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Kein grüner Daumen? Pflanzen retten leicht gemacht

Kein grüner Daumen? Pflanzen retten leicht gemacht

Ihre Zimmerpflanzen wirken schwach, verlieren Blätter oder wachsen kaum? Häufig stecken Lichtmangel, zu viel Wasser, Nährstoffdefizite oder Schädlinge dahinter. Doch keine Sorge: Mit unseren 8 Tipps lassen sich selbst scheinbar verlorene Pflanzen wieder zum Leben erwecken.
Autor: Gastautor

1. Zu wenig Licht

Ihre Pflanzen werden regelmäßig gegossen und gedüngt, wirken aber dennoch schwach? Oft liegt die Ursache am Licht – einem entscheidenden Faktor für gesundes Wachstum. Schon ein Meter Abstand zum Fenster kann die verfügbare Lichtmenge auf etwa 20 % reduzieren – oft zu wenig für viele Zimmerpflanzen.

Anzeichen für Lichtmangel:
  • Lange, dünne Triebe, da sich die Pflanze zum Licht streckt.
  • Blasse, instabile oder welkende Blätter, teilweise mit Blattverlust
  • Kaum Wachstum und ausbleibende Blüten

Erkennen Sie diese Symptome, stellen Sie Ihre Pflanze näher ans Fenster oder gleichen Sie den Lichtmangel mit einer Pflanzenlampe aus.

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2. Zu viel Wasser

Zu häufiges Gießen schadet Pflanzen oft mehr als zu wenig Wasser. Stehendes Wasser im Übertopf oder Untersetzer blockiert die Sauerstoffversorgung der Wurzeln. Sie werden weich, beginnen zu faulen und die Pflanze wirkt trotz feuchter Erde wie vertrocknet.

So retten Sie Ihre Pflanze bei Staunässe:
  1. Überschüssiges Wasser aus Übertopf und Untersetzer entfernen
  2. Die Pflanze vorsichtig aus dem Topf nehmen und die Wurzeln mit einem Tuch oder Zeitungspapier leicht trocknen
  3. Faulige, gelbe oder braune Wurzeln mit einer sauberen Schere entfernen
  4. Drainageschicht aus Kies oder Blähton im Topf anlegen
  5. Pflanze in frische Erde umtopfen

Glühbirnen-Icon 

Tipp: Testen Sie in Zukunft mit dem Finger, ob die Erde noch feucht ist. Erst wenn diese komplett abgetrocknet ist, wird wieder zur Gießkanne gegriffen.

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3. Zu wenig Wasser

Manchmal wird das Gießen im stressigen Alltag vergessen – und plötzlich sind die Pflanzen gelb, welk oder dürr.

So helfen Sie durstigen Zimmerpflanzen:
  1. Wurzeln prüfen: Sind sie noch intakt, hat die Pflanze gute Chancen, sich zu erholen.
  2. Wasserbad: Stellen Sie die Pflanze in ein Wasserbad und duschen Sie sie leicht ab. Sobald keine Luftblasen mehr aufsteigen, haben die Wurzeln genug Wasser aufgenommen.
  3. Abtropfen lassen: Überschüssiges Wasser gut ablaufen lassen.
  4. Beschädigte Pflanzenteile entfernen: Vertrocknete Triebe und Blätter sauber zurückschneiden – auch ein kräftiger Rückschnitt ist möglich.
  5. Düngen: Eine leichte Düngergabe unterstützt die Regeneration.
  6. Regelmäßig gießen: Mit kontinuierlicher Pflege erholt sich die Pflanze und treibt meist wieder neu aus.

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Wissenswert: Achten Sie auf die verschiedenen Wasserbedürfnisse und stellen Sie sich Gieß-Erinnerungen in Ihr Handy ein.
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4. Zu trockene Luft

Vor allem in der kalten Jahreszeit leiden viele Zimmerpflanzen unter trockener Raumluft. Die Blätter werden schrumpelig, bekommen braune Spitzen und welken. Ideal ist eine Luftfeuchtigkeit von etwa 60 %. 

So erhöhen Sie die Luftfeuchtigkeit:
  • Besprühen: Sprühen Sie Ihre Pflanzen morgens mit einem Zerstäuber ein, idealerweise mit kalkarmem Wasser, Kalkflecken und Schäden durch Sonneneinstrahlung zu vermeiden.
  • Abduschen: Größere Grünpflanzen können bei Bedarf einfach abgeduscht werden.
  • Kieselsteinschale: Stellen Sie die Pflanzen auf eine flache Schale mit Kieselsteinen und Wasser. Achten Sie darauf, dass die Wurzeln nicht im Wasser stehen.
  • Zimmerbrunnen: Ein kleiner Zimmerbrunnen kann ebenfalls die Luftfeuchtigkeit erhöhen und das Raumklima verbessern.

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5. Kälte & Zugluft

Wirft Ihre Pflanze plötzlich gesunde Blätter ab, ist häufig Zugluft die Ursache. Steht sie in der Nähe von oft geöffneten Fenstern oder Türen, kann dies schnell zu Blattverlust führen.

So schützen Sie Ihre Pflanzen:
  • Pflanzen an einen zugfreien Standort stellen
  • Achten Sie im Winter darauf, dass sie nicht direkt an kalten Fensterscheiben stehen, um Erfrierungen zu vermeiden.
6. Nährstoffmangel erkennen

6. Nährstoffmangel erkennen

  • Fleckige Blätter: Magnesiummangel 
  • Hellgelbe Blätter mit grünen Adern: Eisenmangel 
  • Braune Blattränder: Kaliummangel
  • Blasse Blätter: Stickstoffmangel

Je nach Mangel sollten die Pflanzen mit einem passenden Dünger versorgt und im Frühjahr in frische Erde getopft werden.

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7. Hitze & zu viel Sonne

Auch zu viel Sonne kann Pflanzen schaden: Hellbeige bis dunkelbraune Flecken auf den Blättern sind oft ein Zeichen für Sonnenbrand. Besonders nach dem Winter müssen sich Ihre Pflanzen langsam wieder an die Sonneneinstrahlung gewöhnen.

So schützen Sie Ihre Pflanzen:
  • Einen leichten Sonnenschutz anbringen
  • Pflanzen zunächst etwas weiter vom Fenster entfernt platzieren
  • Langsam an mehr Sonne gewöhnen, um Blattschäden zu vermeiden

8. Schädlinge & Krankheiten

Sind Pflegefehler ausgeschlossen, sind oft Schädlinge oder Krankheiten die Ursache für die Probleme Ihrer Pflanze.

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