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Ratten

Ratten

Ordnung: Nagetiere (Rodentia
Art: Rattus novegicus forma domestica
Größe: 40–45 cm (inkl. Schwanz)
Verhalten: Rudeltiere, mehrere kurze Aktivitätsphasen tagsüber und nachts
Alter: 2–4 Jahre
Futter: Grundfutter, ergänzt durch Obst und Gemüse sowie etwas tierisches Eiweiß
Besonderheiten: Liebt es gefordert und gefördert zu werden, hohe Intelligenz, Eigengeruch
Autorin: Cornelia Förster 

In unseren Märkten zu finden

Wissenswertes

Weltweit sind rund 60 verschiedene Rattenarten bekannt. Die sogenannte Farbratte, die bei uns als Haustier gehalten wird, stammt ursprünglich von der Wanderratte ab. Sie erreicht eine Körperlänge von etwa 40–45 cm und wiegt bis zu 500 g.

Wer einen tagsüber aktiven Mitbewohner erwartet, wird bei Ratten überrascht sein: Sie sind vor allem dämmerungs‑ und nachtaktiv und zeigen ihre lebhafte Seite meist in den Abendstunden. Auch deshalb sind sie geradezu perfekt für Berufstätige geeignet. 

Ratten sind sehr gesellig und benötigen viel Platz sowie mindestens einen Artgenossen. Generell bleiben Farbratten gern unter ihresgleichen – eine Sozialisierung mit anderen Nagern ist nicht artgerecht. Ratten, die als Haustier gehalten werden, leben etwa 2–4 Jahre.

Verhalten

Farbratten leben in Sozialverbänden mit erkennbarer Rangordnung. Sie sind neugierige, intelligente Nager, die schnell eine enge Bindung zu ihrem Halter aufbauen und diesen an Stimme und Geruch wiedererkennen. Trotz dieser Mensch‑Tier‑Beziehung dürfen Farbratten ausschließlich in Paar‑ oder Gruppenhaltung gehalten werden.

Ideal ist die Haltung in gleichgeschlechtlichen Gruppen mit unterschiedlicher Altersstruktur. Neue Tiere lassen sich meist problemlos integrieren. Farbratten schlafen nur stundenweise. Sie haben einen Wach-Ruhe-Rhythmus von etwa 1,5 bis 2,5 Stunden.

Haltung

Ratten können zwar gelegentlich Ausflüge ins Freie unternehmen, sind jedoch nicht für eine dauerhafte Haltung im Außengehege geeignet, wie sie etwa bei Meerschweinchen oder Kaninchen üblich ist. Der Grund dafür ist ihre hohe Empfindlichkeit gegenüber Temperaturwechseln. Zudem neigen Ratten zu Erkältungskrankheiten, weshalb Zugluft unbedingt vermieden werden sollte. 

    Rundum wohlfühlen

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    Tipp: Gut geeignet als Einstreu sind Holzhäcksel, aber auch Zeitungsstückchen. Das Tier sollte sich daran nicht verletzen und das verwendete Material ungiftig sein.

    Pflege

    Besonders wichtig ist eine gründliche Hygiene im Rattenheim. Regelmäßiges Erneuern der Streu ist ein Muss. Frisches Trinkwasser sollte täglich bereitgestellt werden.

    Gesunde Farbratten pflegen ihr Fell in der Regel selbständig. Sollte es dennoch zu stärkeren Verschmutzungen kommen, kann vorsichtig mit Fingerspitzengefühl nachgeholfen werden. Ebenso sollten die Krallen und die vorderen Nagezähne regelmäßig kontrolliert werden. Bei Auffälligkeiten, Unsicherheiten oder ungewöhnlichem Verhalten ist der Tierarzt stets der richtige Ansprechpartner.
    Zur Kleintierpflege
    Nahrung

    Nahrung

    Ratten sind stets neugierig und entdeckerfreudig – auch beim Futter. Als Allesfresser nehmen sie eine große Vielfalt pflanzlicher und tierischer Nahrung zu sich, sind dabei allerdings durchaus wählerisch.

    Idealerweise wird das Futter naturnah angeboten und muss von den Tieren „erarbeitet“ werden. Heu in Pappröhren, aufgehängte Kolbenhirse oder versteckte Leckerbissen sorgen für sinnvolle Beschäftigung. Damit Ratten ihre ständig wachsenden Zähne abnutzen können, sollten ihnen zudem geeignetes Nagematerial wie unbehandelte Holzstücke oder ungespritzte Zweige zur Verfügung stehen.

    Zum Rattenfutter

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    Beschäftigung – Spielzeug gegen Langeweile

    Gerade weil Ratten schlau sind und schnell lernen – gilt es den Rattenalltag entsprechend und vielseitig zu gestalten.

    Dies betrifft folgende Bereiche:
    • Aufbau des Käfigs über mehrere Ebenen mit viel Platz. Wichtig: Dieser ersetzt keinesfalls den Freilauf.
    • Gestaltung eines Parcours bei der täglichen Auslaufrunde, die durchaus auch 3–4 Stunden dauern darf. Die Fläche selbst sollte mindestens 6 m² betragen.
    • Spannende Futtersuche innerhalb und außerhalb der Gitterstäbe (z. B. Obst und Gemüse in einer Heurolle versteckt).
    • Verschiedene Kunststücke erlernen mit gemeinsamer Zeit und Geduld.

    Rattentraining & Co.

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    Besonderheiten

    Besonders wichtig ist anfänglich der Aufbau gegenseitigen Vertrauens. Mit Leckerlis, ruhigen Worten und einer guten Portion Aufmerksamkeit beginnt das Training. 

    Möchten Sie Ihre kleinen Vierbeiner trainieren, sollte immer eine einzelne Ratte ins Rattentraining. Sind es mehrere, lenken sie sich gegenseitig ab und können Kommandos nicht zuordnen.

    Steh-, Dreh- oder Holübungen werden via Leckerli gezeigt oder gefördert. Beginnen Sie langsam und belohnen Sie anschließend auch stets mit einem Leckerli.

    Artgerecht-Icon 

    Ratten sind in vielen Dehner Märkten erhältlich. Unser Team berät Sie gerne zur artgerechten Haltung sowie zur passenden Ernährung und Gestaltung des Zuhauses Ihrer Lieblinge.
    Mehr erfahren

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    Dehner Tipp: "Stubenrein sein" lässt sich lernen und ganz wunderbar mit dem Rattentraining verbinden. Nachdem die kleinen Vierbeiner superschnell kapieren, dürfte das Geschäft rasch im Käfig verrichtet werden. An die Belohnung denken wie z. B. Nüsse, die gleich zur Abnützung der Zähne dienen.

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