Warum sollte man Lavendel schneiden?
- dichten, kompakten Wuchs
- viele Blüten
- eine stabile Pflanzenform
- weniger Verholzung
- eine deutlich längere Lebensdauer.

Wussten Sie schon?: Ein gut gepflegter Lavendel kann mindestens 10–15 Jahre alt werden. Entscheidend dafür ist der richtige Standort und ein regelmäßiger Rückschnitt. Das gilt sowohl für Beetpflanzen als auch Lavendel, die im Kübel wachsen. Schneiden Sie Lavendel idealerweise zweimal im Jahr: einmal kräftig im Frühjahr (März–April) für einen dichten Wuchs und eine reiche Sommerblüte sowie ein zweites Mal leicht nach der Blüte im Sommer (Juli–August), um die Pflanze in Form zu halten und oft eine zweite Blüte anzuregen.
Neben der klassischen lila Blütenfarbe gibt es die Pflanze auch in blau-, weiß- und rosablühenden Sorten. Gut kombiniert, entsteht ein Blütenmeer aus zarten und kräftigen Farbakzenten in Ihrem Garten.
Dehner Tipp: Das richtige Werkzeug macht den Unterschied. Für den Lavendelschnitt eignet sich am besten eine scharfe, saubere Gartenschere. Mit einer gut geschliffenen Klinge lassen sich die Triebe glatt schneiden, ohne sie zu quetschen. Das schont die Pflanze und die Schnittstellen können schneller verheilen. Stumpfe Scheren dagegen drücken die Triebe eher ab, wodurch sie ausfransen und anfälliger für Krankheiten werden.
Ob ausgepflanzt im Beet, im Garten oder im Topf auf der Terrasse – der Zeitpunkt und die Art des Rückschnitts sind unabhängig vom Standort der Pflanze
In Form eins beruhigenden Vollbades wird Lavendel zur Behandlung von Geburtsschmerzen, Gelenkschmerzen, Schlaflosigkeit und Kreislaufstörungen eingesetzt. Dafür werden 100 g Lavendelblüten mit 2 l heißem Wasser übergossen. Nach 5 Minuten Einwirkzeit werden die Blüten abgeseiht und der Badezusatz ins heiße Badewasser gegeben.