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Jasminblütiger Nachtschatten – Arten, Pflege & Besonderheiten

Jasminblütiger Nachtschatten – Arten, Pflege & Besonderheiten

Der Jasminblütige Nachtschatten (Solanum jasminoides) wird wegen seiner zarten, sternförmigen weiß-blauen Blüten und seines anmutigen Wuchses häufig einfach als „Jasmin“ bezeichnet – obwohl er botanisch zur Familie der Nachtschattengewächse gehört. Als rankende Schönheit ist er perfekt für Spaliere, Rankhilfen oder Kübel geeignet und verleiht Balkon und Terrasse einen Hauch mediterranes Flair. 

Autorin: Cornelia Förster

Romantische Gartenecken mit Jasmin

Welcher darf es sein?

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Südliches Lebensgefühl auf Balkon & Terrasse – so steht der Jasmin richtig

Ob Echter Jasmin (Jasminum officinale), Winterjasmin (Jasminum nudiflorum) oder der jasminblütige Nachtschatten (Solanum jasminoides) – Pflanzen mit dem Namen „Jasmin“ verzaubern durch ihre duftenden oder reich blühenden Triebe und bringen südliches Flair in den Garten oder auf den Balkon.

Trotz ihrer unterschiedlichen botanischen Zugehörigkeit haben viele von ihnen ähnliche Standortvorlieben: Sie schätzen einen hellen, sonnigen bis halbschattigen Platz, möglichst windgeschützt und warm. Während der Echte Jasmin und der jasminblütige Nachtschatten empfindlich auf Frost reagieren und bevorzugt im Kübel mit Winterquartier gehalten werden, ist der Winterjasmin deutlich robuster und eignet sich auch für geschützte Freilandstandorte. Entscheidend für alle ist ein durchlässiger Boden und ein Standort, der Licht und Wärme bietet – dann zeigen sich die Pflanzen von ihrer schönsten Jasminseite.

Bestens untergebracht: Pflanzung des Jasminblütigen Nachtschattens

Kübelpflanzung

Kübelpflanzung

Pflanzzeit:  Vom Frühjahr (ab Mitte April) bis in den Sommer hinein

Kübelwahl: Je nach Pflanzengröße – jedoch mit mindestens 10–15 L Volumen; Drainageschicht am Boden

Pflanztiefe: Pflanze so einsetzen, dass der Wurzelhals nicht bedeckt ist

Kletterhilfe: Gegebenenfalls Rankhilfe einsetzen oder vorhandene Triebe anbinden
Pflanzkübel finden

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Vor allem der Jasminblütige Nachtschatten wird als beliebte Kübelpflanze gerne im Pflanzgefäß gehalten. Möchten Sie Ihre Pflanzen überwintern, sollten Sie sie alle ein bis zwei Jahre umtopfen – am besten im Frühjahr, bevor der neue Austrieb beginnt. Wachsen die Wurzeln aus dem Topf, ist es Zeit fürs Umtopfen. Verwenden Sie einen etwas größeren Topf (ca. 2–4 cm größer) mit Abzugsloch und legen Sie eine Drainageschicht aus Kies oder Blähton ein. Die Pflanze wird vorsichtig ausgetopft. Schneiden Sie Wurzeln leicht zurück und setzen Sie Ihre Pflanze in frisches, durchlässiges Substrat.

Pflege 1 x 1 des Jasminblütigen Nachtschattens

Der Jasminblütige Nachtschatten ist dank seines unkomplizierten Pflegebedarfs ideal für alle, die mit wenig Aufwand viel blühende Gartenfreude erleben möchten. Um möglichst lange von dem Blütenreichtum zu profitieren, empfehlen sich folgende Pflegemaßnahmen:

Gießen: Die Erde sollte gleichmäßig feucht, jedoch nicht nass sein. In heißen Sommermonaten ist regelmäßiges Gießen wichtig. Lassen Sie die oberste Erdschicht zwischen den Wassergaben leicht antrocknen.

Düngen: Während der Wachstums- und Blütezeit von Mai bis September empfiehlt sich eine wöchentliche Düngung mit einem flüssigen Blühpflanzendünger. Der Sommerschnitt fördert eine langanhaltende Blüte.

Schnitt: Der beste Zeitpunkt für einen stärkeren Rückschnitt ist im zeitigen Frühjahr (März oder April), bevor der neue Austrieb beginnt. Dabei können Sie die Triebe ruhig um ein Drittel bis zur Hälfte einkürzen. Entfernen Sie abgestorbene, erfrorene oder zu lange Triebe vollständig. Auch im Sommer ist ein leichter Formschnitt möglich, besonders wenn die Pflanze zu ausladend wächst oder Sie sie in Form halten möchten. Der Clou: Das regt zusätzlich die Verzweigung und Blütenbildung an.

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Als Kübelpflanze bietet der Jasmin – je nach Art – viel Flexibilität. Während der warmen Monate fühlt er sich im Freien auf sonnigen Terrassen, windgeschützten Balkonen oder an einer Hauswand besonders wohl. Sobald die Temperaturen im Herbst dauerhaft unter 10 °C sinken, sollte der Kübelbewohner jedoch an einen geschützten Ort umziehen. Ideal ist ein heller, kühler Platz im Haus, Wintergarten oder ein unbeheiztes Gewächshaus. 

Gestaltungsideen mit dem Jasminblütigen Nachtschatten

1. Kombis mit anderen Blühern: In einem großen Kübel mit Rankhilfe lässt sich der Jasminblütige Nachtschatten wunderbar auf sonnigen Terrassen oder Balkonen in Szene setzen. Kombinieren Sie ihn mit duftenden Sommerblumen oder Kräutern für ein mediterranes Flair.
Tolle Kübelpartner finden


2. Romantischer Eingangsbereich: Pflanzen Sie ihn beidseitig eines Gartenbogens oder neben einer Haustür – so schaffen Sie einen einladenden, duftenden Rahmen, der besonders während der Blütezeit zum Blickfang wird.

3. Blütenreicher Sichtschutz: Nutzen Sie den Jasminblütigen Nachtschatten als natürlichen Sichtschutz auf Balkon oder Terrasse. An einem Spalier, einer Pergola oder einem Rankgitter wächst er rasch empor und verwandelt kahle Wände in grüne Blütenwände – ideal auch als Abgrenzung zwischen Sitzbereichen.

4. Vertikaler Blütenzauber an Zäunen oder Mauern: Mit seiner kletternden Wuchsform ist der Nachtschatten ideal, um Zäune, Rankwände oder triste Mauern schnell zu begrünen. Besonders effektvoll wirkt er vor dunklem Hintergrund, wo seine hellen Blüten leuchten.

5. Sommerliche Gartenlaube oder Pavillon: Wenn Sie eine Gartenlaube oder einen Pavillon begrünen möchten, ist der Jasminblütige Nachtschatten eine hervorragende Wahl. Seine biegsamen Triebe lassen sich gut führen und sorgen für eine leichte, verspielte Atmosphäre mit mediterranem Charme.

6. Kombination mit anderen Kletterpflanzen: Er lässt sich gut mit anderen blühenden Kletterpflanzen wie Clematis, Duftwicke oder Kapuzinerkresse kombinieren. So entstehen abwechslungsreiche, farbenfrohe Blühtapeten – z. B. für einen blühenden Sichtschutz im Sommer.

Blütenduett und Traumpaare am Rankgitter

So kombinieren Sie den Jasminblütigen Nachtschatten geschickt

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Überwinterung des Jasminblütigen Nachtschattens

Da der Jasminblütige Nachtschatten nicht winterhart ist, muss er vor dem ersten Frost ins Winterquartier umziehen – idealerweise ab Oktober. Am besten eignet sich ein heller, kühler Raum mit Temperaturen von 5–10 °C, etwa ein Wintergarten, Hausflur oder Keller mit Fenster.

Während der Winterruhe wird nur sparsam gegossen, sodass der Wurzelballen nicht austrocknet. Gedüngt wird in dieser Zeit nicht. Achten Sie auf Schädlinge wie Spinnmilben, da sie sich in trockener Luft leicht ausbreiten. Ein Rückschnitt vor dem Einräumen ist möglich und hält die Pflanze kompakt.

Ab März darf der Nachtschatten langsam wieder an einen wärmeren, helleren Ort. Nach den letzten Frösten im Mai kann er zurück ins Freie – zunächst an einen geschützten Platz, um ihn an die Sonne zu gewöhnen.

Jasminblütiger Nachtschatten – oder einer seiner bekannten Duft-Freunde

Optisch wirkt der Jasminblütige Nachtschatten wie ein Jasmin, duftet aber kaum. Wer es gerne duftiger hat oder sich über ähnliche Flowerpower freuen möchte, kann sich diese Pflanzen in den Garten holen:

    FAQs: Häufige Fragen zum Jasminblütigen Nachtschatten – wir antworten!

    • Kann man den Jasminblütigen Nachtschatten im Garten auspflanzen? In sehr milden Regionen ja, ansonsten besser im Kübel. So kann er im Winter leichter geschützt oder hereingeholt werden.

    • Warum bekommt mein Jasminblütiger Nachtschatten gelbe Blätter? Oft liegt es an zu viel Wasser oder Staunässe. Auch Nährstoffmangel oder zu wenig Licht können die Ursache sein.
     
    • Kann man den Jasminblütigen Nachtschatten als Hecke ziehen? Ja, wenn er regelmäßig zurückgeschnitten und an einer Rankhilfe geführt wird, eignet er sich als blühende Sichtschutzpflanze.
     
    • Wie lange dauert es, bis er nach dem Rückschnitt wieder austreibt? Meist nur wenige Wochen im Frühling, sobald es wärmer und sonniger wird.

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