
Hochwertiges Katzenfutter
Die richtige Ernährung ist der Schlüssel zu einem gesunden und glücklichen Katzenleben. Doch die Auswahl an Katzenfutter ist groß – von Nass- über Trockenfutter bis hin zu getreidefreien oder kohlenhydratarmen Varianten. Ob Lachs, Geflügel oder Rind: Entscheidend ist die Qualität. Hochwertiges Katzenfutter unterstützt Vitalität, Lebensfreude und das Wohlbefinden Ihres Stubentigers – egal ob Kitten, Adult oder Senior.
Autorin: Silvia Schröder
Fressverhalten von Katzen
Katzen sind “picky eater” – also wählerische und zugleich instinktive Esser. Ihr ausgeprägter Geschmackssinn sorgt dafür, dass sie nicht alles fressen, was im Napf landet. Als Karnivoren bevorzugen sie Fleisch in seiner natürlichen Form – etwa Rind oder Wild. Sie fressen in der Regel mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt, statt einer großen. Besonders wichtig ist stets ausreichend frisches Wasser, vor allem bei einer Ernährung mit Trockenfutter. Deshalb sollte hochwertiges Katzenfutter immer an der natürlichen Ernährungsweise und den individuellen Bedürfnissen Ihrer Katze orientiert sein.
Nass- oder Trockenfutter
Beide Futterarten haben jeweils Vorzüge. Eine Kombination aus beiden Futterarbeiten kann für viele Katzen ideal sein:
Unser Tipp: Testen Sie bei einer jungen Katze am besten verschiedene Futterarten wie auch -sorten aus. Da sich Katzen an bestimmte Nahrung und / oder Produkte gewöhnen, kann eine Umstellung auf ein anders Futter später unter Umständen schwierig werden.
Was muss in hochwertigem Katzenfutter enthalten sein?
Je hochwertiger das Futter, desto reiner und mit weniger Füllstoffen wie Getreide, künstliche Konservierungsstoffe und Zucker ist es. Diese Zusätze sind schwer verdaulich und können zu gesundheitlichen Problemen in Form von Allergien oder Übergewicht führen. Stattdessen sollte Katzenfutter möglichst viele natürliche Zutaten, Vitamine und Mineralstoffe enthalten, um das Immunsystem und das Wohlbefinden Ihrer Samtpfote zu stärken.
Was sollte enthalten sein?
- Hochwertige tierische Proteine: Fleisch oder Fisch sollten die Hauptbestandteile sein. Sie liefern wichtige Proteine und Aminosäuren für Gesundheit, Muskeln und Energie. Ideal ist ein Fleischanteil von über 70 %.
- Gesunde Fette: Wichtig für die Haut- und Fellgesundheit, z. B. Linolsäure, Linolensäure und Arachidonsäure. Der Fettgehalt sollte bei Trockenfutter ca. 15–20 % und bei Nassfutter ca. 5–10 % in der Trockenmasse haben.
- Vitamine und Mineralstoffe: Unterstützen das Immunsystem und die allgemeine Gesundheit. Wichtige Nährstoffe sind u. a. Vitamine A, D, B1, B3 sowie Kalzium und Phosphor. Die optimalen Richtwerte finden Sie auf der Seite der FEDIAF (European Pet Food Industry Federation).
Was sollte nicht enthalten sein?
- Kohlenhydrate: Katzen können sie aufgrund fehlender Enzyme nur schlecht verwerten.
- Zucker & Geschmacksverstärker: Diese schmeckt die Katze nicht.
- Farbstoffe: Rein optischer Nutzen für den Halter.
- Tierische Nebenerzeugnisse: Hier ist die Qualität oft mangelhaft oder es sind reine Schlachtabfälle.
- Pflanzliche Inhaltsstoffe: Darm und Gebiss der Katze sind auf die Einnahme von Fleisch ausgelegt. Pflanzliche Nahrung kann nicht verwertet und verdaut werden.
- Füllstoffe: Zum Bespiel Mais oder Soja – sie haben wenige Nährstoffe.
- Antibiotika: Mit diesem würde es sich nicht mehr um ein Futter, sondern um ein Arzneimittel handeln.
Schon gewusst? Taurin ist eine essenzielle Aminosäure, die für Stoffwechsel, Immunsystem, Herzgesundheit und Sehkraft wichtig ist. Sie wird von der Katze aber nicht in der benötigten Menge hergestellt, sondern muss über die Nahrung eingenommen werden. Als Richtwert gelten ca. 50 mg Taurin pro Kilogramm Köpergewicht pro Tag.
Unser großes Katzen-Nassfutter-Sortiment
Unser vielfältiges Katzen-Trockenfutter-Sortiment
Deklaration des Futters
Woran erkennen Sie, ob für Ihren Stubentiger das, was in der Dose oder im Futterbeutel steckt, hochwertiges Futter ist? Zum Glück unterstützt hier ein einfacher, aber geschulter Blick auf die Deklaration des Herstellers. Für jede Art der Deklaration gilt: Was ganz oben/am Anfang der Zutatenliste steht, hat den mengenmäßig größten Anteil am Futter.
Geschlossene Deklaration: Man erhält nur die nötigsten Informationen, kurz und knapp und ohne Mengenangaben. Beispiel: »Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse«.
Halboffene Deklaration: Die Liste der Zutaten ist angereichert mit Informationen, aus welchen Bestandteilen (in absteigender Reihenfolge) die Rezeptur besteht. Die genaue Mengenabgabe zur Gesamtmasse fehlt jedoch. Beispiel: Rind (80 %), d. h. hier bleibt offen, wie hoch der Anteil dieses Bestandteils an der Gesamtmasse ist.
Offene Deklaration: Genaue, exakte Auflistung, was sich im Katzenfutter befindet, inklusive Prozentanzahl, die dabei nicht in Klammern steht. Beispiel: 80 % Rind, 20 % Karotten.

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