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Apfelbaum-Glück: Von der Pflege & Sortenwahl bis zur Erntefreude

Apfelbaum-Glück: Von der Pflege & Sortenwahl bis zur Erntefreude

Egal ob ein einzelner Apfelbaum oder eine ganze Streuobstwiese – Äpfel zählen zu den beliebtesten Obstarten. Die herrlichen Bäume verzaubern im Frühling mit ihren wunderschönen Blüten, liefern Insekten wertvollen Pollen und belohnen im Herbst mit einer tollen Apfelernte.

Autorin: Cornelia Förster

Standort für Apfelbäume

Standort für Apfelbäume

Apfelbäume fühlen sich in voller Sonne (mind. 6 Std. direktes Sonnenlicht/Tag) und windgeschützt besonders wohl. Mehr Sonnenlicht fördert eine bessere Blüte, Fruchtbildung und hilft, Krankheiten vorzubeugen. Fast könnte man behaupten, die Sonnenergie wird 1:1 in die Fruchtentwicklung der Äpfel gesteckt.

Sollen Ihre Apfelbäume optimal im Boden wurzeln, sollte dieser tief, fruchtbar und gut drainiert sein. Ideal ist ein pH-Wert zwischen 6,0–7,0.

Apfelbäume entdecken

Dehners Vielfalt an Apfelsorten

Sie hätten gerne ein Apfelbäumchen in Ihrem Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse, dann können Sie hier ins Träumen kommen. Wie wäre es z. B. mit einem eigenen Hausbaum? Einem Apfelspalier an der Hauswand oder einem Minibäumchen im Kübel? Apfelbäume bei Dehner gibt es als Halbstamm, Busch und Säule. Je nach Platzangebot und Verwendungswunsch lässt sich die passende Apfelschönheit finden.

Jede Sorte bringt ihre Eigenschaften mit, die sie einzigartig machen. Attraktive Früchte in klein oder groß, in Gelb, Orange, Rot oder Grün und verschiedene Untertöne bringen Schwung in das farbenfrohe Apfelsortiment. Sogar die Farbe des Fruchtfleisches kann variieren. Doch auch andere Kriterien spielen eine Rolle bei der Einteilung des Obsts. 

So ist z. B. die Sorte 'Cox Orange' eine der bekanntesten und beliebtesten Apfelsorten – die wegen ihres ausgezeichneten Geschmacks und ihrer vielseitigen Verwendbarkeit geschätzt wird. Die Apfelsorte 'Pinova' hingegen ist eine vergleichsweise junge Sorte, die aus der Kreuzung 'Clivia' und 'Golden Delicious' entstanden ist. Besonders ihre Anpassungsfähigkeit an verschiedene Klimabedingungen machen sie interessant. 

Die Apfelsorten lassen sich also nicht nur bzgl. ihres Geschmacks, Aromas und ihres Aussehens, sondern auch bzgl. ihrer Reifezeit und Lagerung unterscheiden. 
 

Sommer-/Tafelapfel Herbst-/Lagerapfel Winter-/Lagerapfel
Reifezeitpunkt Ernte von Juli – Ende September Reife im September/Oktober Genussreif ab Dezember oder Januar
Lagerung Nicht lange lagerbar Lagerung bis Ende Dezember/Anfang Januar Lagerung bis in den März oder April möglich
Apfelsorten 'Roter James Grieve', 'Klarapfel' 'Rubinola', 'Gravensteiner', 'Rebella',
'Topaz', 'Elstar', 'Gala', 'Jakob Fischer', 'Gerlinde', 'Alkmene', 'Braeburn'
'Cox Orange', 'Pinova', 'Goldparmäne',
'Roter Boskoop', 'Jonagold', 'Florina', 'Ecolette
Sorten für den Kübel 'Croquella' 'Galina', 'Rondo', 'Sonate', 'Rhapsodie','Starcats', 'Goldcats', 'Redcats'
Bio-Apfelsorten 'James Grieve' 'Elstar', 'Topaz', 'Ingrid Marie' 'Cox Orange Pippin', 'Benoni'

 

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Wichtig zu wissen: Die meisten Apfelbäume brauchen eine Befruchtersorte. Bäume der gleichen Sorte können sich nicht gegenseitig befruchten. Daher brauchen Apfelbäume fremde Sorten, um Früchte ausbilden zu können. Steht in der Nachbarschaft kein passender Baum, können Sie eine zweite Sorte pflanzen. Oder wie wäre es alternativ mit einem "Duo-Apfel"? Zwei Sorten, ein Befruchter und gleich zweimal ernten.

Für jeden Geschmack die passende Sorte

Entdecken Sie die bunte Apfel-Vielfalt

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Pflanzung der tollen Schattenspender

Pflanzung der tollen Schattenspender

Für Apfelbäume, die in Töpfen herangewachsen sind, beachten Sie bitte folgende Pflanztipps:

 

  • Pflanzzeitpunkt: zeitiges Frühjahr bis später Herbst
  • Weder bei großer Hitze noch starker Kälte pflanzen
  • Beste Pflanzzeit fürs Umtopfen sind die Herbstmonate

 

Der Apfel wird aus dem Topf genommen. Sitzt er fest, einfach ein wenig an dem Topf rütteln oder etwas eindrücken, um den Erdballen zu lösen. Nach der Pflanzung empfiehlt sich eine Stütze. Das Wurzelsystem und die feinen Wurzeln des Apfelbaums werden so bei Windeinfall geschont.

Rankstäbe holen

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Tipp: Der Apfelbaum wird so gepflanzt, wie er vorab im Container stand. Setzen Sie den Baum jedoch so ein, dass die Veredelungsstelle (Verdickung am Stamm) etwa 5 cm über der Bodenkrume liegt. Dem Bäumchen zu Gute kommt ein entsprechend großes Pflanzloch, das ca. doppelt so groß ist wie der Wurzelballen.

Den Obstbaum hegen und pflegen

    Schnipp-Schnapp: Äpfel richtig schneiden

    Der Schnitt eines Apfelbaums ist entscheidend für seine Gesundheit, Wachstum und Fruchtbarkeit. Ein guter Schnitt fördert ein ausgewogenes Wachstum zwischen Wurzel und Krone, verbessert die Licht- und Luftzirkulation innerhalb der Baumkrone. Regelmäßige Schnittmaßnahmen bis max. ein Viertel der Krone verlängern die Lebensdauer Ihres Apfelbaums und stellen sicher, dass er Jahr für Jahr reichlich Früchte trägt. Wann wird am besten geschnitten?

    Was wird raus- und weggeschnitten?

    Was wird raus- und weggeschnitten?

    1. Entfernen von abgestorbenem, krankem und beschädigtem Holz, um die Gesundheit des Baumes zu fördern.
    2. Ausdünnung der Krone, um die Luft- und Lichtzirkulation zu verbessern.
    3. Aufbau einer stabilen Aststruktur, um einen gleichmäßigen Astaufbau zu schaffen, der das Gewicht der Früchte tragen kann. 
    4. Förderung von Fruchtholz durch Abschneiden der Spitzen von jungen Trieben. Bei älteren Bäumen entfernen Sie älteres Fruchtholz, das an Produktivität verliert, um Platz für neues Wachstum zu schaffen.
    Schnitthelfer finden

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    Wissensexkurs: Machen Sie Schnitte bitte immer knapp oberhalb einer nach außen gerichteten Knospe. Damit wächst der neue Trieb auch nach außen und nicht in die Mitte der Krone. Größere Schnittwunden sollten Sie am besten mit Baumwachs verschließen, um den Heilungsprozess zu unterstützen und Krankheitserregern keine Eintrittspforte zu lassen. 

    Ernte und Verwendung der schmackhaften Früchtchen

    Ernte und Verwendung der schmackhaften Früchtchen

    Viele Apfelsorten zeigen eine deutliche Farbveränderung, wenn sie reif sind. Ein reifer Apfel lässt sich leicht vom Baum lösen. Der sicherste Weg, die Reife zu prüfen, ist, einen Apfel zu probieren – das gilt zumindest für Tafeläpfel.

    Lageräpfel brauchen oft erst einige Wochen oder sogar Monate bis zur Ausprägung ihres typischen Geschmacks. Während der Lagerung durchlaufen die Äpfel einen natürlichen Reifeprozess, bei dem Stärke in Zucker umgewandelt wird.

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    Interessanter Fakt: Ein reifer Apfel sollte den charakteristischen Geschmack seiner Sorte aufweisen. Tafeläpfel bzw. Sommeräpfel lassen sich je nach Sorte wunderbar gleich genießen oder wie die Lageräpfel weiter verarbeiten. Sie eignen sich zum Backen, Kochen, für Kompotte, Marmeladen, Säfte, Cider, Chutneys und z. B. Snacks wie getrocknete Apfelringe. 

    FAQs: Häufige Fragen zum Apfelbaum – wir antworten!

    • Welche Anforderungen an den Standort hat ein Apfelbaum? Suchen Sie einen sonnigen, windgeschützen Platz für Ihren Apfelbaum aus, an dem der Baum tief wurzeln kann. 
     
    • Wann ist ein guter Zeitpunkt zur Pflanzung? Der ideale Zeitpunkt zum Pflanzen ist der Herbst, solange der Boden noch frostfrei ist und der Baum viel Zeit zum Anwachsen hat. Aber auch das zeitige Frühjahr ist möglich. 
     
    • Sind Apfelbäume selbstbefruchtend? Die meisten Apfelbäume sind keine Selbstbefruchter – sie brauchen mindestens eine passende Apfelsorte in der näheren Umgebung zur Bestäubung. Mit etwas Glück steht in Nachbars Garten ebenfalls ein Apfelbaum, der zur Blütezeit passt. 
     
    • Welche Schnittmaßnahmen braucht ein Apfelbaum? Ein Apfelbaum braucht einen Hauptschnitt im Winter und einen Erziehungsschnit im Frühjahr. Ziel ist es, ein zu dichtes Wachstum zu verhindern, die Fruchtbildung zu fördern und die Licht- und Luftzirkulation zu verbessern. 

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