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Kamelien: Elegante Blüten für jede Jahreszeit

Kamelien: Elegante Blüten für jede Jahreszeit

Kamelien haben ihre eigenen Vorlieben, wenn es um Standort und Pflege geht – werden diese erfüllt, bezaubert die Pflanze mit ihrer prachtvollen Blüte und zeigt ihren vollen Charme.

Autorin: Cornelia Förster

Blüten, die den Winter zum Frühling machen

Die Kamelie ist in Ostasien beheimatet. In Japan und China wird die Camellia sinensis seit Jahrhunderten kultiviert – aus ihren Blättern entsteht schwarzer und grüner Tee. Besonders die einfachblühenden Kamelien stehen für Eleganz, Freundschaft und Harmonie.

Neue Arten und Sorten bringen neuen Schwung in die Kamelienszene. Viele sind winterhärter und sorgen je nach Sorte von September bis Mai für farbenfrohe Akzente im Garten oder auf Balkon und Terrasse.

Alle Kamelien-Arten haben immergrüne, wechselständige Blätter, meist elliptisch geformt, mit dunkelgrüner Ober- und hellgrüner Unterseite. Die Blüten besitzen auffällige, gelbe Staubgefäße und erinnern in ihrer Größe und Form teilweise an Pfingstrosen. Je nach Sorte können die Blüten bis zu 15 cm groß werden und sind gefüllt, halbgefüllt oder ungefüllt. Farblich reichen sie von Weiß über Rosa bis Rot – auch attraktive Mischformen sind erhältlich.

Der ideale Standort

Der ideale Standort

Kamelien gedeihen in unseren Breiten sowohl im Haus als auch im Sommer draußen. Ideal ist ein absonniger und windgeschützter Standort.

Als Zimmerpflanze stehen sie am liebsten in kühlen Räumen oder unbeheizten Wintergärten. Für die warme Jahreszeit eignen sich Terrasse oder Balkon – vom Frühjahr bis zum ersten Frost.


Kamelien bevorzugen einen leicht sauren Boden mit geringem Kalkgehalt. Gut geeignet ist daher Rhododendronerde.

Kamelien entdecken

Wie pflege ich Kamelien am besten?

    Glühbirnen-Icon 

    Verblühte Kamelienblüten sollten Sie durch Ausknipsen entfernen. Sie wirken nicht nur unschön, sondern können bei Nässe faulen. So bleibt die Pflanze gesund – und die Nachblüte umso prächtiger.

    Kamelien umtopfen & umpflanzen

    • Junge Kamelien werden alle zwei Jahre umgetopft, ältere Pflanzen seltener. Der beste Zeitpunkt ist im Frühjahr nach der Blüte. Der neue Topf sollte nur wenige Zentimeter größer sein als der vorherige.
    • Kamelien, die bereits im Garten eingewachsen sind, sollten nur umgepflanzt werden, wenn den Pflanzen der bisherige Standort nicht gefällt. Anzeichen dafür sind Kümmerwuchs, geringe Blühfreude oder Schädlingsbefall.
    • Keineswegs umgetopft werden sollten die Pflanzen von August–September, da sie sich hier in der Ruhephase befinden.
    • Kamelien lieben einen kalkfreien, humosen, sauren Boden (pH-Wert: 5,5–6,5). Er sollte gleichmäßig frisch bis feucht und gut durchlässig sein, verwendet werden kann spezielle Kamelienerde oder Rhododendron-/Moorbeeterde.
    • Die Pflanzen bevorzugen eine Drainageschicht unter ihrem Wurzelballen und werden in der gleichen Höhe wie vorab gesetzt. 
    • Das Pflanzloch oder den Topf mit frischer Rhododendronerde auffüllen und gut angießen. 

    Bequem und rückenschonend umgetopft

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    Winterschutz – Kamelien überwintern

    Kamelien im Topf werden vor den ersten starken Frösten ins Haus geholt. Als Winterquartier eignet sich ein schwach oder nicht beheizter Wintergarten, ein heller Treppenaufgang oder auch ein kühler, heller Keller mit Temperaturen von 5–10 °C. Sobald die Frostperiode vorbei ist, sollten die Pflanzen wieder ins Freie ziehen. Kamelien benötigen den Kältereiz zum Öffnen ihrer Knospen.

     

    Gut eingewachsene Pflanzen im Topf oder auch im Boden können mit entsprechenden Winterschutzmaßnahmen im Freien bleiben. Die Pflanzen sollten an einem geschützten Standort stehen und mittels Vlies, dicker Mulchschicht wie auch Reisig geschützt werden. In unserem Ratgeber "Winterschutz" erfahren Sie mehr.

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