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Wasserpflanzen, Fische & Garnelen – die Stars Ihres Aquariums
Gestalten Sie Ihr Aquarium als lebendige Unterwasserwelt! Fische, Garnelen, Krebse und Wasserpflanzen bringen Farbe, Bewegung und Leben ins Becken. Achten Sie darauf, dass alle Bewohner in ihren Ansprüchen an Wasserwerte, Temperatur und Lebensraum zueinander passen – so entsteht ein gesundes, harmonisches Aquarium, das Sie jeden Tag begeistert.
Autorin: Cornelia FörsterWasserpflanzen: Farbenfrohe Lebensräume und natürliche Helfer
Wasserpflanzen begeistern nicht nur durch ihre Formenvielfalt und Farbenpracht, sondern erfüllen auch zahlreiche wichtige Funktionen im Aquarium. Sie entziehen dem Wasser belastende Stoffe wie Nitrat, Nitrit oder Phosphat und nutzen diese für ihren eigenen Stoffwechsel. Gleichzeitig produzieren sie bei der Photosynthese Sauerstoff, den die Fische dringend zum Atmen benötigen.
Darüber hinaus bieten die Pflanzen wertvolle Verstecke, Ruhezonen und Reviergrenzen für Fische und Garnelen. Bei einigen Arten dienen sie zudem als wichtige Laichplätze.
Pflanzen richtig einsetzen – Menge, Standort und Gestaltung
Ein Pflanzplan sorgt dafür, dass das Einsetzen der Wasserpflanzen reibungslos verläuft und später nichts umgestellt werden muss. Je mehr Fische im Becken leben, desto mehr Pflanzen sollten Sie einsetzen. Für Einsteiger eignen sich vor allem robuste, schnell wachsende Arten. Als Faustregel gilt: Pro 5–10 Liter Wasser mindestens eine Pflanze.
Vor dem Einsetzen entfernen Sie die Verpackung vom Wurzelballen und kürzen die Wurzeln auf etwa 3 cm. Pflanzen Sie jede Art in kleinen Gruppen, nicht zu eng – so wirkt das Aquarium natürlich und Sie vermeiden häufiges „Nachpflanzen“.
Für optische Tiefe platzieren Sie größere Pflanzen im hinteren Bereich, mittlere in der Mitte und kleinere vorne. Besonders interessant wirken Kombinationen aus groß- und kleinblättrigen Arten – gerne auch in verschiedenen Farben.
Dehner Tipp: Noch unsicher, ob ein großes Aquarium das Richtige für Sie ist? Dann probieren Sie Aquascaping – das lässt sich auch in einem Nanoaquarium umsetzen. Beim „Unterwassergärtnern“ steht vor allem die Ästhetik im Vordergrund: Mit Steinen, Pflanzen und Wurzeln werden reale Naturszenen in prächtigen Unterwasserlandschaften nachgebildet – oft sogar ganz ohne Fische oder Garnelen.
Sand oder Kies – der richtige Bodengrund fürs Aquarium
Der Bodengrund ist die unverzichtbare Lebensgrundlage für Aquariumbewohner. Wasserpflanzen wurzeln darin, Fische können darin laichen, sich verstecken oder nach Futter suchen. Aquarium-Sand hat eine Korngröße von 0,4–2 mm, ab 2 mm spricht man von Kies. Welche Größe ideal ist, hängt von den Bewohnern ab – 2–4 mm sind in der Regel eine gute Wahl.
Verwenden Sie Kies mit rundem Korn ohne scharfe Kanten, damit sich Fische, Garnelen oder Krebse nicht verletzen. Hochwertiger Quarzsand oder Naturkies sorgt dafür, dass die Wasserqualität erhalten bleibt. Bei der Farbwahl können Sie Ihren Geschmack entscheiden lassen – klassisch schlicht oder bunt. Wichtig ist nur: Vor dem Einsetzen gründlich waschen.
Fische richtig einsetzen – stressfrei ins neue Aquarium
Haben Sie Ihr Aquarium eingerichtet und das Biotop mit Pflanzen, Bakterienkulturen und stabiler Wasserqualität hat sich eingependelt, ist der richtige Zeitpunkt gekommen, Ihre Fische einzusetzen. Wichtig ist, die Tiere langsam an die Temperatur und Zusammensetzung des neuen Wassers zu gewöhnen.
Praxisbewährtes Vorgehen:
1. Temperaturangleich:
Lassen Sie die Fische etwa 10–20 Minuten in dem geöffneten Transportbeutel auf der Wasseroberfläche schwimmen, damit sie sich an die Beckenwärme gewöhnen.
2. Angleichen der Wasserparameter:
Da die Wasserwerte im Beutel oft von denen im Aquarium abweichen, schöpfen Sie nach und nach kleine Mengen Aquarienwasser in den Beutel. So erfolgt die Umgewöhnung sanft und stressfrei.
3. Einsetzen der Fische:
Nach erfolgreicher Akklimatisierung können die Fische vorsichtig ins Aquarium entlassen werden.
Für jeden Geschmack das richtige Fischfutter
- Oberflächenfresser: Flockenfutter ist ideal für Fische, die an der Wasseroberfläche fressen.
- Bodengrundfresser: Futtertabletten eignen sich besonders für Welse.
- Brockenfresser: Buntbarsche benötigen Futterpellets in passender Größe.
- Algenfresser: Spirulina-Fischfutter unterstützt eine gesunde Ernährung.
- Fleischfresser: Tierisches Lebendfutter ist optimal für Arten wie Diskus oder Skalar.
Fischfutter für jeden Geschmack
Vom Flockenfutter bis zu Futtertabletten – finden Sie das ideale Futter für die Bedürfnisse Ihrer Aquarienbewohner.














