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Pflanzen düngen: Der richtige Nährstoff-Mix

Pflanzen düngen: Der richtige Nährstoff-Mix

Damit Pflanzen gesund wachsen, benötigen sie neben Licht, Wasser und Wärme auch wichtige Nährstoffe. In der Natur sorgt der Kreislauf zersetzter Pflanzen für die Versorgung. Im Garten oder auf der Fensterbank können Sie Ihre Pflanzen gezielt mit dem passenden Dünger unterstützen.

Autorin: Cornelia Förster 

Warum Pflanzen düngen?

In der Natur sorgt der natürliche Kreislauf für eine kontinuierliche Versorgung mit Nährstoffen. Im Garten – besonders in bei Pflanzen im Topf – sieht das anders aus: Durch Ernte, Rückschnitt oder das begrenzte Erdvolumen fehlt oft organisches Material. Diese fehlenden Nährstoffe können Sie durch gezielte Düngung ausgleichen, damit Garten- und Topfpflanzen gesund wachsen und ihre volle Pracht entfalten.

Muss man also Pflanzen düngen? Kurze Antwort: Ja. Für gleichmäßiges Wachstum und eine gesunde Entwicklung benötigen Pflanzen eine regelmäßige und ausgewogene Nährstoffversorgung. Gleichzeitig stärkt dies ihre Abwehrkräfte – vitale Pflanzen sind widerstandsfähiger und weniger anfällig für Krankheiten.

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Bodenanalyse & Dünger: So versorgen Sie Ihre Pflanzen richtig

Bevor Sie düngen, lohnt sich – besonders im Gemüseanbau – alle 2–3 Jahre eine Bodenanalyse. Sie zeigt den aktuellen Nährstoffgehalt und hilft, bedarfsgerecht zu düngen, Überschüsse zu vermeiden und Mängel zu erkennen.

Ein Mangel eines bestimmten Nährstoffs kann die Aufnahme anderer Nährstoffe stören. So kann zum Beispiel Stickstoffmangel die Nutzung von Phosphor oder Kalium beeinträchtigen, selbst wenn diese im Boden ausreichend vorhanden sind.

Die Hauptbestandteile der Dünger sind Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K). Dünger, die alle drei enthalten, werden als NPK- oder Volldünger bezeichnet Für spezielle Bedürfnisse gibt es auch Zwei- oder Einnährstoffdünger. Das N–P–K-Verhältnis auf der Verpackung zeigt die Zusammensetzung: Ein Verhältnis von 12–4–6 bedeutet beispielsweise ein stickstoffbetontes Volldünger.

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    Wissenswert: Wichtige Spurenelemente sind unter anderem Magnesium, Schwefel und Calcium. Zu den Mikronährstoffen zählen Bor, Kupfer, Eisen, Chlor, Mangan, Molybdän, Nickel und Zink. Auch diese Nährstoffe erfüllen vielfältige Funktionen und tragen entscheidend zur Gesundheit Ihrer Pflanzen bei.

    Welche Düngervarianten gibt es?

    Dünger sind in der Regel flüssig oder fest erhältlich. Eine Ausnahme bilden Langzeitdünger, die aus festen Bestandteilen bestehen.

     

    Organischer Dünger: Wie der Name sagt, besteht er aus rein organischem Material und ist besonders nachhaltig. Im Boden zersetzt er sich ähnlich wie im natürlichen Kreislauf. Faktoren wie Temperatur, Feuchtigkeit oder Mikroorganismen beeinflussen den Prozess. Organischer Dünger wirkt mittel- bis langfristig.

    Mineralischer (anorganischer) Dünger: Diese künstlich hergestellten Dünger bestehen aus wasserlöslichen Düngersalzen und stehen den Pflanzen sofort zur Verfügung. Durch eine Ummantelung mit Kunstharz kann die Nährstoffabgabe gleichmäßig und langfristig erfolgen. Die Wirkungsdauer reicht von kurz- bis langfristig.

    Organisch-mineralischer Dünger: Eine Mischung aus organischem und mineralischem Dünger, die die Vorteile beider Varianten vereint. Die Wirkung ist kurz- bis mittelfristig.

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    Tipp: Bei Dehner erhalten Sie viele Dünger ganz nach dem Vorbild der Natur. Vielen Düngern wurden für kräftigen Wuchs, sattgrüne Pflanzen und verbesserte Erträge Regenwurm-HumusMykhorriza oder Malzkeimen beigemengt. Damit unterstützen Sie eine rein organische und biologische Düngung z. B. bei Ihrem eigenen Obst- und Gemüseanbau.

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    Spezialdünger: Die richtige Nährstoffkombi ist wichtig

    Unterschiedliche Pflanzen haben unterschiedliche Bedürfnisse. Auf diese können Sie bestens dank der Bodenanalyse eingehen. Spezialdünger kommen den Wünschen bzw. Bedürfnissen der jeweiligen Pflanzen nach. So bevorzugen z. B. Moorbeetpflanzen wie der Rhododendron, aber auch Hortensien, eine andere Nährstoffzusammensetzung und einen anderen pH-Wert als beispielsweise Zitruspflanzen.

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      Mehr Wissen: Der pH-Wert des Bodens hat ebenfalls einen Einfluss auf die Nährstoffverfügbarkeit. Saure Böden werden am ehesten von sogenannten Moorbeetpflanzen bevorzugt. Möchten Sie Ihren Boden "entsäuern", empfiehlt sich die Beigabe von Kalk. Möchten Sie gerne mehr über das Thema pH-Wert wissen? Klicken Sie sich gern in unseren Ratgeber Bodenverbesserung

      Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Düngen?

      Neben Pflanzengattung und Standort spielt auch der richtige Zeitpunkt eine wichtige Rolle. Dünger sollte nur dann ausgebracht werden, wenn die Pflanzen die Nährstoffe aufnehmen können. Gut geeignet sind: Frühjahr, Sommer und teils Herbst. Ideal sind Tage mit bedecktem Himmel, milder Sonne und kühleren Temperaturen. Achten Sie dabei stets auf den vorhandenen Nährstoffgehalt und die empfohlenen Nachdüngungsintervalle.

       

      Pflanzen düngen im Frühjahr – Vorbereitung aufs neue Gartenjahr

      • Der richtige Zeitpunkt zum Düngen im Frühjahr liegt bei den meisten Pflanzen vor dem ersten Austrieb. 
      • Phosphat und Kalium geben der Pflanze die nötige Kraft, um sich kräftig zu entwickeln. Stickstoff schiebt das Wachstum der Pflanze an.
      • Da der ideale Düngezeitraum von der Pflanze abhängig ist, sollten man sich immer an die jeweilige Düngeranweisung auf der Verpackung halten.  

       

       

      Pflanzen düngen im Sommer – Nährstoffe nachliefern

      • Falls Sie keinen Langzeitdünger verwenden, sollten Sie die Düngung im Laufe der Saison nicht vergessen. Bitte beachten Sie dabei die Herstellerangaben.
      • Ab Juli benötigen Pflanzen weniger Stickstoff, dafür mehr Kalium, um die Zellen der Pflanzen allgemein zu stärken.
      • Ab August sollten keine Dünger mit einem hohen NP-Gehalt verwendet werden, um die Pflanze Schritt für Schritt auf den Herbst vorzubereiten. 

       

       

      Düngung im Herbst – Langsames Ausklingen

      • Dein Garten bereitet sich auf die Ruhepause im Winter vor. Kalium hilft der Pflanze, ihren Zellsaft einzulagern und somit die Frosthärte zu steigern. 
      • Besonders der Rasen profitiert von einer Herbstdüngung und kann die zusätzlichen Nährstoffe gut vertragen. 
      • Spezielle Herbst-Dünger können je nach Witterung von August bis Oktober ausgebracht werden. 

      FAQs: Häufige Fragen zur Düngung – wir antworten!

      • Wie kann man Dünger richtig lagern?
        • Trocken und kühl lagern
        • Vor Feuchtigkeit schützen
        • Organische Dünger schnell verbrauchen, sonst können sie faulen
       
      • Gibt es saisonale Unterschiede bei der Düngung? Im Frühling und Sommer ist Nährstoffbedarf hoch, während im Herbst und Winter nur sparsam gedüngt werden sollte, um Überwinterung und Lagerung von Nährstoffen zu unterstützen.
       
      • Kann man Düngung mit Bewässerung kombinieren? Viele Flüssigdünger können direkt ins Gießwasser gegeben werden. Bei organischen Düngern sollte man den Boden vorher gut wässern, um Verbrennungen zu vermeiden.

      • Welche Rolle spielt der pH-Wert des Bodens bei der Düngung? Der pH-Wert beeinflusst, wie gut Pflanzen Nährstoffe aufnehmen können. Bei saurem oder alkalischem Boden werden manche Nährstoffe weniger verfügbar, sodass gegebenenfalls Kalk oder spezielle Dünger nötig sind.

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