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Dummy-Hundetraining in 7 Schritten

Dummy-Hundetraining in 7 Schritten

Welcher Hund liebt es nicht, draußen etwas zu erleben, vor allem wenn es Spiel, Spaß und Belohnungen gibt? Das Dummy-Training ist eine wundervolle Beschäftigung, die Aufmerksamkeit, Teamgeist und die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Vierbeiner stärkt. In unserem Hunde-Trainingsprogramm in 7 Schritten erfahren Sie, wie Ihr Hund das Sucher-Diplom erhält.

Autorin: Lena Bayer

Das Training mit dem Futterdummy – eine sinnvolle Beschäftigung für Ihren Hund

Das Training mit dem Futterdummy ist eine tolle Möglichkeit, Ihren Hund beim täglichen Spaziergang sinnvoll zu beschäftigen. Denn fast jeder Hund liebt es seine Nase einzusetzen, um nach Futter zu suchen.

In diesem Training geht es darum, dass Ihr Hund einen von Ihnen vorher mit Leckerlies befüllten und dann versteckten Futterbeutel sucht und Ihnen bringt. Das Prinzip besteht darin, dass Ihr Hund den Futterdummy zurück zu Ihnen tragen muss, um an die Hundeleckerlies im Inneren des Beutels zu gelangen. Das macht nicht nur einen riesen Spaß, sondern fördert auch Aufmerksamkeit, Teamgeist und die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Vierbeiner.

Schon Welpen, aber auch ältere Hunde können leichte Suchübungen absolvieren und haben große Freude daran. Junge Hunde lernen, dass es Spaß macht mit ihrem Menschen zusammen zu arbeiten. Sie wachsen an ihren „Erfolgen” und ganz nebenbei wird die Konzentrationsfähigkeit in kleinen Schritten geschult. Ältere Hunde bleiben geistig und körperlich länger fit. Sie werden weiterhin „im Rahmen ihrer Möglichkeiten” gefördert und ihre „Leistungen” werden honoriert.

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Schritt 1: Dummy kennenlernen

Ziel: Im ersten Schritt lernt Ihr Hund den Futterdummy kennen und erfährt, dass er sich daraus tolle Leckerlies verdienen kann. Das Interesse Ihres Hundes soll mit dieser Vorübung geweckt werden. Gleichzeitig wird auch das Bringen des Dummys zu Ihnen sowie das Abgeben in Ihre Hände geübt.

Befüllen Sie den Dummy mit Leckerlies und animieren Sie Ihren Hund durch bodennahe Bewegungen, ihn zu schnappen. Sobald er den Dummy nimmt, rufen Sie ihn freudig zu sich und verstärken dies durch Rückwärtsgehen und einladende Körperhaltung. Falls nötig, üben Sie anfangs mit einer längeren Leine.

 

Ihr Hund soll verstehen, dass er den Dummy zu Ihnen bringen muss, um seine Belohnung zu erhalten. Anfangs kann er ihn fallen lassen, was nicht schlimm ist – belohnen Sie ihn trotzdem. Wichtig ist, dass Ihr Hund den Dummy gerne und direkt zu Ihnen bringt, um daraus gefüttert zu werden.

Schritt 2: Dummy werfen

Ziel: Im zweiten Schritt wird der Dummy von Ihnen geworfen. Der Abstand zum Dummy und damit auch die Strecke des Zurückbringens vergrößern sich. Es geht darum, dass Ihr Hund versteht, dass es Spaß macht, den Dummy zu holen und dafür belohnt zu werden.

Nachdem Sie den Dummy befüllt haben, soll Ihr Hund neben Ihnen sitzen bleiben, bis Sie den Dummy werfen. Falls nötig, können Sie ihn festhalten. Auf das Kommando „Such“ darf er loslaufen und den Dummy holen.

 

Ermuntern Sie ihn, schnell zu Ihnen zurückzukommen, indem Sie Rückwärtsgehen und ihn loben. Wichtig: Sprechen Sie Ihren Hund erst an, wenn er den Dummy bereits im Maul hat.

Schritt 3: Dummy auslegen

Ziel: Im dritten Schritt soll Ihr Hund lernen, beim Auslegen des Futterdummys geduldig sitzen zu bleiben und erst auf das Kommando „Such“ loszulaufen, um den Dummy zu holen. 

Das Sitzenbleiben sollte Ihr Liebling hierfür bereits beherrschen. Ansonsten benötigen Sie ab jetzt eine zweite Person, die Ihren Hund festhält, während Sie den Futterdummy auslegen.

Beim Befüllen des Dummys wird Ihr Hund bereits erwartungsvoll zuschauen und genau wissen was nun kommt - das beste Zeichen dafür, dass er begriffen hat, wie toll die Arbeit mit dem Futterdummy ist.

Ihr Hund soll nun also von selbst sitzen bleiben oder von einer zweiten Person festgehalten werden, während Sie den Futterdummy ein paar Meter entfernt zum Hund ablegen. Durch eine Art schleichenden Gang und eine gewisse freudige Anspannung können Sie die Aufmerksamkeit des Hundes während des Auslegens und Zurückgehens erhalten.

Wieder beim Hund angekommen, lenken Sie durch eigenes Schauen zur Ablagestelle die Aufmerksamkeit Ihres Hundes nach vorne Richtung Dummy. Mit dem Kommando „Such” darf Ihr Hund dann los laufen und sich den Dummy holen. Sobald er den Dummy gefunden und in’s Maul genommen hat, laufen Sie wieder rückwärts und animieren Ihren Hund so zum Bringen. Bei Ihnen angekommen gibt es wie bisher die verdiente Belohnung aus dem Dummy und viel Lob.

Der Ablauf dieses Trainingsschrittes trägt dazu bei, dass Ihr Hund das Bild der Dummysuche weiter abspeichert und verinnerlicht, um was es geht.

 

In niedrigem Gras und wenn der Dummy nur ein paar Schritte entfernt ausgelegt wird, hat es Ihr Hund natürlich leichter. Der Schwierigkeitsgrad, erweitert durch höheres Gras oder weitere Auslegewege, darf nur langsam erhöht werden, damit Erfolgserlebnisse auf jeden Fall gesichert sind.

Hundeleckerli für den Dummy

Schritt 4: Ablegen antäuschen

Ziel: Im vierten Schritt wird das Ablegen des Dummys das erste Mal angetäuscht, bevor oder nachdem er tatsächlich ausgelegt wird. Ihr Hund kann ab jetzt also nur noch bedingt mit den Augen verfolgen, wohin Sie den Dummy legen und muss so nach und nach vermehrt seine Nase einsetzen, um ihn zu finden.

 

Befüllen Sie den Dummy wie gewohnt, was für Ihren Hund das Zeichen ist, dass es losgeht. Lassen Sie ihn neben Ihnen sitzen, während Sie den Dummy in einiger Entfernung auslegen. Täuschen Sie zunächst eine Ablagestelle an und legen Sie den Dummy ein paar Schritte weiter ab.

 

Anfangs sollte der Abstand zwischen den Stellen gering sein, und Ihr Hund wird möglicherweise an der falschen Stelle suchen. Lassen Sie ihn in Ruhe suchen, ohne ihn erneut aufzufordern oder anzufeuern. So lernt er, seiner Nase zu vertrauen. Erst wenn er den Dummy gefunden hat und sich zu Ihnen umdreht, rufen Sie ihn zu sich und belohnen ihn wie gewohnt.

Schritt 5: Verstecken in schwierigem Gelände

Ziel: Im fünften Schritt kann in schwierigerem Gelände gesucht werden, zum Beispiel in höherem Gras. Die Suche mit den Augen fällt dann komplett weg. Zusätzlich kann die Suchfläche nach und nach vergrößert und das Ablegen des Dummys häufiger angetäuscht werden.

Nach dem Befüllen des Dummys soll Ihr Hund neben Ihnen sitzen bleiben, während Sie ihn auslegen und das Ablegen gelegentlich antäuschen. Mit dem Kommando „Such“ schicken Sie ihn los, ohne ihn weiter zu animieren. Ihr Hund bekommt die Zeit, die er braucht, um den Dummy zu finden.

 

Nur wenn Ihr Hund abgelenkt ist oder aufgibt, greifen Sie ein. Findet er den Dummy und kommt freudig zu Ihnen zurück, loben Sie ihn überschwänglich. Denken Sie daran: Suchen ist anstrengend, also rechtzeitig aufhören.

 

Als nächste Herausforderung können Sie den Dummy außerhalb seines Sichtfelds verstecken.

Schritt 6: Dummy außer Sicht verstecken

Ziel: In Schritt sechs wird es spannend, da während der Übung auch mal kurz außer Sicht gegangen wird - zuerst von Ihnen, dann auch von Ihrem Hund. Zunächst muss Ihr Hund allerdings das Sitzenbleiben auch dann beherrschen, wenn Sie selbst aus seinem Sichtfeld verschwinden. Dies kann erst einmal separat geübt werden. Als leichtere Variante ziehen Sie eine zweite Person hinzu, die den Hund festhält, während Sie den Dummy auslegen.

Nach dem Befüllen des Dummys soll Ihr Hund neben Ihnen sitzen bleiben, während Sie ihn auslegen und das Ablegen gelegentlich antäuschen. Mit dem Kommando „Such“ schicken Sie ihn los, ohne ihn weiter zu animieren. Ihr Hund bekommt die Zeit, die er braucht, um den Dummy zu finden.

 

Nur wenn Ihr Hund abgelenkt ist oder aufgibt, greifen Sie ein. Findet er den Dummy und kommt freudig zu Ihnen zurück, loben Sie ihn überschwänglich. Denken Sie daran: Suchen ist anstrengend, also rechtzeitig aufhören.

 

Als nächste Herausforderung können Sie den Dummy außerhalb seines Sichtfelds verstecken.

Schritt 7: Dummy erhöht verstecken

Ziel: Im siebten und letzten Schritt wird bewusst vom bisherigen Suchbild des Hundes abgewichen, um für ihn eine neue Herausforderung zu schaffen. Der Dummy wird nicht mehr - wie bisher - auf dem Boden abgelegt, sondern zum Beispiel im Sand vergraben oder erhöht in einen Busch gehängt.

Glühbirnen-Icon 

 

Tipp: Generell sollten Sie Ihren Hund während des Trainings genau beobachten, um zu entscheiden, wann es mit dem nächsten Trainingsschritt weitergehen kann. Ihr Vierbeiner sollte sich nicht langweilen, jedoch auch keinesfalls überfordert werden und deswegen den Spaß an der Suche verlieren.

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