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Schling- & Kletterpflanzen – grüne Highlights für Balkon & Garten

Schling- & Kletterpflanzen – grüne Highlights für Balkon & Garten

Sie wünschen sich einen Ort des Rückzugs, ein schattiges Plätzchen oder einen natürlichen Sicht- und Windschutz? Kletterpflanzen sind wahre Alleskönner: Sie verwandeln Garten, Terrasse oder Balkon in eine grüne, teils blühende Oase und begrünen gleichzeitig Wände, Pergolen, Rankbögen oder Kletterhilfen.

Autorin: Cornelia Förster

Was Kletterpflanzen alles können

Kletter- und Schlingpflanzen sind vielseitige Gestaltungselemente für Garten, Terrasse und Balkon. Ob zum Beranken von Pergolen und Rankgerüsten, als Sichtschutz oder grüne Gartendeko – die Möglichkeiten sind ebenso vielfältig wie ihr Erscheinungsbild. Entscheiden Sie, ob immergrüne Schlingpflanzen, Kletterpflanzen oder Pflanzen mit essbaren Früchten Ihren Außenbereich verschönern sollen.
 

Als Fassaden- und Wandbegrüner schaffen Kletterpflanzen zudem ein Mikroklima: Die Blätter stehen von der Wand ab, sodass ein isolierendes Luftpolster entsteht, das im Sommer Hitze abhält. Gleichzeitig sorgt die Verdunstung über die Blattoberflächen für eine natürliche Kühlung der Umgebungsluft. Im Winter wirken immergrüne Kletterpflanzen wie Efeu als Schutzschild gegen Kälte, sodass Außenwände langsamer auskühlen.

Daneben haben Fassadenkletterer auch einen ökologischen Nutzen: In dem dichten Blättergeflecht finden viele Kleintiere Unterschlupf und Vögel Platz für ihre Nester.

Herrliche Kletterpflanzen entdecken

Vom Ranker bis zum Selbstklimmer – Welche Kletterpflanze darf es sein?

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Jede Kletterpflanze klettert anders

Im Zuge ihrer Entwicklung haben Pflanzen unterschiedliche Pflanzenteile und Techniken entwickelt, um sich in die Höhe bzw. ans Licht zu ziehen. Selbstklimmer können das ganz alleine, Rank- und Schlingpflanzen sowie Spreizklimmer brauchen Unterstützung dabei.

    Anzucht und Pflanzzeit

    Möchten Sie Ihre Schling- und Kletterpflanzen auf dem Fensterbrett oder in einem Frühbeet vorziehen, gelingt dies bei einjährigen Pflanzen sehr gut. Auch aus Saatgut gezogene Kletterpflanzen erfreuen mit einer üppigen Blütenfülle. Mit dem Vortreiben beginnen Sie je nach Gattung bereits ab Februar.

    Die besten Zeitpunkte, um Schling- und Kletterpflanzen einzusetzen, sind im Frühjahr oder Herbst. Pflanzen Sie im Herbst, können Sie bereits im nächsten Jahr die Farbenpracht Ihrer Kletterer bewundern. Einjährige Kletterpflanzen, die frostempfindlich sind, kommen erst im Mai nach den letzten Frösten nach draußen.

    Pflege der Schönheiten

    Jede Pflanze hat ihre eigenen Standortwünsche. Während die eine Pflanzengattung gerne direkt in der Sonne steht, bevorzugt die andere eher Halbschatten oder sogar einen Platz im Schatten. Das Gleiche gilt für die Bodenansprüche.

    Rosen z. B. mögen gerne lockere, nährstoffreiche und sandig-lehmige Böden mit leicht saurem bis neutralem pH-Wert – Kletterhortensien hingegen bevorzugen durchlässige, humose Böden mit saurem pH-Wert. Neben der richtigen Pflanzenauswahl und den passenden Standortverhältnissen, sollten folgende Punkte beachtet werden:
     

    • Bewässerung: Die meisten Kletterpflanzen benötigen regelmäßige Wassergaben, insbesondere während trockener Perioden. Es ist wichtig, den Boden gleichmäßig feucht zu halten, aber Staunässe zu vermeiden. 
    • Düngung: Eine kontinuierliche Nährstoffversorgung danken die Klettermaxe mit üppigem Wachstum und je nach Pflanzengattung herrlicher Blütenbildung. Verwenden Sie einen ausgewogenen Dünger gemäß den Produktanweisungen.
    • Winterschutz: Frostempfindliche Arten wie Rosen oder mehrjährige Kletterpflanzen im Kübel benötigen zusätzliche Winterschutzmaßnahmen. Vliese, Kokosmatten, Reisig und Co. sind nützliche Helfer, um vor frostigen Temperaturen zu schützen. Mehrjährige, winterharte Kletterpflanzen wie der Efeu brauchen keinen Winterschutz.

      Eine hilfreiche Stütze beim Wachsen

      Die meisten Kletterpflanzen wachsen am besten an speziellen Rankhilfen. Verankern Sie die Gerüste fest im Boden und heben Sie danach ein Pflanzloch aus, je nach Größe des Wurzelballens 40–50 cm tief.

      Bei schweren, lehmigen Böden empfiehlt sich eine Drainageschicht aus Kies oder Blähton auf dem Lochboden als Schutz vor Staunässe. Setzen Sie nun die Pflanze ein, füllen Sie mit Erde auf, treten diese leicht an und wässern reichlich.

      Anschließend binden Sie die unteren Triebe an das Rankgerüst, um der Pflanze die Wuchsrichtung anzuzeigen. Je nach Art der Wuchsform rankt diese nun selbstständig hinauf oder muss festgebunden werden.

      Schneiden oder nicht?

      Der Rückschnitt bei Schling- und Kletterpflanzen richtet sich nach der Wuchsstärke:

       

      • Schwach wachsende Arten wie Kletterhortensien benötigen nur einen Auslichtungsschnitt, wenn sie zu groß werden.
      • Stark wachsende Arten wie Klettertrompete und Blauregen werden im Winter an den einjährigen Trieben bis auf zwei bis drei Knospen kräftig eingekürzt, um einen guten Neuaustrieb im nächsten Jahr zu erreichen.
      • Einjährige Kletterpflanzen benötigen keinen Rückschnitt.

      Praktische Helfer wie die Gartenscheren unterstützen bei der Gartenarbeit und Pflege der Kletterfreunde. 

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