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Selbstversorger aufgepasst – reiche Ernte durch Fruchtfolge

Selbstversorger aufgepasst – reiche Ernte durch Fruchtfolge

Gesunde, kräftige Pflanzen, höhere Erträge und ein nährstoffreicher Boden – davon träumt jeder Gärtner. Schon im Mittelalter setzten Landwirte auf die Dreifelderwirtschaft mit einer Ruhephase. Daraus entwickelte sich die Vierfelderwirtschaft, die bis heute die Grundlage für den Fruchtwechsel und eine sinnvolle Fruchtfolge im Gartenbau bildet.

Autorin: Cornelia Förster

Was bedeutet Fruchtfolge im Garten?

Um die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten und Bodenmüdigkeit zu vermeiden, wird Gemüse im Wechsel angebaut. So sinkt der Druck durch Krankheiten, Schädlinge und Unkraut. Entscheidend bei der Fruchtfolge sind Pflanzenfamilie und Nährstoffbedarf.
 

  • Pflanzenfamilien wechseln: Dieselben Familien sollten nicht direkt hintereinander angebaut werden. Eine Pause von 2–4 Jahren ist sinnvoll. Beispiel: Tomaten sollten nicht nach Auberginen wachsen, da beide Nachtschattengewächse sind und denselben Schädlingen und Bodenkrankheiten ausgesetzt wären.
 
  • Nährstoffbedarf beachten: Pflanzen werden in Starkzehrer, Mittelzehrer und Schwachzehrer eingeteilt. Diese Begriffe geben den Nährstoffbedarf an. Starkzehrer sollten nicht wieder auf Starkzehrer folgen, um den Boden nicht auszulaugen und den Düngereinsatz zu verringern.
 
  • Mischkultur nutzen: Werden passende Pflanzenarten zusammen im Beet kombiniert, profitieren sie voneinander und fördern zusätzlich die Boden- und Pflanzengesundheit.

Fruchtfolge planen – Schritt für Schritt

Jetzt geht’s ans Eingemachte: Nehmen Sie Stift und Papier zur Hand und zeichnen Sie Ihren Beetplan. So behalten Sie den Überblick und haben eine wertvolle Erinnerung fürs nächste Jahr. Notieren Sie dabei:
 

  • Ihr Wunschgemüse
  • die jeweilige Pflanzenfamilie
  • den Nährstoffbedarf (Stark-, Mittel-, Schwachzehrer)
  • die Kulturdauer 

Tipp: Durch Vor- und Nachkultur lässt sich der Platz optimal ausnutzen.


Anschließend folgt die Einteilung im Beet:
In dem Bereich, in dem Starkzehrer ihren Platz finden, wird mit einem organischen Dünger aufgedüngt. Die anderen Bereiche des Beetes liefern bereits ausreichend Nährstoffe für Mittel- und Schwachzehrer

So könnte Ihre Planung aussehen:

    Gründung zur Erholung des Bodens

    So einfach ist natürliche Bodenverbesserung

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    Extra Wissen: Auch in einem Hochbeet, in Frühbeetkästen oder in einem Gewächshaus lassen sich die Regeln des Fruchtwechsels beherzigen und umsetzen. Die Benefits der Fruchtfolge sind rasch ersichtlich. Auch hier wird mit tollen Erträgen, gesunden Pflanzen und damit Spaß am Gärtnern belohnt. 

    Vor- und Nachkulturen – die weltbesten "Lückenfüller"

    Um das ganze Jahr über frisches Gemüse zu ernten und den Platz im Garten optimal zu nutzen, lohnt sich die Planung von Vor- und Nachkulturen im Gemüsebeet.

    Perfekte Vorkulturen am Start

      Gern gepflanzte Hauptkulturen

        Typische Nachkulturen

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