10 % auf Wildvogel- & Wildtiersortiment* zum Weltspatzentag
Spatz-326

PAYBACK

Warenkorb
Steckbrief Regenbogenfische

Steckbrief Regenbogenfische

Ordnung: Ährenfischartige (Atheriniformes)
Gattung: Regenbogenfische (Melanotaenia
Größe: Ca. 10–15 cm
Verhalten: Friedlicher, schwimmfreudiger Schwarmfisch
Wasser: Hart (18–25 °dGH) und neutral–schwach alkalisch (pH 7–7,5)
Temperatur: 22–26 °C
Futter: Lebendfutter aller Art, nimmt auch Granulate und Trockenfutter, aber bevorzugt kleines Lebend- und Frostfutter wie Daphnien, Artemia, Cyclops
Vergessellschaftung: Besonders gut zu vergesellschaften mit friedlichen Fischen, die oberflächennah oder am Bodengrund schwimmen/leben

Autorin: Cornelia Förster

Wissenswertes

Der Regenbogenfisch ist ein friedlicher, aktiver Süßwasser-Schwarmfisch aus der Familie der Melanotaeniidae, ursprünglich aus Australien und Neuguinea. Seit 1983 ist er im Handel erhältlich und begeistert durch seine beeindruckenden Farben, die bis heute seine Beliebtheit erhalten. Es gibt mittlerweile viele Arten, darunter der Diamant-Regenbogenfisch (Melanotaenia precox).

 

Je nach Art erreichen Regenbogenfische eine Größe von 4–15 cm. Männchen sind intensiver gefärbt als Weibchen, besonders während der Balz, wenn ihre Farben kräftiger werden. Zudem entwickeln sie einen Balzstreifen, der sich schnell ein- und ausschalten kann. Unterschiede zeigen sich auch in der Rücken- und Afterflosse.

Verhalten

Regenbogenfische schwimmen je nach Alter und Laune im typischen Schwarm oder auch einzeln durch das Aquariumbecken. Jungfische versuchen im Schwarm zu bleiben und darin Schutz zu finden. 

Normalerweise haben die Fische ein eher ruhiges und friedliches Verhalten. Während der Paarungszeit geht es jedoch schon auch mal rund im Aquarium. Bei all dem Trubel kommen die typischen Farben der Regenbogenfische besonders gut zur Geltung. 

Regenbogenfische sind Substratlaicher und belaichen alles, was ihnen geeignet erscheint. Meist sind es kleine Pflanzen oder Moos. Gern werden die unscheinbaren Jungfische von ihren Eltern und unter Umständen vom übrigen Fischbesatz als Futter angesehen. Die ersten Farbanzeichen zeigen die jungen Regenbogenfische ab einem Alter von ca. 6 Monaten. Ihre komplette Farbenpracht entwickeln die Fische ab einem Jahr.

Haltung der Regenbogenfische

0 von 0 Produkten gesehen

Glühbirnen-Icon 

 

Gut zu wissen: In dem Becken ist eine starke Strömung von Vorteil, die längs durch das Becken zieht. Die Wasserbewohner lieben es gegen die Strömung anzuschwimmen.

Pflege – so geht es den Fischen gut

Pflege – so geht es den Fischen gut

Um eine möglichst gute Wasserqualität zu gewährleisten ist eine Reinigung des Beckens, alle 1–2 Wochen sinnvoll. Es sollten ca. 30 % des Wassers gewechselt und mit frischem, chlorfreiem Wasser aufgefüllt werden. 

Beim Bodengrund ist der Regenbogenfisch generell anspruchslos. Sein Schwimmbereich umfasst eher die Mitte und den oberen Wasserbereich. Die Gesundheit der Regenbogenfische ist sowohl an ihrem Verhalten als auch Äußeren erkennbar. Die Flossen sollten nicht ausgefranst und die Tiere z. B. nicht eingefallen sein.

Das tägliche Füttern steht ebenfalls ganz oben auf dem Versorgungsprogramm und rundet die optimalen Haltungsbedingungen für die Fische ab.

Zur Pflege & Technik

0 von 0 Produkten gesehen

Fischfutter für hungrige Fische

In ihrer natürlichen Umgebung ernähren sich die Regenbogenfische unter anderem von KleinstkrebsenAnfluginsekten und von Aufwuchs.

Im Aquarium können sie gut mit einem Trockenfutter, wie auch Flockenfutter oder Granulatfutter für omnivore Zierfische gefüttert werden. Regelmäßiges Frostfutter oder Lebendfutter wie z. B. Artemia, Mückenlarven, Cyclops, Enchyträen und andere, runden den ausgewogenen Speisezettel perfekt ab.

Da sie auch immer im Aquarium Futter finden (Algen & Co.), sind 2 Fastentage durchaus möglich. Jungfische benötigen allerdings häufigere Futtergaben. Anfänglich wird mehrfach gefüttert –  bis etwa 5 cm Länge zweimal täglich. 

0 von 0 Produkten gesehen

Regenbogenfische in passender Gesellschaft

Regenbogenfische in passender Gesellschaft

Regenbogenfische sind sehr friedliebende Fische, die gut mit anderen Fischen vergesellschaftet werden können. Ihre Gruppenstärke beziehen die Fische aus der Gruppengröße. Mindestens 3, eher 6 artgleiche Tieren sorgen für Wohlbefinden der beliebten Fische.

Panzerwelse, ebenso Harnischwelse, Salmler und Bärblinge sowie größere Wirbellose wie z. B. die allseits bekannte Amanogarnelen passen gut zu den Regenbogenfischen.

Zu den Fisch-Ratgebern

Weitere Tipps & Trends, die Sie interessieren könnten

    Sie möchten mehr Wissen und noch mehr Dehner?