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Strelitzien – Schönheiten aus dem Paradies

Strelitzien – Schönheiten aus dem Paradies

Die Strelitzia reginae, besser bekannt als Paradiesvogelblume oder Papageienblume, zählt zu den beliebtesten Zierpflanzen mit exotischem Flair. Ihre auffälligen orange-blauen Blüten erinnern an den Federkamm tropischer Paradiesvögel und machen die Pflanze zu einem echten Blickfang.

Autorin: Kathrin Knechtel

Wissen rund um die Paradiesvogelblume

Ursprünglich stammt die Strelitzie aus Südafrika, den Kanarischen Inseln und Madeira. Sie gehört zur Familie der Bananengewächse und umfasst insgesamt fünf verschiedene Arten.

Nicht nur als Schnittblume in der Vase, sondern auch als dekorative Kübelpflanze auf Balkon oder Terrasse überzeugt die Paradiesvogelblume. Auch als Zimmerpflanze erfreut sich die Strelitzia reginae wachsender Beliebtheit: Sie ist robust, liebt helle Standorte und besticht durch ihre gradlinige, moderne Optik – ein exotisches Highlight für jeden Wohn- oder Außenbereich.

Raritäten wie die Weiße Strelitzie (Strelitzia alba, früher: S. augusta) fallen durch ihre weißen, leicht gefärbten Blüten auf. Sie zählt zu den Baum-Strelitzien, die beachtliche Wuchshöhen erreichen können. In unseren Breiten ist eine Blüte jedoch selten zu erwarten.

Strelizie finden

Der beste Standort für den Exoten

Strelitzien bevorzugen helle, sonnige Plätze. Ideal ist ein Standort am Südfenster oder im Sommer draußen an einem windgeschützten Platz im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon.

Sobald Minustemperaturen drohen, ziehen Paradiesvogelblumen in den Wintergarten oder in das Treppenhaus. Zum Überwintern eignen sich kühle 8–18 °C. In dieser Ruhephase fördern die niedrigen Temperaturen sogar die Blütenbildung, während Wärme vor allem das Wachstum längerer Blätter begünstigt.

Hat die Pflanze einmal mit der Blütenbildung begonnen, sollte sie an ihrem Platz bleiben. Ein Standortwechsel führt in der Regel dazu, dass sich die Blüten nicht mehr vollständig öffnen.

Glühbirnen-Icon 


Die Blütezeit der Strelitzien hängt stark vom Standort ab. Werden sie im Winter hell und warm gehalten, erscheinen die Blüten oft schon im Dezember. Überwintern die Pflanzen dagegen kühler und lichtärmer, zeigen sie ihre Pracht meist im Sommer. Damit Strelitzien beim Umzug auf Terrasse oder Balkon keinen Sonnenbrand bekommen, sollten sie langsam an die Sonne gewöhnt werden.

Papageienblumen perfekt umsorgt, gehegt und gepflegt

Strelitzien danken gute Pflege mit monatelanger Blüte. Ein starker Rückschnitt ist nicht notwendig – lediglich braune Blattspitzen sollten bis ins gesunde Grün entfernt werden. Werden verblühte Blütenteile regelmäßig ausgezupft, treiben die Folgeblüten des „Kamms“ nach und sorgen für anhaltende Blütenpracht.

Strelitzien düngen

Strelitzien düngen

Strelitzien sollten im Frühling und Sommer alle 6–8 Wochen gedüngt werden, im Winter gönnt man ihnen eine Düngerpause. Für prächtige Blüten empfiehlt sich ein stickstoffarmer Dünger, da stickstoffreicher Dünger vor allem das Blattwachstum fördert und die Blütenbildung hemmen kann.

Dünger finden
Strelitzien gießen

Strelitzien gießen

Ist die oberste Erdschicht trocken, freut sich die Pflanze über Wassernachschub. Im Sommer darf gerne etwas mehr gegossen werden, im Winter reicht meist einmal pro Woche. Überschüssiges Wasser wird nach 20 Minuten abgegossen.

Zu den Gießkannen

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Regenwasser oder abgestandenes Wasser ist ideal zum Gießen und tut Ihrer Pflanze besonders gut. Zusätzlich freut sich die Paradiesvogelblume über eine Luftfeuchtigkeit von 50–60 %. Ein Zimmerbrunnen oder regelmäßiges Besprühen der Blätter unterstützt das Wachstum und sorgt für gesunde, prachtvolle Blüten.

Umtopfen angesagt

Jüngere Paradiesvogelblumen freuen sich etwa alle drei Jahre über mehr Wurzelraum, während größere und ältere Exemplare nur selten umgetopft werden müssen. Beim Umtopfen ist Vorsicht geboten, denn die fleischigen Wurzeln sind empfindlich und brechen leicht. Besonders wohl fühlt sich Ihre Strelitzie in durchlässigem Substrat, wie etwa spezieller Kübelpflanzenerde.

Um Staunässe zu vermeiden, empfiehlt sich eine Drainageschicht aus Blähton im unteren Bereich des Topfes. Anschließend wird der Pflanzenballen vorsichtig eingesetzt und mit Erde aufgefüllt.

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