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Echte Feigen – Feigenbäume pflanzen und pflegen

Echte Feigen – Feigenbäume pflanzen und pflegen

Feigen zählen zu den ältesten Kulturpflanzen und begeistern seit Jahrhunderten. Ihre üppigen Blätter und süßen Früchte machen Gärten, Balkone und Terrassen zum Hingucker. Ob im Kübel oder direkt im Boden – in milden Lagen bleiben sie das ganze Jahr über grün und sorgen für mediterranes Flair.

Autorin: Cornelia Förster

Wissenswertes – Herkunft & Co.

Die Echte Feige (Ficus carica) wurde bereits vor rund 12.000 Jahren als wertvolle Nutzpflanze geschätzt. Ursprünglich aus Kleinostasien und dem Orient stammend, gehört der Feigenbaum zur Familie der Maulbeergewächse und tritt als Kleinstrauch oder Baum auf.

Feigen fühlen sich im subtropischen bis tropischen Klima wohl, gedeihen aber auch im Mittelmeerraum sowie in Nord- und Südamerika. Die meisten Sorten sind selbstfruchtend und tragen weibliche und männliche Blüten auf derselben Pflanze. Ihre unscheinbaren, becherförmigen Blüten erscheinen von März bis Juli.

Mit süßen Früchten, attraktivem Blattwerk und bis zu 3–5 m Größe verzaubern Feigen sowohl Gaumen als auch Auge – und spenden je nach Größe ein schattiges Plätzchen. Ob als Solitär im Garten, im Kübel auf Balkon oder Terrasse oder zur Innenraumbegrünung, die Feige macht überall eine gute Figur.

Süße Früchte & mediterranes Flair

Süße Früchte & mediterranes Flair

Ob im Garten oder im Topf – diese vielseitige Pflanze bringt mediterrane Atmosphäre und köstliche Früchte.

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Standort & Pflanzung: Der beste Platz für die Feige

Für viele süße Früchte braucht die Feige den perfekten Platz: sonnig, geschützt und warm. Besonders junge Pflanzen reagieren empfindlich auf Frost – unter −10 °C können Triebe und Wurzeln Schaden nehmen. Ein Standort vor Haus- oder Steinmauer ist ideal: Die reflektierende Wärme tut der Pflanze gut und schützt sie gleichzeitig vor Zugluft.

Feigen wurzeln am besten bei einer Pflanzung im Frühjahr, da sie sich im Herbst oft nicht mehr ausreichend etablieren können. Der Boden sollte neutral bis leicht sauer sein und zu Beginn mit Kompost oder Obstdünger angereichert werden. Das Pflanzloch darf etwa 10 % tiefer als der Wurzelballen sein, ideal ist ein Gießrand zur gezielten Bewässerung.

Auch im Kübel...

Auch im Kübel...

... machen Feigenbäume eine super Figur. Vor allem in kälteren Regionen erleichtert dies das Überwintern der Pflanzen z. B. im Wintergarten.

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Super gepflegt durch das Gartenjahr

Nach dem Pflanzen braucht der Feigenbaum vor allem eins – Wasser. In den ersten Wochen ist regelmäßiges Gießen entscheidend, dabei darf keine Staunässe entstehen – besonders im Kübel. Von April bis August benötigen Feigen zusätzliche Düngergaben

Geschnitten wird die Feige kurz vor dem Austrieb Ende Februar bis Anfang März. Dabei können auch abgestorbene Triebe entfernt werden. Beim Rückschnitt immer auf eine Knospe oder Verzweigung zurückschneiden, sonst verfilzen die Sträucher schnell. Auch ältere Pflanzen vertragen einen Radikalschnitt, doch wer Früchte ernten möchte, sollte das zweijährige Holz stehen lassen.

Perfekte Bewässerung für gesunde Pflanzen

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Sorgen Sie mit der richtigen Gießkanne für optimale Wasserversorgung! Halten Sie Ihre Pflanzen gesund und kräftig.

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Feigen haben einen hautreizenden Milchsaft. Beim Schneiden der Feigensträucher bzw. -bäume sollten deshalb immer Handschuhe angezogen werden. Den Milchfluss stoppen können Sie, indem Sie die Schnittstelle mit Wasser besprühen. 

Ernte und Genuss pur

Haben Sie grüne Feigen vom Vorjahr am Baum belassen und der Winter war mild, besteht die Chance auf eine frühe Ernte im Jahr. Frühe Sorten liefern bereits von Juni bis Juli leckere Früchte, sonst beginnt die Haupternte ab September. Form, Farbe und Größe der Feigen variieren je nach Sorte – rund, oval oder birnenförmig.

Sind die Früchte auf sanften Fingerdruck weich und süß, können sie direkt verzehrt, zu Kompott oder Marmelade verarbeitet oder im Backofen getrocknet und luftdicht gelagert werden, um die Ernte länger zu genießen.

Winterschutz für Feigen

Feigenbäume vertragen Minustemperaturen unterschiedlich gut. Robuste Sorten kommen besser mit Frost zurecht, brauchen aber dennoch Winterschutz. Ideal sind Reisig, Vlies oder andere polsternde Materialien um das Pflanzgefäß.

Auch eingepflanzte Feigenbäume benötigen, besonders in jungen Jahren, Schutzmaßnahmen. Mehr zum Thema erfahren Sie in unserem Ratgeber "Winterschutz". 

Haben Sie Sorten im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse, die wie auch andere Kübelpflanzen lieber frostfrei und hell überwintern, dann ziehen diese mit den ersten Minustemperaturen in ein entsprechendes Treppenhaus oder auch in den Wintergarten.

So bleiben sie geschützt

So bleiben sie geschützt

Sichern Sie Ihren Feigenbäumen einen frostfreien Winter!

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Feigen in bester Gesellschaft

Feigen in bester Gesellschaft

Ein absolut mediterranes Flair erzeugen Sie auch mit weiteren Pflanzen aus dem Süden.

Zu den mediterranen Pflanzen

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FAQs: Häufige Fragen zur Feige – wir antworten!

  • Wann pflanze ich meine Feige am besten? Der Frühling ist ideal! So kann sich die Feige in Ruhe einwurzeln und startet kräftig in die Saison.
 
  • Wo fühlt sich die Feige am wohlsten? Sonne pur und ein geschützter Platz – besonders gut vor Haus- oder Steinmauer. Wärme und Schutz vor Zugluft liebt die mediterrane Schönheit.
 
  • Wie oft sollte ich gießen und düngen? Nach dem Pflanzen braucht die Feige regelmäßig Wasser, ohne Staunässe. Von April bis August freut sie sich über etwas Kompost oder Obstdünger für eine besonders reichhaltige Ernte.
 
  • Wann kann ich die Früchte ernten? Frühe Sorten schenken schon von Juni bis Juli süße Früchte, die Haupternte beginnt meist ab September. Reif sind sie, wenn sie auf sanften Druck nachgeben.
 
  • Wie schütze ich meine Feige im Winter? Junge Pflanzen und frostempfindliche Sorten mögen eine Umhüllung aus Reisig, Vlies oder anderen polsternden Materialien. So überstehen sie kalte Tage unbeschadet.

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