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Heckenpflanzen – natürliche Begrenzung und Gestaltungselement

Heckenpflanzen – natürliche Begrenzung und Gestaltungselement

Heckenpflanzen gestalten den Garten vielseitig: Sie bieten Sichtschutz, Lebensraum für Tiere, verbessern die Luft und schaffen eine angenehme Atmosphäre. Dank der großen Auswahl von Thuja über Liguster bis Kirschlorbeer und Stechpalme findet sich für jeden Geschmack und Standort die passende Pflanze.

Autorin: Cornelia Förster

Immergrüne Heckenpflanzen oder naturnahe Sträucher?

Mit Hecken schaffen Sie Gartenräume und -träume. Besonders naturnah und tierfreundlich sind heimische Sträucher wie Haselnuss, Weißdorn, Liguster oder Holunder. Sie sind robust, pflegeleicht und kommen ohne Kunstdünger oder Pflanzenschutzmittel aus.

Wichtig bei der Wahl sind Standortbedingungen wie Boden, Licht und Klima – sowie die gewünschte Höhe und WuchsgeschwindigkeitImmergrüne Hecken wie Kirschlorbeer, Thuja oder Eibe wachsen schnell und bieten ganzjährig Sichtschutz, erfordern aber regelmäßigen Schnitt. Laubabwerfende Hecken wie die Hainbuche verlieren im Winter zwar ihre Blätter, haben aber den Vorteil, dass sie sich übers Jahr verändern und im Herbst durch attraktive Färbung bestechen.

Immergrüne Hecken für einen ganzjährigen Schutz

Hecken sind wahre Allround-Talente: Sie schützen vor neugierigen Blicken, Lärm, Staub und Wind. Ob als Abgrenzung zwischen Reihenhäusern, zur Trennung von Vorgarten und Straße oder als stilvolles Gestaltungselement – Hecken machen überall eine gute Figur.

Mit ihrer Größe und Form gliedern Hecken den Garten auf natürliche Weise. Sie eignen sich ideal als Raumteiler und verleihen Struktur. Niedrige Varianten trennen etwa Nutz- und Ziergarten und setzen selbst im Herbst und Winter grüne Akzente.

    Immergrüne Hecken

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    Laubgehölze für Hecken

    Laubgehölze für Hecken

    Während immergrüne Hecken mit ihrem schicken Grün ganzjährig bezaubern, haben Laubgehölze ebenfalls Ihren Reiz. Viele von ihnen entzücken mit Blütenflor im Frühjahr sowie Blatt- oder auch Beerenschmuck im Herbst. 

    Häufig sind es Monohecken, aber auch gemischte Hecken, die für einen Sichtschutz während der Freiluftmonate sorgen.

    Laubgehölze entdecken

      Blüten- und Vogelschutzhecken für den Garten

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      Naturnahe Hecken aus heimischen Wildsträuchern

      Für einen naturnahen, tierfreundlichen Garten sind heimische Wildsträucher ideal. Sie sind an unser Klima angepasst, widerstandsfähig und kommen ohne Kunstdünger oder Spritzmittel aus – perfekt für eine pflegeleichte Gartengestaltung.

      Ob Sonne, Halbschatten oder Schatten: Für jeden Standort gibt es die passende Art. So lieben Wildrosen die Sonne, Pfaffenhütchen sitzen gern an einem halbschattigen Standort und die Heckenkirsche gibt sich mit einem Platz im Schatten zufrieden.

      Hecke pflanzen: Standort, Boden & Co.

      Die beste Pflanzzeit für Hecken ist der Herbst oder das Frühjahr. Zwar sind viele Arten wie Thuja, Kirschlorbeer, Buchsbaum oder Liguster im Topf ganzjährig erhältlich, am wohlsten fühlen sie sich jedoch, wenn sie im Oktober/November oder Februar/März gepflanzt werden.

      Beim Kauf einer Heckenpflanze sind Standort, Boden und Klima entscheidend. Zudem spielt eine Rolle, wie hoch und schnell die Hecke wachsen soll: Schnellwachsende Arten bieten rasch Sichtschutz, erfordern aber regelmäßigen Schnitt.

      Welcher Abstand darf es sein?

      Welcher Abstand darf es sein?

      Ist die Entscheidung gefallen, geht es an das Einpflanzen der Heckenpflanzen. Handelt es sich um sogenannte Schnitthecken, können ca. 2,5 Pflanzen je laufender Meter gesetzt werden. Bei Naturhecken empfiehlt sich ein Pflanzabstand von 50–150 cm.

      Spaten schnappen

      Rückschnitt: Hecke richtig schneiden

      Starker Rückschnitt ist laut Bundesnaturschutzgesetz nur von Oktober bis Februar erlaubt. Um brütende Vögel nicht zu gefährden, sind in der übrigen Zeit lediglich Form- und Pflegeschnitte gestattet. Leichte Rückschnitte sind laut einer alten Gärtnerregel um den 24. Juni, den Johannistag am besten möglich. Denn dann treiben bei vielen Pflanzen das zweite Mal Blätter aus.

      Vor jedem Schnitt sollte geprüft werden, ob Tiere in der Hecke leben – denn sie bietet nicht nur Vögeln wie Amseln oder Goldammern Schutz, sondern auch Igeln, Feldhasen und zahlreichen Insekten.

      Damit der Schnitt gelingt, wählen Sie am besten die Trapezform. Das bedeutet, dass die Hecke an der Basis breiter ist als an der Krone. Auf diese Weise gelangt Licht an die unteren Blätter und es entstehen keine kahlen Stellen.

      Blühhecken wie Spiersträucher vertragen auch kräftige Rückschnitte. Immergrüne Arten wie Thuja, Buchsbaum oder Scheinzypresse hingegen treiben nicht aus altem Holz wieder aus und sollten daher nur maßvoll geschnitten werden.

      Heckenscheren erleichtern das Gartenleben

      Mit und ohne Strom sorgen sie für geformte Hecken

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      Um die Hecke möglichst sowohl mit der Hand als auch der elektrischen Heckenschere gerade zu schneiden, spannen Sie eine Schnur in der angestrebten Höhe auf.

      Wohin mit dem Grünschnitt?

      Beim Heckenschnitt fallen Pflanzenreste an, die aufgesammelt und entsorgt oder weiterverarbeitet werden sollten. Kleine Mengen lassen sich mit einem Rechen oder Abfallsack beseitigen, für den Feinschliff eignet sich ein Laubbläser.

      Größere Äste können mit einem Häcksler zerkleinert werden. Das Schnittgut dient anschließend als Mulch und hilft, den Boden rund um Zier- und Nutzpflanzen feucht zu halten.

      Abfälle nachhaltig sammeln

      Mit diesen fleißigen Helfern sind Sie bestens ausgerüstet

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      Vor dem Schnitt lohnt es sich, eine große Abdeckplane auszulegen. Dann landen die Pflanzenabfälle während des Schneidens auf der Plane und können so einfach zum teils auf den Kompost, zur Biotonne oder zum Anhänger gebracht werden.

      FAQs: Häufige Fragen zu Hecken– wir antworten!

      • Kann man Hecken auch im Kübel pflanzen? Kleinere Arten wie Buchsbaum, Liguster oder Zwergkoniferen eignen sich gut für Kübel. Wichtig sind ausreichend große Gefäße und regelmäßige Nährstoffversorgung.
       
      • Lassen sich Hecken radikal zurückschneiden? Bei laubabwerfenden Arten wie Hainbuche oder Liguster ist ein Rückschnitt ins alte Holz möglich. Immergrüne Arten wie Thuja vertragen das meist nicht, da sie aus dem alten Holz nicht mehr austreiben.
       
      • Welche Hecken eignen sich für kleine Gärten? Langsam wachsende und schmal bleibende Arten wie Buchsbaum, Zwergliguster oder Säulenformen von Hainbuche und Eibe sind für kleine Flächen ideal.
       
      • Ist es möglich auch aus Obstgehölzen Hecken zu ziehen? Ja, besonders  beliebt sind Hecken aus Johannisbeeren, Stachelbeeren oder Apfelspalieren. Sie bieten Sichtschutz und liefern gleichzeitig Früchte.

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