
Wildvögel füttern – aber natürlich
Tischlein-deck-dich für Meise, Amsel & Co. Die Spatzen pfeifen es laut von den Dächern, was Wissenschaftler herausgefunden haben: Ganzjahresfütterung ist wichtiger denn je und hilft dabei, unsere Vogelwelt in all ihrer Vielfalt zu bewahren.
Autorin: Cornelia Förster
Ganzjahresfütterung trägt zur Arterhaltung bei
Für Gartenvögel ist das Futter in unserer Kulturlandschaft das ganze Jahr über knapp: Samen von Wildkräutern wachsen nur noch am Ackerrand, Wiesenpflanzen werden vor der Fruchtbildung abgemäht und Insekten, die für die Jungvogelaufzucht unerlässlich sind, finden kaum noch Wildblütennektar – ihre Population ist in Deutschland in den letzten Jahren um 30 % gesunken. Deshalb ist auch die Zahl der Wildvögel drastisch zurückgegangen, denn vor allem die Brutzeit ist mit Schwerstarbeit verbunden: Singen, ein Nest bauen, Eier legen und die Jungen aufziehen kostet viel Energie.
So können Sie helfen: Bieten Sie in Ihrem Garten oder auf dem Balkon ganzjährig nahrhaftes Vogelfutter an. Die Futterstelle wird stets gut besucht sein und Sie können sich am eifrigen Picken der gefiederten Gesellen erfreuen.
Unser Tipp: Verwenden Sie Wildvogelfutter ohne Schalen, dann hat Ihr Besen eine Pause und Ihr Balkon & Co. bleiben sauber.
Für jeden Vogel das richtige Futter
Entdecke unsere hochwertigen Futtermischungen, perfekt abgestimmt auf die Bedürfnisse aller heimischen Vogelarten
Wichtig: Tischabfälle, Speisereste, Brot- und Kuchenstücke, Braten, Wurst, Käse, Butter, Margarine, Kartoffeln und Quark sollten nicht als Vogelfutter angeboten werden, da entweder die Zusatzstoffe wie Gewürze oder Farbstoffe etc. nicht für den Vogelmagen geeignet sind oder das Ganze zu schnell verrottet.
Vogelhaus oder Futterspender – das ist hier die Frage
Um Ihren gefiederten Gästen das ganze Jahr über schmackhaftes Vogelfutter anbieten zu können, brauchen Sie eine geeignete Futterstelle. Darin sind die Leckereien gut geschützt vor Wind und Wetter und die Vögel können sicher vor Fressfeinden speisen.
Der richtige Platz ist entscheidend
Egal, ob Sie sich für ein Vogelhaus oder einen Futterspender entscheiden: Damit sich die Besucher in Ihrem Garten oder auf dem Balkon wohlfühlen, sollten Sie einige Grundregeln für den Standort beachten:
- Ruhiger Ort: Abseits von stark befahrenen Straßen, nicht in Fensternähe wegen Verletzungsgefahr beim Anflug
- Nah an Bäumen und Büschen: Haben Zuleitungsfunktion und bieten Versteckmöglichkeiten
- Aussicht auf Umgebung: Freier Blick auf drohende Gefahren wie sich anschleichende Katzen
- Keine Vegetation unter der Futterstelle: So können sich keine Feinde verstecken und Heruntergefallenes problemlos vom Boden aufgepickt werden
- Genügend Abstand zum Erdboden: Katzensichere Höhe in 1,5 m
- Mehrere Futterstellen: Vermeidung von Konkurrenz, mit unterschiedlichem Futter bestückbar
- Das Plus an Komfort: Trink- und Bademöglichkeiten, Sandbadestelle
Werden die Wünsche der Kletterpflanze berücksichtigt, erfreut sie langjährig mit Kletterwuchs und Blütenrausch.
Wissenwert: Hygiene am Futterhaus – Am besten täglich kleine Futtermengen geben und altes Futter regelmäßig entfernen. Die Reinigung kann durch Einlegepapiere oder Einsätze erleichtert werden. Etwa einmal in der Woche das Futterhaus auskratzen oder auswaschen. Keine Desinfektions- oder Reinigungsmittel verwenden.
Kooperationspartner Sankt Johannes
Alles unter Dach und Fach! Vogelhäuser und Futterspender sind optimal für die Fütterung von Wildvögeln. Die Stiftung Sankt Johannes mit Sitz im bayerischen Marxheim betreut und fördert seit über 150 Jahren Menschen mit Behinderung. Für Dehner produziert die Stiftung Futterhäuser in vier verschiedenen Ausführungen – verfügbar in Ihrem Dehner Markt oder im Dehner Onlineshop.
FAQs: Häufige Fragen zur Wildvogelfütterung – wir antworten!
- Welche Vögel kann ich mit der Fütterung anlocken? Meisen, Spatzen, Rotkehlchen, Buchfinken, Dompfaffen und Kernbeißer sind häufige Gäste an Futterstellen. Die Art hängt vom Futterangebot und der Umgebung ab.
- Wie kann ich Futterstellen hygienisch halten? Futterspender regelmäßig reinigen, altes oder verschimmeltes Futter entfernen und den Futterplatz trocken halten. Das reduziert die Ansteckungsgefahr durch Krankheiten.
- Welche Fehler sollte ich vermeiden? Kein schimmeliges oder verschimmeltes Futter geben, keine Brotkrumen oder stark gesalzene Nahrungsmittel, Futterplatz sauber halten und nicht überfüttern, um Abhängigkeit zu vermeiden.
- Wie viele Futterstellen sind sinnvoll? Mehrere kleine Futterstellen sind besser als eine große, da sie den Stress unter den Vögeln verringern und Artkonflikte reduzieren.








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