheit besser als Nässe.
- Düngung: Zu Beginn des Austriebs freut sich das Gras über organischen Dünger wie Kompost. Regelmäßiges Düngen bis zur Blüte fördert das Wachstum zusätzlich.
- Schnitt: Schneiden Sie Pampasgras erst im Frühjahr, da das Laub als natürlicher Winterschutz dient. Entfernen Sie alle Halme ca. 15–20 cm über dem Boden und achten Sie darauf, neue Triebe nicht zu verletzen. Handschuhe schützen vor den scharfkantigen Blatträndern.
- Winterschutz: Pampasgras ist winterhart und hält Temperaturen bis -15 °C stand. Durch Schnee und Regen kann jedoch Feuchtigkeit in den Horst eindringen und Fäulnis verursachen. Binden Sie daher den Blattschopf der Pflanze vor den ersten Frösten zusammen, umgeben Sie das Gras mit trockenem Laub, decken Sie es mit Reisig ab und wickeln Sie es zum Schluss mit Vlies ein. Ältere Pflanzen vertragen Frostperioden meist gut, bei jungen Pflanzen in ungeschützten Lagen oder Pampasgras im Kübel ist besondere Vorsicht geboten.
Prachtstauden für den passenden Rahmen
Sowohl Gräser unter sich als auch gemixt mit anderen Stauden – ein Highlight





