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Grow your own – Cannabis selbst anbauen

Grow your own – Cannabis selbst anbauen

Mit der neuen Gesetzgebung in Deutschland wird der private Anbau von Cannabis unter bestimmten Bedingungen legal. Doch wie gelingt der Anbau am besten? In diesem Ratgeber erfahren Sie alles Wichtige zu Standortwahl, Pflege und Ernte.

Autorin: Silvia Schröder

Was sind eigentlich Hanf, Cannabis, Haschisch?

  • ​​​​​Cannabis, Hanf, Gras, Haschisch – diese Begrifflichkeiten fallen immer wieder, aber was genau sind eigentlich die Unterschiede:Cannabis ist der lateinische Begriff für Hanf. Er umfasst sozusagen als Oberbegriff die Hanfpflanze und THC-haltige Produkte.
  • Bei Marihuana und Gras handelt es sich um die Blüten der weiblichen Hanfpflanze. Das THC- und CBD-haltige Harz der Pflanze wird an deren Drüsenhaaren gebildet.
  • Haschisch ist das Harz der Hanfpflanze, das gesammelt und in der Regel zu Platten oder Blöcken gepresst wird.

Glühbirnen-Icon 

Kurz erklärt: CBD steht für Cannabidiol und gehört genau wie THC (Tetrahydrocannabinol) zu den bekanntesten Inhaltsstoffen der Cannabispflanze.
Gewonnen wird es aus den Blüten und Blättern des Hanfs. Anders als THC hat CBD keine berauschende Wirkung, man wird davon also nicht „high“.

Diese rechtlichen Grundlagen sollten Sie kennen

In Deutschland gelten die folgenden rechtlichen Bestimmungen für den Anbau von Cannabis:

  • Erlaubt sind maximal 3 Pflanzen pro Person für den eigenen Konsum
  • Der Anbau muss nicht öffentlich sichtbar & gesichert sein
  • Der Besitz von max. 25 g Cannabis ist straffrei
  • Für minderjährige Menschen bleibt der Cannabiskonsum nach wie vor verboten
Mehr Hintergründe und Informationen zur Legalisierung und dem entsprechenden Gesetz, das im April 2024 in Kraft getreten ist, finden Sie auf der Seite der Bundesregierung. 

Welche Hanfsamen sollen es sein?

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Der perfekte Standort für den Anbau

Cannabis ist eine sonnenliebende Pflanze mit einem hohen Nährstoffbedarf und bevorzugt warme, geschützte Standorte. Wer Cannabis im Freien anbauen möchte, sollte darauf achten, dass die Pflanzen täglich mindestens sechs Stunden direktes Sonnenlicht erhalten. Ein windgeschützter Platz ist ideal, um Schäden an den empfindlichen Trieben zu vermeiden.

Beim Indoor-Anbau spielt die Beleuchtung eine entscheidende Rolle. Da die Pflanze in Innenräumen kein natürliches Sonnenlicht bekommt, muss sie mit speziellen LED-Lampen versorgt werden, die ein wachstumsförderndes Lichtspektrum bieten. Zudem ist eine gute Belüftung essenziell, um Schimmelbildung und Hitzestau zu vermeiden.

Der Boden sollte locker, gut durchlässig und humusreich sein. Cannabis bevorzugt einen leicht sauren bis neutralen pH-Wert zwischen 6 und 7. Eine durchlässige Bodenstruktur verhindert Staunässe, die die Wurzeln schädigen könnte, und fördert eine gesunde Nährstoffaufnahme. Hochwertige Erde oder ein spezielles Substrat kann das Wachstum zusätzlich unterstützen.

 

Los geht’s: Aussaat & Keimung

Der richtige Zeitpunkt für die Aussaat hängt davon ab, ob die Pflanzen im Freien oder in geschützten Räumen wachsen sollen. Indoor kann Cannabis das ganze Jahr über angebaut werden, da Temperatur und Lichtverhältnisse kontrolliert werden können. Im Freiland beginnt die beste Zeit für die Aussaat im April oder Mai, wenn die Temperaturen konstant über 15 °C liegen und kein Frost mehr droht.

Für eine erfolgreiche Keimung gibt es zwei bewährte Methoden. Eine Möglichkeit besteht darin, die Samen in feuchtem Küchenpapier zwischen zwei Tellern oder in einem verschlossenen Plastikbeutel keimen zu lassen. Sobald die ersten Wurzeln erscheinen, können die Keimlinge in die Erde gesetzt werden. Alternativ können die Samen direkt in Anzuchterde gegeben werden. Diese sollte feucht, aber nicht nass sein, um Schimmelbildung zu vermeiden. Bei gleichmäßiger Wärme und ausreichend Feuchtigkeit sprießen die jungen Pflanzen innerhalb weniger Tage.

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Wachstums- und Blütephase

Die Entwicklung von Cannabis, umgangssprachlich auch als Hanf oder Gras bekannt, lässt sich grob in zwei Hauptphasen unterteilen: die Vegetationsphase und die Blütephase.

Während der Vegetationsphase, die etwa vier bis acht Wochen dauert, benötigt die Pflanze viel Licht und eine ausreichende Versorgung mit Stickstoff, um kräftige Blätter und stabile Triebe zu bilden. Die Beleuchtungsdauer beträgt bei Indoor-Pflanzen oft 18 Stunden Licht und 6 Stunden Dunkelheit, während Outdoor-Pflanzen die natürlichen Tageslängen nutzen..

In der anschließenden Blütephase, die je nach Sorte zwischen acht und zwölf Wochen dauert, verändert sich der Nährstoffbedarf. Jetzt benötigt die Pflanze weniger Stickstoff, dafür aber mehr Phosphor und Kalium, um eine optimale Blütenbildung zu fördern. Gleichzeitig sollte die Beleuchtungsdauer auf 12 Stunden Licht und 12 Stunden Dunkelheit reduziert werden, um den natürlichen Herbstzyklus nachzuahmen.

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Wichtige Pflegetipps

Damit sich die Pflanzen gesund entwickeln, sollten einige grundlegende Pflegemaßnahmen beachtet werden. Mit der richtigen Pflege wachsen die Pflanzen kräftig heran und entwickeln gesunde Blätter.

    Ernte & Trocknung

    Der richtige Erntezeitpunkt ist entscheidend für die Qualität der Blüten. Cannabis sollte geerntet werden, wenn etwa 70–80 % der Blütenhaare (Pistillen) von Weiß zu Braun gewechselt haben. Ein genauerer Blick mit einer Lupe auf die Trichome – die kleinen Harzkristalle auf den Blüten – gibt weiteren Aufschluss. Wenn die Trichome milchig-weiß sind und vereinzelt bernsteinfarbene Verfärbungen aufweisen, ist der optimale Zeitpunkt gekommen.

    Nach der Ernte beginnt der Trocknungsprozess, der für die Qualität des Endprodukts essenziell ist. Die frisch geschnittenen Pflanzen oder einzelnen Blüten sollten an einem dunklen, gut belüfteten Ort bei einer Temperatur von etwa 18–22 °C aufgehängt oder auf einem Gitter ausgebreitet werden. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 50–60 % liegen, um eine gleichmäßige und langsame Trocknung zu gewährleisten. Dieser Prozess dauert in der Regel 10–14 Tage. Zu schnelles Trocknen kann zu einem unangenehmen Geschmack führen, während zu hohe Feuchtigkeit Schimmel begünstigt.

    Nach der Trocknung folgt das sogenannte Curing, eine Reifephase, die das Aroma und die Wirkung verbessert. Dazu werden die Blüten in luftdicht verschließbare Gläser gefüllt und für mindestens zwei bis vier Wochen gelagert. Während dieser Zeit sollten die Gläser täglich für einige Minuten geöffnet werden, um überschüssige Feuchtigkeit entweichen zu lassen. Durch diesen Prozess wird der Chlorophyll-Abbau optimiert, was zu einem milderen Geschmack und intensiveren Terpenprofil führt.
    Mit Geduld und der richtigen Nachbehandlung kann so ein hochwertiges, aromatisches Endprodukt erzielt werden.

    FAQs: Häufige Fragen zu Cannabis – wir antworten!

    • Wofür stehen die Begriffe CBD und THC? CBD steht für Cannabidiol und THC für Tetrahydrocannabinol.  ​​​​​​
    • Was ist der Unterschied zwischen CBD und THC? CBD wird hauptsächlich aus den Blüten und Blättern der Hanfpflanze gewonnen. Im Gegensatz zu THC wirkt CBD nicht psychoaktiv – es verursacht also kein „High“-Gefühl.
    • Ist Cannabis legal? Seit dem 1. April 2025 darf man 25 g Cannabis und max. 3 Cannabis Pflanzen für den Eigengebrauch besitzen.

    Ran an die Ernte...

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