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Das Hochbeet – Gestaltungselement mit hohem Nutzen

Das Hochbeet – Gestaltungselement mit hohem Nutzen

Ob auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten – im Hochbeet wachsen Gemüse, Kräuter und Schmuckpflanzen stets griffbereit. Dank des Schicht-Systems im Inneren können Gartenabfälle direkt in den Gartenkreislauf eingehen und versorgen Ihre Pflanzen mit notwendigen Nährstoffen.

Autorin: Cornelia Förster

Hochbeete sind spitze!

Dank der vielen Vorteile wächst die Fangemeinde fürs komfortable Gärtnern kontinuierlich. Oft genügen kleine Flächen wie auf dem Balkon oder der Terrasse, um sich der Hochbeet-Begeisterung anzuschließen.


Besonders praktisch sind:

 

  • Ein rücken- & knieschonendes Arbeiten durch bequeme Arbeitshöhe
  • 3 x höhere Erträge als im Beet, da die Erde Wärme besser speichert
  • Reduktion von Pflanzenschutzmitteln: z. B. Schutz vor Schnecken
  • Möglichkeit des Sichtschutzes
  • Unabhängig von örtlichen Bodenbedingungen können Gemüse, Obst, Kräuter und Blumen gepflanzt werden
Gleich mal stöbern

Mit einem Hochbeet, Saaten und der passenden Erde können Sie direkt loslegen!

Mit schicken Frühbeeten die Nutzungsdauer verlängern

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Welches Hochbeet passt zu mir?

Beim Gärtnern mit dem Hochbeet sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Es gibt sie in eckig oder geschwungen und natürlich in den verschiedensten Materialien. Da Hochbeete möglichst langlebig sein sollen, wird ein geeignetes Holz wie z. B. die Lärche verwendet. Aber auch haltbare Kunststoffe, die oft sogar recycelbar sind, erfreuen sich hoher Beliebtheit. Sehr modern sind auch „Gabionen“-Beete aus Metall, die klassisch mit Steinen befüllt werden.

    Gut geschichtet zum Erfolg

    Welche Himmelsrichtung darf es sein? Am besten ist die längste Hochbeeteseite auf Nord-Süd ausgerichtet. Die Pflanzen des Hochbeetes profitieren so länger und in einem stärkeren Maße von Licht und Wärme. Die meisten Hochbeet"bewohner" wie Kräuter, Salate und weitere Gemüse sind für den Schatten weniger geeignet. Und so gehts – Schritt für Schritt zum Hochbeetglück.

     

    1. Graben Sie bei Hochbeeten mit direktem Bodenkontakt­­ ca. 15–20 cm tief den Boden aus. Befüllen Sie diesen Bereich mit Kies und bilden Sie damit eine Drainageschicht, die Staunässe vermeidet. Auch auf versiegelten Flächen ist ein Hochbeetbau möglich, indem Betonsteine untergelegt werden. 
       
    2. Bringen Sie anschließend ein engmaschiges Drahtgitter bodennah an, um Wühlmäusen den Eintritt zu verwehren.
       
    3. Nun bauen Sie das Hochbeet entsprechend der Anleitung auf. Kleiden Sie die Seitenwände mit einer Noppenfolie aus, damit die Luft besser zirkulieren kann.
       
    4. Anschließend beginnt der gleichmäßige Aufbau der ca. 20–35 cm dicken Schichten. Prinzipiell gibt es unterschiedliche Rezepturen zur Schichtung. Eine mögliche lautet von unten ausgehend: 1. Astwerk, Zweige und Heckenschicht sowie gehäckseltes Material 2. grob verrotteter Kompost gemischt mit gehäckseltem Laub und 3. Gartenerde, Mutterboden im Mix mit gut verrottetem Kompost.

    Passende Erde finden

    Die Mischung machts! So können Sie die Struktur und Nährstoffversorgung steuern

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    Glühbirnen-Icon 

     

    Wissenswert: Setzen Sie Ihre Planung bereits im Herbst um. Denn durch Gehölz- und Staudenschnitt, Herbstlaub & Co. fallen hohe Mengen an Gartenabfällen an, die hervorragend zum Befüllen des Beets verwendet werden können. Natürlich ist auch ein Aufbau im Frühling möglich. 

    Auf die Pflanzen, fertig, los!

    Gerade im ersten Jahr ist das Nährstoffangebot in der obersten Schicht noch so hoch, dass sich starkzehrende Pflanzen besonders wohlfühlen. Möchten Sie Zierpflanzen setzen, kommen Geranien, Petunien & Co. in Frage. Gemüsearten, die sich anfänglich gut pflanzen lassen: Kohl, Tomaten, Gurken, aber auch Lauch oder Auberginen.

    Mittel- und schwachzehrende Zier- und Gemüsepflanzen sind ab dem dritten Jahr im Hochbeet zu bevorzugen. Ihr Nährstoffbedarf ist geringer als der der Starkzehrer. In Frage kommen z. B. Kräuter wie Thymian, Petersilie oder Salbei und Salate.

    Mischkultur & Co.

    Mischkultur & Co.

    Die Erträge und Pflanzengesundheit können Sie fördern, indem Sie in einer Mischkultur pflanzen und damit Pflanzen mit ähnlichen Bedürfnissen kombinieren oder deren Eigenheiten zu Nutze machen.

    Mehr über Mischkultur erfahren

    Kunterbunte Vielfalt für die Mischkultur

      Kleines 1x1 der Hochbeet-Unterhaltung

      Eine gute Nachricht vorweg – Hochbeete sind in der Regel relativ pflegeleicht. Der Aufbau dürfte wohl, wenn der größte Aufwand sein. Sämtliche Pflegemaßnahmen fallen für gewöhnlich geringer aus als auf ebenerdigen Beeten, Hügelbeeten oder dergleichen.

        Früher & länger genießen

        Früher & länger genießen

        Mit einem Frühbeetaufsatz aus Glas, Acryl oder Folie können Sie Ihr Hochbeet bereits im Frühjahr nutzen und auch deutlich länger bis in den Spätherbst hinein Gemüse & Co. anbauen. Im Laufe der Vegetationsperiode können Sie den Aufsatz abbauen und vorübergehend einlagern.

        Zu den Frühbeeten

        FAQs: Häufige Fragen zum Hochbeet – wir antworten!

        • Welche Vorteile bietet ein Hochbeet? Der größte Vorteil ist das aufrechte und rückenschonende Arbeiten im Stehen. Ferner wird durch die Schichtung der Erde die Nährstoffversorgung verbessert und zu guter Letzt haben es Schnecken und andere kriechende Ungeziefer schwieriger, ins Beet zu gelangen.
         
        • Aus welchem Material sollte ein Hochbeet sein? Beliebte und geeignete Materialien für ein Hochbeet sind Holz, Stein, Kunststoff oder Metall. Jedes Material hat seine Vor- und Nachteile hinsichtlich Pflegeaufwand und Wetterbeständigkeit. 
         
        • Wie schichtet man die Erde im Hochbeet? Der Aufbau der ca. 20–25 cm dicken Schichten beginnt mit einem Mix aus Astwerk & Zweigen sowie  gehäckseltem Material, gefolgt von einer Schicht grob verrottetem Kompost und gehäckseltem Laub. Den Abschluss bildet eine Schicht aus Gartenerde und Muttererde im Mix mit gut verrottetem Kompost. 
         
        • Welcher Zeitpunkt eignet sich zum Anlegen eines Hochbeets? Starten Sie am besten im Frühjahr oder Herbst, da in dieser Zeit genügend organisches Material zur Beschichtung vorhanden ist. 

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