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Rasen: Frisches Grün für Ihren Garten

Rasen: Frisches Grün für Ihren Garten

Sie wünschen sich eine gepflegte Grünfläche? Diese Empfehlungen zum Säen, Düngen, Wässern und Vertikutieren bringen Sie Ihrem Wunschrasen sicherlich näher.
Autorin: Cornelia Förster

Rasen neu anlegen: Vorbereitung, Aussaat und erste Pflege

Ob Neuanlage oder Rasenerneuerung: Mit der richtigen Vorbereitung schaffen Sie die Grundlage für einen dichten, gesunden Rasen. Die beste Zeit für die Aussaat liegt zwischen April und Anfang Oktober, ausgenommen sind heiße Sommerphasen.

So bereiten Sie den Boden vor:
  • Alte Rasennarbe entfernen, falls eine komplette Neuanlage geplant ist.
  • Boden tiefgründig umgraben oder fräsen, damit sich die Wurzeln gut entwickeln können.
  • Unkraut und Wurzelreste gründlich beseitigen.
  • Rasenerde einarbeiten. Als Richtwert gelten etwa 10 l/m². Bei schweren Böden verbessert Rasensand zusätzlich die Bodenstruktur.
  • Fläche ebnen und anschließend mit Rechen oder Walze festigen.
Wichtig: Lassen Sie den vorbereiteten Boden anschließend mindestens eine Woche ruhen, bevor Sie den Rasen aussäen.

Rasen richtig säen

Rasen richtig säen

  • Verteilen Sie das Saatgut möglichst gleichmäßig auf der Fläche. Das geht am besten per Hand, Sie können das Saatgut aber auch mit einem  Streuwagen ausbringen. Die Ausstreumenge beträgt ca. 25 g/m².
  • Arbeiten Sie die Rasensamen mit einem Rechen flach in den Boden ein. Die Saattiefe sollte maximal 0,5 cm betragen. Das Einrechen verhindert, dass der Wind die frischen Samen verweht.
  • Walzen Sie die Fläche anschließend an, damit die Samen guten Bodenkontakt erhalten und gleichmäßig keimen können.

Zu den Rasensamen

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Fit für den Winter

Mit der richtigen Herbstpflege schaffen Sie die besten Voraussetzungen, damit Ihr Rasen gesund durch die kalte Jahreszeit kommt.
  • Rasen weiterhin mähen, solange das Gras wächst. Entfernen Sie das Schnittgut anschließend von der Fläche.
  • Laub, Fallobst und Pflanzenreste regelmäßig beseitigen, damit ausreichend Licht und Luft an den Rasen gelangen.
  • Herbstdünger ausbringen, um die Gräser auf den Winter vorzubereiten und ihre Frosthärte zu stärken. Dafür können Sie speziellen Herbst-Rasendünger verwenden. Der ideale Zeitraum liegt je nach Witterung zwischen September und Anfang November.
  • Kahle Stellen nachsäen, solange die Temperaturen noch mild sind. Eine Nachsaat ist in der Regel bis Anfang November möglich.
  • Frisch nachgesäte Flächen gleichmäßig feucht halten, damit die Samen zuverlässig keimen können.
Tipp: Vermeiden Sie es, bei Frost oder auf gefrorenem Rasen zu laufen. Dadurch lassen sich Schäden an den Gräsern vermeiden.
Zum Herbst-Rasendünger

Nach der Winterpause: Rasenpflege im Frühling

Sobald keine stärkeren Fröste mehr zu erwarten sind, beginnt die Frühjahrspflege. Mit den richtigen Maßnahmen fördern Sie einen dichten, vitalen Rasen zum Start in die Gartensaison.
  • Laub, Äste und andere Pflanzenreste entfernen, damit Licht und Luft wieder ungehindert an die Grasnarbe gelangen.
  • Staunässe beseitigen, indem Sie rund um betroffene Stellen mit einer Spatengabel Löcher in den Boden stechen.
  • Moos und Rasenfilz entfernen. Ein Vertikutierer hilft dabei, abgestorbenes Material zu lösen und den Rasen zu belüften.
  • Den Rasen abharken und anschließend erstmals mähen, um das Wachstum frischer Halme anzuregen.
  • Frühjahrsdünger ausbringen, sobald kein Frost mehr zu erwarten ist. Zu Beginn der Wachstumsphase benötigt der Rasen besonders viele Nährstoffe.

Nützliche Helfer

Spaten, Rechen, Hacke & Co.

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Rasen vertikutieren: Wann und wie oft?

Durch das Vertikutieren werden Moos, Unkraut und Rasenfilz entfernt. So gelangen wieder mehr Luft, Wasser und Nährstoffe an die Graswurzeln.

Der beste Zeitpunkt ist das Frühjahr, idealerweise nach dem zweiten Rasenschnitt. Eine weitere Behandlung kann im Spätsommer erfolgen, damit sich der Rasen bis zum Winter regenerieren kann.

Wichtig: Vertikutieren Sie Ihren Rasen nicht häufiger als zweimal pro Jahr. Nach der Maßnahme benötigt die Fläche etwas Zeit zur Erholung.
So vertikutieren Sie richtig

So vertikutieren Sie richtig

  • Den Rasen vor dem Vertikutieren auf etwa 2–3 cm kürzen.
  • Nur bei trockenem Boden arbeiten.
  • Die Messer des Vertikutierers etwa 3 mm tief einstellen.
  • Arbeiten Sie am besten zügig und bleiben Sie nicht zu lange an einer Stelle.
  • Herausgelösten Rasenfilz, Moos und Pflanzenreste gründlich entfernen.
  • Kahle Stellen bei Bedarf direkt nachsäen.
Vertikutierer finden

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Wissen on top: Zeigen sich nach dem Vertikutieren kahle Stellen, können Sie diese mit einer Rasen-Nachsaat ausbessern. Für ein besonders gleichmäßiges Gesamtbild eignet sich möglichst dieselbe Saatgutmischung wie auf der übrigen Fläche. So wächst der neue Rasen harmonisch in die bestehende Fläche ein.

Düngung & Bodenanalyse nach Bedarf

Was ist drin im Rasendünger? Kurz erklärt – die Inhaltsstoffe und deren Aufgaben:
  • Stickstoff (N): fördert das Wachstum und begünstigt sattes Grün
  • Phosphor (P): gibt Power für die Wurzeln
  • Kalium (K): macht den Rasen robust gegen Kälte, Trockenheit und hohe Belastung
So wundert es auch nicht, dass diese drei Nährelemente in den allermeisten Rasendüngern enthalten sind und finden sich auch in vielen anderen Pflanzendüngern.

Der pH-Wert des Bodens spielt eine entscheidende Rolle, wenn es um die Aufnahme von Düngemitteln geht. Diesen können Sie ganz unkompliziert selbst mit einem entsprechenden Bodentest bestimmen. Der pH-Wert sollte zwischen 6 und 7 liegen, so werden die Nährstoffe für Rasen und anderen Pflanzen optimal verfügbar. Ist der Boden zu “sauer” oder zu “alkalisch”, steht eine Tiefenbehandlung an.
Auf die Dosis kommt es an!

Auf die Dosis kommt es an!

  • Zu “alkalische” Böden: Schaffen Sie mit Eisensulfat oder mit Ammoniak den nötigen Ausgleich.
  • Zu “saure” Böden: Neutralisieren Sie den pH-Wert mit kalkhaltigem Dünger.
Bei beiden Maßnahmen gilt: Bitte immer mit Bedacht anwenden, damit das Gleichgewicht Ihres Bodens wieder perfekt hergestellt ist. Beachten Sie dafür unbedingt die Herstellerhinweise auf der Verpackung.
Zum Rasendünger
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Schon gewusst? Unkraut wird vor allem von kahlen Rasenstellen magisch angezogen. Wenn der Rasen vorbeugend richtig gedüngt wird, muss später weniger Unkraut bekämpft werden. Hier genügt auch ein schonender Bio-Dünger für dichten Rasenwuchs.

Welcher Rasenmäher darf es sein?

Der richtige Rasenmäher wartet bereits auf Ihre Gartenarbeit

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Rasen richtig bewässern: Wie viel ist sinnvoll?

Eine gleichmäßige Wasserversorgung ist entscheidend für einen gesunden Rasen. Besonders frisch ausgesäte Flächen sollten in den ersten 3–4 Wochen nicht austrocknen.
  • Wässern Sie direkt nach der Aussaat und halten Sie den Boden anschließend gleichmäßig feucht.
  • Bei trockener Witterung sind mehrere Wassergaben pro Tag in kleinen Mengen sinnvoll.
  • Ein Rasensprenger sorgt für eine besonders gleichmäßige Bewässerung.
Auch etablierte Rasenflächen benötigen bei länger anhaltender Trockenheit zusätzliches Wasser. Statt häufiger kleiner Wassergaben empfiehlt sich dann ein durchdringendes Wässern in größeren Abständen, damit das Wasser bis zu den Wurzeln gelangt.

Tipp: Bewässern Sie Ihren Rasen möglichst in den frühen Morgenstunden. So verdunstet weniger Wasser und die Gräser können die Feuchtigkeit optimal aufnehmen.
Zu den Regnern

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Tipp: Nutzen Sie Ihre Zeit im Garten zum Entspannen und setzen Sie auf clevere automatische Bewässerungssysteme. Mit Bewässerungscomputer, Regensensor und Bodenfeuchtesensor wird nur gegossen, wenn es nötig ist. Sie sparen Wasser, gewinnen Freizeit – und können sorglos in den Urlaub fahren.

FAQs: Häufige Fragen zur Rasenpflege – wir antworten!

  • Wie mache ich den Rasen fit für den Winter? Mähen Sie den Rasen ruhig weiter, solange er wächst. Entfernen Sie anschließend das Laub und düngen Sie ihn ein letztes Mal mit einem guten Herbstdünger. Sind über den Sommer hinweg kahle Stellen entstanden, können Sie jetzt nachsäen. 
  • Welche Rasenpflege ist im Frühjahr notwendig? Entfernen Sie zunächst Laub, Äste, Moos & Co. auf dem Rasen. Anschließend lockern Sie ihn mit einer Harke auf, so dass die Grashalme Luft zum Atmen bekommen. Sobald kein Frost mehr zu erwarten ist, düngen Sie den Rasen, da er mit Beginn der Wachstumsphase einen erhöhten Nährstoffbedarf hat. 
  • Was gibt es beim Vertikutieren zu beachten? Vertikutieren Sie nur, wenn der Rasen frostfrei und trocken ist – im Idealfall wurde er vorher bereits gemäht. Um die Graswurzeln nicht zu beschädigen, darf der Vertikutierer nicht zu tief eingestellt sein. Nach dem Vertikutieren entfernen Sie Moos und Rasenfilz, säen kahle Stellen nach und bewässern die Fläche gründlich.
  • Was mache ich während dem Urlaub mit meinem Rasen? Mähen Sie den Rasen vor dem Urlaub noch einmal. Verwenden Sie anschließend ein automatisches Bewässerungssystem, das den Rasen mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt, oder bitten Sie einen Nachbarn, regelmäßig zu gießen.

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