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Gründüngung: Nachhaltige Power für Ihren Garten

Gründüngung: Nachhaltige Power für Ihren Garten

Bringen Sie neuen Schwung in Ihr Erdreich – mit Gründüngung! Dabei werden spezielle Pflanzen ausgesät, die den Boden auf natürliche Weise verbessern. Ihre Wurzeln lockern verdichtete Erde, unterdrücken Unkraut und reichern den Boden mit wertvollen Nährstoffen an. Statt geerntet zu werden, werden sie einfach in die Erde eingearbeitet – für dauerhaft fruchtbaren, lebendigen Boden.

Autorin: Cornelia Förster 

Top 5 Vorteile der Gründüngung

  1. Schutz & Feuchtigkeit: Gründüngungspflanzen bilden dichte Teppiche, die den Boden feucht halten, Unkraut unterdrücken und vor Erosion schützen.
     
  2. Bodenverbesserung: Mit ihren tiefen Wurzeln lockern sie die Erde und erleichtern die spätere Bodenbearbeitung.
     
  3. Natürliche Düngung: Leguminosen wie Klee oder Lupinen binden Stickstoff aus der Luft und wandeln ihn in Nitrat um – für fruchtbaren Boden ganz ohne Zusatzdünger.
     
  4. Insektenfreundlich: Pflanzen wie Phacelia, Buchweizen oder Gelbsenf sind wahre Bienenmagnete und fördern die Artenvielfalt.
     
  5. Bodenregeneration: Arten wie Tagetes und Phacelia wirken gegen Bodenmüdigkeit. Mit den Ausscheidungen ihrer Wurzeln ziehen sie schädliche Fadenwürmer (Nematoden) an und töten sie ab. 

7 Fragen zur Gründüngung

1. Wann gehts los? Gründüngung ist im Frühjahr ebenso möglich wie im Herbst. Je nach Pflanzenart kann von März bis Oktober ausgesät werden.

 

2. Was ist vorab wichtig? Befreien Sie den Boden von Unkraut und lockern Sie ihn leicht auf. Anschließend wird die Fläche mit einem Rechen geglättet.

 

3. Wie kommt die Gründüngung auf die Fläche? Das Saatgut wird gleichmäßig, am besten breitwürfig, ausgebracht oder mit einem Streuwagen verteilt. Danach leicht einrechen und gegebenenfalls mit einer Walze andrücken.

 

4. Was gilt es zu beachten? Bei Trockenheit regelmäßig wässern, damit das Saatgut schnell keimt. Ein Regner verhindert, dass Samen weggeschwemmt werden. 

 

5. Wie lang bleiben die Pflanzen?  Lassen Sie die Pflanzen bis zur Blüte wachsen – nach etwa 6–8 Wochen ist der Boden gut durchwurzelt. Spätestens vor der Samenreife wird die Gründüngung gemäht, z. B. mit Rasenmäher oder Freischneider.

 

6. Wie wird die Gründüngung eingearbeitet? Das Schnittgut bleibt als Mulch liegen. Wenn es trocken ist, wird es mit dem Rechen etwa spatentief in den Boden eingearbeitet. Überschüssiges Material kommt auf den Kompost. Geben Sie dem Boden genügend Zeit, bevor Sie neu bepflanzen. Ist das Material noch nicht vollständig abgetrocknet, kann die Gründüngung bei erneuter Bewässerung wieder austreiben.

 

7. Was passiert mit winterharten Arten? Winterharte Pflanzen wie Düngelupinen oder Ringelblumen kommen im Frühling mit den Wurzeln aus dem Boden, bleiben liegen oder werden kompostiert. 

 

Zur Gründüngung

Gründüngung säen: Bühne frei für den Bodenbalsam

Ideal zur Bodenverbesserung und als Nahrungsquelle für Bienen.

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Schicker Überblick über die Gründüngungspflanzen

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    Gründüngungspflanzen lassen sich auch gut miteinander kombinieren – es gibt sogar fertige „Bunte Mischungen“. Wichtig ist nur, dass die Blütezeiten der Pflanzen aufeinander abgestimmt sind. Weitere Alternativen zur klassischen Gründüngung sind Futterrüben sowie Weiß- und Rotklee.

    Spezialisten für jeden Boden

    Gründüngungspflanzen wissen, wie sie den Boden am besten unterstützen – je nach Jahreszeit und Bodentyp entfalten sie ihre besonderen Stärken.

     

    Schwere, verdichtete Böden: Lupine und Ölrettich treiben ihre Wurzeln bis zu zwei Meter tief in den Untergrund und lockern den Boden effektiv. Auch Sonnenblumen eignen sich als Helfer in der Not: Sie wurzeln bis zu drei Meter tief und meistern selbst starke Verdichtungen.

     

    Sandige, nährstoffarme Böden: Buchweizen und Lupinen verbessern auch auf trockenen, nährstoffarmen Standorten die Bodenstruktur und steigern den Humusgehalt.

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    Bei Bodenmüdigkeit helfen Tagetes, Phacelia und Ringelblume optimal gegen die verursachenden Bodenälchen (Nematoden). Sie können auch zwischen betroffenen Kulturen wie Rosen, Tomaten und Kartoffeln ihren Platz finden.

    Wahre Bienenfreunde

    Wahre Bienenfreunde

    Der Name ist Programm: Phacelia, auch „Bienenfreund“ genannt, belebt müde Böden und zieht gleichzeitig Bienen und andere Insekten magisch an. Ein Grund mehr, die blauviolett blühende Schönheit in den Gemüsegarten oder neben Obststräucher zu setzen, um Bestäuber gezielt anzulocken.

    Auch ungefüllte Studentenblumen, Ringelblumen und Buchweizen tun dem Boden gut und fördern gleichzeitig die Vielfalt an Insekten im Garten.

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