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Ein Gras, das in den Himmel wächst

Ein Gras, das in den Himmel wächst

Bambussocken, Geschirr aus Bambus, ja sogar Fahrräder und Möbel werden aus dem schnellwachsenden Gras hergestellt. Ein echter Rohstoff der Zukunft also! Und auch in Ihrem Garten macht er eine gute Figur – ob als Teichbepflanzung, Sichtschutz oder im Topf – mit Bambus weht ein Hauch von Asien durch Ihre grüne Oase. 

Autorin: Cornelia Förster

Was Bambus alles kann

Über 1000 verschiedene Bambus Arten, die zur Gruppe der Süßgräser gehören, sind weltweit, außer in Europa und der Antarktis, verbreitet. Die immergrüne Pflanze kann mehrere Meter in die Höhe wachsen und ist vielseitig im Garten als Solitärpflanze, Windschutz- oder Sichtschutz, Teichbepflanzung und sogar als Balkonpflanze einsetzbar.

Asiatisches Flair

Asiatisches Flair

In Kombination mit anderen hohen Gräsern, Findlingen und Deko-Accessoires wie Figuren und Brunnen lassen sich im Nu Feng-Shui- oder Japanische Gärten zaubern. Auch lauschige Plätzchen sowie Rückzugsorte zum Entspannen und Wohlfühlen sind schnell gestaltet. Als Kübelpflanze auf dem Balkon oder der Terrasse wachsen Schirmbambus-Arten besonders schnell.

Bambus entdecken

Schicker Bambus für Ihren Garten

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Hier fühlt er sich wohl

Locker, sandig-lehmig bis humos, nährstoffreich und feucht – so sollte der ideale Boden für Bambus sein. Schwere, undurchlässige Böden können Sie durch Lockerungsmittel oder Sand aufbessern. Neigt der Boden zu Staunässe, ist eine Kiesschicht als Drainage unerlässlich.

Bei hoher Luftfeuchtigkeit eignet sich ein sonniger Standort, in milden bis warmen und trockenen Regionen fühlt sich Bambus eher an halbschattigen bis schattigen Plätzen wohl. Sie sollten allerdings darauf achten, dass die Stelle windgeschützt ist.

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Bambus, besonders die Sorte Fargesia, lässt sich sehr gut im Kübel halten. Wählen Sie eine ausreichende Gefäßgröße. Der Durchmesser sollte mindestens zweimal, besser dreimal so groß sein wie der Wurzelballen. Kübel-Bambus darf nicht trocken stehen, verträgt keine Staunässe und muss gut gedüngt werden. Achten Sie beim Überwintern darauf, dass der Kübel nicht durchfriert und die Triebe zusätzlich durch Vlies geschützt sind.

Damit Bambus nicht zur Plage wird

Damit Bambus nicht zur Plage wird

Während sich Schirmbambus nur in begrenztem Rahmen verwurzelt, nutzt Flachrohr- bzw. Breitblattbambus nur allzu gern sämtliche Schlupfwinkel, um sich auszubreiten. Hier ist eine Wurzel- bzw. Rhizomsperre unverzichtbar.

Sie verhindert, dass sich das Süßgras unkontrolliert in Ihrem und den Grundstücken Ihrer Nachbarn ausbreitet. Dazu bringen Sie das Wurzelschutzvlies vertikal in ein ca. 70 cm tiefes Loch ein, so dass es einen Ring um die Bambus-Pflanze bildet und ca. 2 cm über die Erdoberfläche hinausragt. Wenn Sie bereits Bambus in Ihrem Garten haben, kann eine Wurzelsperre auch nachträglich eingebracht werden.

Wurzelsperre finden

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Fargesia ist eine spezielle Bambus-Art, die keine unterirdischen Wurzelausläufer (Rhizomen), sondern kompakte Horste bildet. Daher können Sie diese Sorte ohne eine Rhizomsperre in Ihrer grünen Oase pflanzen.

Richtig hegen und pflegen

Generell sind Süßgräser sehr widerstandsfähig und benötigen deshalb wenig Pflege. Im zeitigen Frühjahr Anfang März, zu Beginn der Wachstumsphase, können Sie abgestorbene, dünne und alte Halme entfernen und so neuen Trieben Platz zum Wachsen bieten. 

Darüber hinaus möchte die Bambuspflanze das ganze Jahr über stets gut mit Wasser versorgt werden. Rollt Ihr Bambus seine Blätter als Verdunstungsschutz ein, kann dies auf Wassermangel hindeuten. Da die immergrüne Bambuspflanze sowohl im Sommer als auch im Winter einen hohen Wasserbedarf hat, schützen ganzjährige Wassergaben vor Trockenschäden.

Gießen Sie vor allem zu Beginn des Winters und an frostfreien Tagen reichlich, damit das winterharte Süßgras bis ins Frühjahr mit Wasser versorgt ist. Frostperioden übersteht der Bambus bis -22 °C unbeschadet. Lediglich in den ersten Jahren nach dem Pflanzen und bei Bambus im Topf sollten Sie vorsorglich für Winterschutz sorgen.

Als Gattung der Süßgräser benötigt Bambus viel Kalium und Stickstoff. Mit einem speziell auf diese Bedürfnisse abgestimmten Bambus-Dünger beugen Sie gelbe Blätter vor und sorgen für einen buschigen, gesunden Wuchs. Damit Ihre Bambuspflanze die kalte Jahreszeit unbeschadet übersteht, düngen Sie Ende August mit einem kaliumreichen Dünger. Das hilft Ihrer Pflanze frosthärter und robuster zu werden.

 

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    Asiengarten gestalten

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    In Kombination mit Buddah & Co. verleiht Bambus Ihrem Garten ein authentisches Asia-Flair

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    FAQs: Häufige Fragen zum Bambus – wir antworten!

    • Wie hoch kann Bambus werden? Je nach Art 1,5 - 10 m. 
      • Fargesia: meist 2–4 m, kompakt, ideal für Hecken 
      • Phyllostachys: bis 10 m und höher, benötigt aber Platz und Rhizomsperre
     
    • Wächst Bambus wirklich so schnell? Ja, Bambus zählt zu den am schnellsten wachsenden Pflanzen der Welt. Unter optimalen Bedingungen können die Halme bis zu 30–50 cm pro Tag wachsen – allerdings nur in der Austriebsphase im Frühjahr.
     
    • Warum werden Bambusblätter gelb? Gelbe Blätter können auf verschiedene Ursachen hinweisen:
      • natürlicher Blattwechsel (normal im Frühjahr/Herbst)
      • Nährstoffmangel (besonders Stickstoff)
      • zu viel oder zu wenig Wasser
      • Frostschäden im Winter
     
    • Wie schnell bildet Bambus Sichtschutz? Je nach Art ist nach 2–3 Jahren ein dichter Sichtschutz vorhanden. Mit guter Pflege (Wasser + Dünger) geht es schneller.

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