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Gassi gehen mit dem Vierbeiner

Gassi gehen mit dem Vierbeiner

Hunde lieben Bewegung an der frischen Luft. Mit wedelndem Schwanz und voller Vorfreude zeigen sie Ihnen: „Ich möchte raus!“ Mit dem richtigen Equipment gelingen sowohl kurze als auch ausgedehnte Spaziergänge stressfrei und sicher.

Autorin: Lena Bayer

Wann, wie lange und wie oft?

Gassi gehen bietet Ihrem Hund die Möglichkeit, seine Geschäfte zu erledigen und sorgt darüber hinaus für Bewegung. Grundsätzlich sollten Hunde etwa drei Mal am Tag die Gelegenheit bekommen, nach draußen zu gehen: morgens nach dem Aufstehen, einmal tagsüber und abends.

Wie oft und wie lange die Spaziergänge tatsächlich sein sollten, hängt von Alter, Rasse, Temperament und der Dauer der Runden ab.

Welpen und Hundesenioren haben eine kürzere Durchhalte und sind schnell überfordert. Mit ihnen sind eher 5–6 kurze Spaziergänge am Tag sinnvoll. Aktive Rassen, wie Jagd- oder Hütehunde, benötigen viel Bewegung. Wenn möglich, sollten diese Hunde sich zusätzlich im Freilauf auspowern dürfen – zum Beispiel auf einer großen Hundewiese mit anderen Vierbeinern.

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Gut zu wissen: Gehen Sie bei sommerlicher Hitze am besten in den kühleren Morgen- und Abendstunden Gassi. Ideal sind dafür schattige Waldwege, da asphaltierte Straßen sich stark aufheizen und die Pfoten verbrennen können. Für den extra Frischekick sorgen spezielle Kühlwesten oder -halstücher für Hunde.

Halsband oder Brustgeschirr?

Halsband oder Brustgeschirr?

Unverzichtbarer Begleiter auf jedem Spaziergang ist ein gut sitzendes Halsband oder Brustgeschirr. Wichtig ist, dass es bequem sitzt, nicht scheuert und die volle Bewegungsfreiheit Ihres Hundes gewährleistet.

Ein Hundegeschirr ist besonders dann eine gute Idee, wenn Ihr Hund jung, sehr aktiv oder ein starker Zieher an der Leine ist. Durch das Geschirr verteilt sich der Zug gleichmäßig über Brust und Schultern, was das Laufen angenehmer und sicherer macht.

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Perfekter Sitz

Die richtige Größe findet sich, indem Sie vor dem Kauf beim Hund den Halsumfang für das Halsband und beim Hundegeschirr den Hals sowie Brustkorbumfang abmessen.

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Passende Leine für Ihren Vierbeiner

Ob flexibel oder kurz – wählen Sie die passende Leine für jede Situation und Umgebung.

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Outdoor-Aktivitäten mit Hunden – das neue Gassigehen

Hunde lieben es, Zeit mit ihrem Menschen an der frischen Luft zu verbringen, durch die Natur zu toben und sich auszupowern. Die tägliche Gassi-Runde allein reicht ihnen oft nicht aus und kann auf Dauer langweilig werden. Zum Glück gibt es viele Sportarten und Outdoor-Aktivitäten, die Sie gemeinsam genießen können: JoggenWandernRadfahrenPaddelnKlettern oder Camping bringen neue Eindrücke und stärken gleichzeitig die Bindung zwischen Mensch und Hund.

    • Urlaub in den Bergen – gemeinsames Klettern

      Urlaub in den Bergen – gemeinsames Klettern

      Bei einer Klettertour wird Ihr Hund zu Ihrem treuen Begleiter auf einem besonderen Abenteuer. Er lernt Trittsicherheit, Ausdauer sowie Geduld und Ruhe an Ihrer Seite. Mit einem sicheren Geschirr und an der Leine bleibt er geschützt in Ihrer Nähe, während Sie gemeinsam die Natur erkunden. Ein Hunderucksack transportiert Wasser, Leckerlis und eine Jacke – alles, was Ihr Hund für die Wanderung durch die Berge braucht.

    • Badespaß

      Badespaß

      Mit Ihrem Hund im See schwinnen ist ein tolles Sommererlebnis! Gewöhnen Sie ihn langsam an das Wasser und beginnen Sie in flachen Bereichen, damit er sich wohlfühlt. Eine Schwimmweste sorgt besonders bei unerfahrenen Hunden für zusätzliche Sicherheit. Vermeiden Sie Gewässer mit starken Strömungen und lassen Sie Ihren Hund nicht zu lange im kalten Wasser. Frisches Trinkwasser und regelmäßige Pausen an Land helfen, Überanstrengung und Dehydrierung zu verhindern.

    • Gemeinsames Joggen

      Gemeinsames Joggen

      Joggen hält gemeinsam fit! Ihr Hund sollte dafür mindestens 12 Monate alt sein, damit Gelenke und Muskeln ausgereift sind. Beginnen Sie langsam und steigern Sie das Tempo schrittweise. Sorgen Sie für ausreichend Wasser und Pausen, besonders an heißen Tagen. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund gesund ist und keine Atem- oder Gelenkprobleme hat. Wählen Sie weiche Untergründe wie Waldwege und halten Sie Ihren Hund stets in Hör- und Sichtweite.

    • Wanderungen

      Wanderungen

      Junge Hunde sollten erst ab etwa 6 Monaten an längere Touren teilnehmen, da Muskeln und Knochen vorher noch nicht ausgereift sind. Bei älteren Hunden bestimmen Fitness und eventuelle Vorerkrankungen Länge und Schwierigkeit der Wanderung. Gewöhnen Sie Ihren Hund langsam an Ausdauer, planen Sie Pausen mit Wasser ein und meiden Sie gefährliche Passagen. Wandern Sie nur bei gutem Wetter und achten Sie darauf, dass Ihr Hund Kommandos befolgt und in Sichtweite bleibt.

    • Unterwegs mit mit dem Fahrrad

      Unterwegs mit mit dem Fahrrad

      Fahrradfahren mit dem Hund macht Spaß und hält fit! Geeignet sind nur gesunde, gehorsame Hunde. Nutzen Sie ein gut sitzendes Brustgeschirr und eine flexible Joggingleine, die am Bauchgurt befestigt wird, und lassen Sie den Hund stets neben dem Rad laufen. Beginnen Sie mit kurzen Fahrten, planen Sie Pausen mit Wasser ein und steigern Sie Dauer sowie Schwierigkeit langsam, damit sich Muskeln und Pfoten anpassen.

    • Camping

      Camping

      Für einen gelungenen Campingausflug mit Hund ist gute Planung entscheidend. Prüfen Sie vorher, ob Hunde erlaubt sind und welche Regeln gelten. Packen Sie ausreichend Wasser, Futter, Leckerlies, ein Hundebett sowie bei Bedarf Mantel und Decken ein. Ein Hunderucksack und tragbare Näpfe sind praktisch für Ausflüge. So ist Ihr Hund bestens versorgt und der Campingausflug wird für alle ein Erfolg.

    Ausrüstung für Vierbeiner

    Gut ausgestattet steht einem spannenden Abenteuer nichts mehr im Weg

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    Naschen kann motivieren

    Beim Gassigehen sind Trainingsleckerlis der Schlüssel zu einer stärkeren Bindung und erfolgreichem Training. Jedes kleine Stück ist eine Belohnung für gutes Verhalten und hilft, Kommandos positiv zu verstärken. Mit jedem Leckerli zeigen Sie Ihrem Hund, wie stolz Sie auf ihn sind – und das macht jede gemeinsame Runde zu einem besonderen Moment.

     

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    Sicher Gassi gehen bei Dunkelheit

    Sicher Gassi gehen bei Dunkelheit

    Bei Dunkelheit oder Regen sind Sie und Ihr Hund nur schwer sichtbar. Statten Sie sich deshalb mit leuchtenden oder reflektierenden Accessoires aus. Ihr Hund kann ein Leuchthalsband mit LED-Lichtern tragen, durchgängig oder blinkend, alternativ ein normales Halsband mit leuchtendem Anhänger. Eine Warnweste mit reflektierenden Streifen erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit. Auch Sie selbst sollten gut sichtbar sein, z. B. mit Warnweste, reflektierenden Klettbändern oder einer Taschenlampe.

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    Vorbereitet für die Dunkelheit

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    Bitte beachten! Nicht nur bei Dunkelheit, auch bei Kälte sind Schutzmaßnahmen angebracht. Wenn Ihr Liebling sehr klein ist, keine Unterwolle oder ein kurzes Fell hat, hält ihn im Winter ein Hundemantel kuschelig warm. Seine Pfoten schützen Sie in der kalten Jahreszeit mit Vaseline oder speziellen Hundeschuhen vor Kälte und Streusalz.

    Auf der sicheren Seite des Gesetzes

    Spazierengehen mit Hunden bedeutet Spaß & Bewegung – aber auch Verantwortung. Um Buß- oder Verwarnungsgeldern zu entgehen, entfernen Sie bitte die Hinterlassenschaften Ihres Hundes von Gehwegen oder Grünanlagen. Griffbereite Kotbeutel machen jeden Gassigang zu einer sauberen Sache.

    Darüber hinaus gehört Ihr Hund je nach Wohnort, in öffentlichen Grünanlagen, belebten Innenstädten oder Waldgebieten angeleint. Für sogenannte Listenhunde besteht zudem eine grundsätzliche Maulkorb- und generelle Leinenpflicht.

    Außerdem wichtig zu wissen: Wenn Ihr Liebling es faustdick hinter den Ohren hat, etwas anstellt oder einen Unfall verursacht, stehen Sie dafür gerade. Eine Tierhalterhaftpflicht ist deshalb zu empfehlen.

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