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Pflanzenstärkungsmittel: Gesunde & vitale Pflanzen

Pflanzenstärkungsmittel: Gesunde & vitale Pflanzen

Pflanzenstärkungsmittel sind die natürliche Unterstützung für kräftige und vitale Pflanzen. Im Gegensatz zu Pflanzenschutzmitteln wirken sie vorbeugend: Sie stärken das Immunsystem der Pflanzen, erhöhen ihre Widerstandskraft gegen Krankheiten und Schädlinge und fördern so ein gesundes Wachstum sowie reichere Ernten.

Autorin: Cornelia Förster

Was sind Pflanzenstärkungsmittel?

Pflanzenstärkungsmittel unterstützen Ihre Pflanzen auf natürliche Weise, damit sie gesund, kräftig und widerstandsfähig bleiben. Sie fördern das Wachstum, kräftigen die Wurzeln, versorgen die Pflanzen mit wichtigen Nähr- und Spurenelementen und stärken ihre Abwehrkräfte – wirken also vorbeugend gegen Stress, Schädlinge oder Krankheiten.

Im Gegensatz zu Pflanzenschutzmitteln bekämpfen Pflanzenstärkungsmittel nicht direkt Schädlinge oder Krankheitserreger. Würden sie dies tun, wären sie Pflanzenschutzmittel und müssten strengeren gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Rechtlich gehören Pflanzenstärkungsmittel zu den Pflanzen- oder Bodenhilfsstoffen und fallen unter das Düngemittelrecht.

Gesunde Pflanzen

Gesunde Pflanzen

Pflanzenstärkungsmittel enthalten verschiedene Wirkstoffe, die Zimmer- und Gartenpflanzen von Anfang an stärken und ihre Abwehrkräfte fördern. Je nach Zusammensetzung unterscheidet man organische, anorganische, homöopathische und mikrobielle Pflanzenstärkungsmittel.

Pflanzen stärken

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Im Bio-Anbau gehören Stärkungs- und Vorbeugemittel schon lange zum Standard. Aber auch im „grünen Alltag“ von Hobbygärtnern haben sie ihren festen Platz gefunden.

Arten von Pflanzenstärkungsmitteln

    Organische Stärkungsmittel

    Die bekanntesten Pflanzenstärkungsmittel sind organische Präparate. Sie enthalten natürliche Substanzen wie Algen- oder Kompostextrakte, Pflanzenextrakte, Huminsäuren oder tierische Bestandteile wie Propolis und Eiweiß. Neben selbstgemachten Brühen, Tees oder Jauchen kommen auch fertige Mittel zum Einsatz, oft mit Kieselsäure aus Ackerschachtelhalm, die Zellwände stärkt und die Lagerfähigkeit von Obst und Gemüse verbessert.

    Einige Extrakte wirken durch ätherische Öle, etwa aus Knoblauch, Meerettich oder Zwiebeln, abschreckend auf Schadinsekten. Andere, wie Algen-Präparate, fördern das Wachstum, stabile Wurzeln, Blattgrün, Verzweigungen und verbessern Ertrag sowie Aroma der Früchte.

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    Hausmittel gegen Pflanzenkrankheiten & Schädlinge

    Hausmittel wie Seifenlauge gegen Blattläuse, Kaffee gegen Schädlinge, Sägespäne gegen Schnecken oder Kartoffelwasser gegen Algen sind seit jeher beliebte Helfer im Garten. Schon in der Antike nutzte man auf „Omas Wissen“ zur Pflanzenpflege. Heute gewinnt biologisches und nachhaltiges Garteln immer mehr an Bedeutung.

    Mit frisch gesammelten oder getrockneten Pflanzen lassen sich leicht biologische Spritzmittel herstellen – als Jauche, Brühe, Tee oder Aufguss. Pflanzliche Mittel stärken die Pflanzen, hemmen Pilzkrankheiten wie Mehltau und wirken bakterizid. Senföle von Zwiebeln, Knoblauch und Meerrettich sowie ätherische Öle von Pfefferminze und Kamille reduzieren Pilzwachstum, während Holunder und Tomaten Insekten vertreiben. Ackerschachtelhalm stärkt das Pflanzengewebe.

    Jauche und Brühe herstellen

    Jauche und Brühe herstellen

    Jauche: Ca. 10 Liter Wasser mit 1 kg zerkleinerten Pflanzenteilen mischen und 10 Tage täglich umrühren. Sobald kein Schaum mehr entsteht, ist die Jauche einsatzbereit. Gegen den Gärgeruch kann Steinmehl eingestreut werden.

    Pflanzenbrühe: Zerkleinerte Pflanzenteile 3 Tage im Wasser einweichen, dann aufkochen und 15–30 Minuten köcheln lassen. Anschließend die Pflanzenteile abseihen.

    Geeignete Gefäße entdecken

    Gemäß den Grundrezepten können folgende Pflanzen ans Werk

      Anwendung von Pflanzenstärkungsmitteln

      Damit Pflanzenstärkungsmittel ihre volle Wirkung entfalten, sollten sie vorbeugend eingesetzt werden. Sie unterstützen die Pflanzen bei ihrem Wuchs, ihrer Gesundheit und erfreuen den Gartenfreund mit üppigem Grün, schönen Blüten und guten Ernten.

      • Ausbringung: Alle 8–14 Tage.
      • Fertige Mittel: Direkt mit der Sprühflasche ausbringen.
      • Selbst hergestellte Tees, Jauchen oder Brühen: Je nach Wunsch gießen oder spritzen.
      • Wirkung: Bei gestressten oder schwierigen Bedingungen zeigt sich die Wirkung schneller als bei bereits gesunden Pflanzen.
      • Schutz: Pflanzenstärkungsmittel sorgen auch bei drohenden Schädlings- und Krankheitswellen für gesündere Pflanzen.
      • Tipp: Robuste, widerstandsfähige Sorten lassen sich leichter unterstützen als anfällige Pflanzen.. 

      Nützliche Helfer

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