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Planen, Anlegen, Genießen – der Traumgarten ruft

Planen, Anlegen, Genießen – der Traumgarten ruft

Sie haben einen eigenen Garten oder Schrebergarten und möchten diesen neu gestalten oder planen? Unter Berücksichtigung des vorhandenen Platzes, des Standorts und Co. fließen bei einer guten, gelungenen Gartenplanung auch immer Ihre persönlichen Wünsche und Vorstellungen ein. Mit und ohne Erfahrung können: ein harmonisches Gesamtbild, ein Ort zum herrlichen Entspannen, eine Wohlfühloase wie auch ein Bereich zur trendigen Selbstversorgung entstehen. Los gehts!

Autorin: Cornelia Förster

Frischer Wind im Garten – was soll geplant werden?

Ein Bestandsgarten: Möchten Sie sich einen neuen Platz zur Entspannung schaffen, den Gemüsegarten umsiedeln oder erweitern, eine neue Terrasse anlegen oder einfach einen anderen Gartentyp in Ihrem Garten ansiedeln?

Steht für Sie das Grundgerüst, folgen Überlegungen wie welche Pflanzen sollen bleiben? Welche dürfen, sollen und können umgesiedelt werden? Welche Pflanze ist z. B. schon zu alt, zu groß oder verträgt einen Platzwechsel nicht? Gerade Bäume oder Großsträucher bleiben besser an ihrem Platz. Stauden & Co. können gern passend zu ihren Standortansprüchen im Frühjahr oder Herbst umgepflanzt werden.

Die Umplanung eines bereits vorhandenen Gartens kann eine aufregende und lohnende Aufgabe sein. Beobachten Sie Ihren Garten am besten zunächst für 1 Jahr. So erhalten Sie wertvolle Infos über Ihre vorhandenen Frühjahrsblüher, Sommergäste oder Herbstschönheiten. Dieses Wissen können Sie wunderbar bei Ihrer Planung berücksichtigen. 

 

Eine Neuanlage: Sie stehen vor der Herausforderung, einen Garten komplett zu planen und neu anzulegen? Möchten Sie gerne selbst unter die Planer gehen, kann es sinnvoll sein, den Garten in Bereiche einzuteilen. Zum Beispiel können Sie mit dem Vorgarten starten, den Terrassenbereich gestalten oder den Gemüsegarten anlegen. Diese Art der Planung lässt genügend Raum, um weitere Gartenabschnitte entstehen zu lassen. Auch Ihr Geldbeutel freut sich über anpassbare Ausgaben.

Alles erfassen: Messen & skizzieren

Zu Beginn der Planung Ihrer grünen Oase steht eine Bestandsaufnahme auf dem Programm. Liegt ein Grundstücks- bzw. Bauplan vor, kann dieser genauere Infos für die Planung liefern.

Alternativ können Sie ein Maßband zur Hand nehmen und die wichtigsten Strecken Ihres Gartens ausmessen. Dazu gehören die Länge und Breite des Hauses, die Abstände zwischen den Hausecken und der Gartengrenze sowie die Länge und Breite des Gartens.

Alles ausgemessen? Nun werden die Grundrisse mit einem Bleistift maßstabsgetreu auf ein Millimeterpapier skizziert. Für die Planung eignet sich ein Maßstab von 1:100 (1 cm auf dem Papier entspricht 1 m im Garten).

Falls es sich bei der Gestaltung Ihres Gartens um keine Neuanlage handelt, werden bereits bestehenden Pflanzen, Hecken, Bäume & Co. ebenfalls auf der Skizze eingetragen.

Jetzt geht’s ins Detail

Mit der ersten groben Skizzierung ist die Grundlage für Ihr Projekt geschaffen. Nun geht es in das Fine tuning!

Stellen Sie sich zunächst die Frage, welchen Zweck Ihr Garten erfüllen soll und wie viel Zeit Sie für die Gartenarbeit aufbringen möchten. Bei einem naturnahen Garten mit Wiese statt mit Rasen und freiwachsender statt geschnittener Hecke ist der Zeitaufwand für die Pflege deutlich geringer. Auch Wasser im Garten bedeutet einen höheren Pflegeaufwand.

 

  • Wünschen Sie sich einen Familiengarten mit viel Platz und Spielspaß für Ihre Kleinen? Klettergerüst, Fußballtor und Grünfläche sind ein Muss!
  • Gehen Sie unter die Selbstversorger und wollen in Zukunft Obst & Gemüse selbst anpflanzen? Dann gehören Beete, ein Hochbeet, ein Kompost und ein Gewächshaus in den Garten.
  • Träumen Sie von einem gemütlichen Gartenhäuschen mit integriertem Grillplatz für laue Sommerabende mit Freunde und Familie?
  • Soll ein Gartenteich, ein Pool oder sogar ein kleiner Bachlauf im Garten Platz finden?

Welcher Stil darf es sein?

    Gestaltung mit Pflanzen – bunte Blüten bringen Leben in den Garten

    Sind die wichtigsten Elemente in der Skizze eingetragen, geht es nun an die Detailplanung der Pflanzen. Ausschlaggebend für ein gutes Gedeihen von Blumen, Stauden & Co. sind die richtigen Lichtverhältnisse. Ob in der prallen Sonne, im Halbschatten oder Schatten, für jeden Bereich lassen sich die richtigen Pflanzen finden.

    Beachten Sie zudem die Blütezeit Ihrer Pflanzen. Für einen ganzjährig mit bunten Blüten geschmückten Garten benötigen Sie Frühjahrs-Sommer- und Herbstsblüher. Im Winter sorgen Immergrüne, winterblühende Stauden und Sträucher für einen Hingucker.

     

    Auch die Kombination verschiedener Blütenfarben trägt zu einer harmonischen Atmosphäre im Garten bei. Besonders attraktiv sind kontrastreiche Kombinationen von hellen und dunklen oder blassen und kräftigen Farbtönen. Auch Farbverläufe haben ihre Vorzüge. Von Gelb über Orange bis Dunkelrot oder von Violett bis Blau – Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

    Glühbirnen-Icon 

     

    Wertvoller Tipp: Planen Sie bereits beim Anlegen Ihres Gartens die Bewässerung für Ihre Pflanzen mit ein. Regentonnen, Pumpen & Co. stehen am besten an einem gut zu erreichenden Platz. Auch die Lage Ihres Hausanschlusses gilt es im Hinterkopf zu behalten.

    Garten einfrieden – die Wahl des richtigen Zauns

    Hecken, Mauern und Zäune geben Ihrem Garten einen Rahmen und sind eine Abgrenzung des Grundstücks nach außen. Sie dienen als Sicht-, Wind- und Lärmschutz, setzen Grenzen und bewahren Sie vor den neugierigen Blicken der Nachbarn. Die Wahl des richtigen Zaunes hängt von dem persönlichen Geschmack und dem gewünschten Pflegeaufwand ab.

     

    • Holzzäune verleihen Bauern-, Landhausgärten & Co. das i-Tüpfelchen, sind jedoch anfälliger für Umwelteinflüsse und somit anspruchsvoller in der Pflege.
    • Metallzäune und Zäune aus Kunststoff sind zeitlos, robust, preiswert und kinderleicht zu pflegen. Ist das Erscheinungsbild der Materialien zu langweilig, sorgen Kletterpflanzen für grüne Highlights.
    • Gabionen sind im Trend! Die mit Steinen befüllten Körbe ziehen alle Blicke auf sich und sorgen je nach Höhe für den richtigen Sicht- und Lärmschutz.
    • Hecken sind Allround-Talente. Sie dienen nicht nur dem Sichtschutz und bieten einen wichtigen Lebensraum für Ihre wilden Gartengäste, sondern bewahren den Garten auch vor Lärm, Schmutz, Staub und Wind. Mit einem regelmäßigen Schnitt ist die meiste Arbeit getan.

    Natürliche Grenzen passend zu Ihrem Garten

    Hecken als umweltfreundliche Alternative zum herkömmlichen Zaun

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    Wege planen und anlegen

    Bei der Planung des Gartens muss auch an die Wegeführung und an die Gestaltung der Wege gedacht werden. Neben dem traditionellen gepflasterten Weg vom Gartentor zum Hauseingang können auch Wege zum Kompost, Hochbeet oder Gartenhaus angelegt werden.

     

    • Häufig begangene Wege, die einem bestimmten Zweck dienen, wie beispielsweise von der Küche zum Kräuterbeet, laufen bestenfalls geradlinig.
    • Pflegewege sollten so angelegt werden, dass Beete von allen Seiten erreicht werden können, um Pflanzen zu gießen, Unkraut zu jäten oder neue Pflanzen einzusetzen.
    • Spazierwege kommen nur bei weitläufigeren Gärten in Frage. Diese führen an den Highlights des Gartens vorbei und können durchaus auch geschwungen verlaufen.

     

    Die Wahl des Materials der Wege hängt vom persönlichen Geschmack, der Funktion und Haltbarkeit ab. Während Pflaster und Plattenbeläge aus schickem Naturstein oder preiswertem Beton gern für Hauptwege zum Einsatz kommen, bieten sich Rindenmulch, Kies & Co. für seltener benutzte Wegeführungen an. Damit die losen Materialien nicht durch starke Regenfälle in angrenzende Flächen ausgeschwemmt werden, ist eine Randeinfassung von Vorteil. Auch Holzwege gewinnen immer mehr an Beliebtheit, jedoch können diese bei Regen und Schnee schnell rutschig werden.

    Der richtige Sonnenschutz

    Der richtige Sonnenschutz

    In einer Wohlfühloase darf genügend Schatten zum Entspannen nicht fehlen. Besonders auf der Terrasse, am Poolbereich oder Grillplatz lassen sich heiße Sommertage besser mit ausreichend Sonnenschutz genießen.

     

    Neben natürlichen Schattenspendern wie großen Bäumen sorgen auch Sonnensegel, Sonnenschirm & Co. für Schutz. Beachten Sie bei der Planung die Himmelsrichtungen und den damit zusammenhängenden Stand der Sonne.

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    Gut zu wissen: Auch die Beleuchtung nimmt einen Teil der Detailplanung des Gartens ein. Stimmungsaufhellende
    Lichtquellen benötigen nämlich eine Steckdose, Kabelauslässe und Zuleitungen. Das Einplanen zu Beginn der Anlage des Gartens spart Nachrüsten und Umgraben.

    FAQs: Häufige Fragen zur Gartenplanung – wir antworten!

    • Wie geht man das Thema Gartenplanung am besten an? Zunächst sollten Sie klären, ob ein bestehender Garten umgestaltet werden soll oder ob eine komplette Neugestaltung ansteht. In beiden Fällen ist der nächste Schritt das Ausmessen und Skizzieren von Haus, Wegen, Abständen und Gartenbereichen, um sich ein möglichst konkretes Bild zu machen.
     
    • Wann ist ein guter Zeitpunkt, um mit der Planung zu starten? Der ideale Zeitpunkt für die Planung ist der Herbst – so bleibt genügend Zeit, um Ideen zu sammeln und im Frühjahr direkt mit der Umsetzung zu beginnen. Möchten Sie einen bestehenden Garten umgestalten, ist es hilfreich, über das Jahr hinweg zu notieren, wann welche Pflanzen und Bäume blühen – das erleichtert die spätere Gestaltung erheblich.
     
    • Welche verschiedenen Gartenstile gibt es? Je nach persönlicher Vorliebe können Sie Ihrem Garten einen mediterranen oder japanischen Touch geben, einen Bauerngarten anlegen oder den Insekten mit einem bienenfreundlichen Garten etwas Gutes tun.
     
    • Wie kann ich verschiedene Gartenbereiche sinnvoll gestalten? Zonen wie Essbereich, Spielwiese, Ruheoase oder Nutzgarten lassen sich durch Wege, Hecken, Beete oder unterschiedliche Bodenbeläge klar voneinander abgrenzen. Eine gute Raumaufteilung sorgt für Ordnung, Harmonie und optimale Flächennutzung.

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